Mit dem einen Ende lagen die beiden Waggons daraufhin nebeneinander auf der Schleißheimer Straße, während sich das andere Ende noch auf der Brücke befand. „Dass zwei Züge miteinander kollidieren und von einer Brücke stürzen – unfassbar“, sagte dazu ein Feuerwehrsprecher.
Wie es weitergeht
Am Morgen begann die Bergung der Waggons – wie lange sie dauern wird, ist nach Polizeiangaben noch unklar. Auch sonst blieben viele Fragen zunächst noch offen, unter anderem dazu, aus welchem Grund die Züge bei den Rangierarbeiten zusammenstießen. Auch die Schadenshöhe lässt sich noch nicht abschätzen.
Keine Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr
In den Waggons befand sich nach Angaben der Polizei keine Ladung. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand demnach nicht.Es wurde damit gerechnet, dass die Unglücksstelle im Stadtteil Milbertshofen möglicherweise noch bis Sonntag gesperrt bleiben könnte. Laut einer Sprecherin der Deutschen Bahn passierte das Unglück auf einer Strecke, die ausschließlich von Güterzügen genutzt wird. Einschränkungen im Regional- oder Fernverkehr gebe es daher nicht.


