Sonntag, 19. April 2026

Hipp-Glas mit Rattengift im Burgenland sichergestellt

Im Zusammenhang mit dem Rückruf aller Babykostgläschen von Hipp bei Spar Österreich dürfte es sich um einen mutmaßlichen Erpressungsversuch handeln.

Warnung vor den Gläschen mit Karotten und Kartoffeln. - Foto: © APA/TOBIAS STEINMAURER / TOBIAS STEINMAURER

Samstagabend ist die Sicherstellung eines offensichtlich manipulierten Behältnisses in Schützen am Gebirge (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) bekannt geworden. Eine Probe des sichergestellten Produkts wurde positiv auf Rattengift getestet, teilte die Landespolizeidirektion Burgenland mit.

„Dieses Gläschen war von einem Kunden gemeldet worden, ein Verzehr hat nicht stattgefunden“, hieß es vonseiten der Polizei. Bei dem vom Landeskriminalamt Burgenland sichergestellten Gläschen handelt es sich laut einer Aussendung um „Karotten mit Kartoffeln 190 Gramm“, also um jenes Produkt, das vom am Freitagabend getätigten Rückruf umfasst ist. Der Inhalt wurde am Samstagnachmittag unter Mitwirkung des Bundeskriminalamts untersucht und positiv auf Rattengift getestet.

In Tschechien und der Slowakei seien ebenfalls markierte Gläser polizeilich sichergestellt worden, hieß es in der Aussendung. „Erste Laboruntersuchungen ergaben bei diesen Produkten einen giftigen Zusatzstoff. Zudem wurde berichtet, dass manipulierte Gläser verdorben riechen würden“, teilte die burgenländische Polizei mit.

Laufende Ermittlungen in Deutschland

Verwiesen wurde weiters auf laufende Ermittlungen in Deutschland. In diesem Zuge seien nämlich die heimischen Behörden darüber in Kenntnis gesetzt worden, dass sich eventuell verunreinigte Hipp-Gläser im Raum Eisenstadt im Umlauf befinden könnten.

Die weiteren Erhebungen in Österreich werden vom Landeskriminalamt Burgenland in Kooperation mit dem Bundeskriminalamt geführt. Einen Verdächtigen gibt es derzeit nicht.

apa

Stellenanzeigen


Teilzeit






Teilzeit





powered by
Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden