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Kurz nach 22.00 Uhr hatte der Täter laut Polizei die Frau in dem Rewe-Markt im Stadtteil Marienfelde bedroht. Die Polizei nahm mit dem Geiselnehmer Kontakt auf. Der Mann stellte unterschiedliche Forderungen, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Über die Hintergründe der Tat war zunächst nichts bekannt. Die Polizei betonte, dass für Anrainer keine Gefahr bestanden habe.
Der Rewe-Supermarkt in der Hildburghauser Straße, an der Ecke zum Tirschenreuther Ring, wurde großräumig abgesperrt. Das Spezialeinsatzkommando (SEK) war vor Ort. Am frühen Morgen stellten die Beamten eine Leiter ans Gebäude und verschafften sich einen Blick in den Markt, wie ein dpa-Reporter beobachtete.
Nach Angaben eines Mitarbeiters des Rewe-Supermarkts handelt es sich bei der Geisel um eine Mitarbeiterin des Geschäfts. „Sie war einfach am falschen Ort zum falschen Zeitpunkt“, sagte der 22-Jährige zu mehreren Journalisten. Die Polizei hat die Schilderungen des Mannes weder bestätigt noch dementiert ( STOL hat berichtet).
Marienfelde liegt im Bezirk Tempelhof-Schöneberg am südlichen Rand der Hauptstadt, weit entfernt vom Berliner Stadtgeschehen. Es ist eine ruhige Wohngegend, geprägt von Einfamilienhäusern und mehrstöckigen Wohnbauten. In der Gegend befinden sich mehrere Schulen und Kindertagesstätten.


