Donnerstag, 25. Juni 2026

Im Reisebus mit 34 Langwaffen: Ermittlungen gegen österreichische Schützen

Bei der Kontrolle eines mit österreichischen Schützen besetzten Reisebusses haben deutsche Bundespolizisten in Bayern 34 Langwaffen entdeckt. Die Waffen wurden beschlagnahmt, wie die Bundespolizeidirektion in München am Donnerstag mitteilte.

Die Schützen waren auf dem Rückweg von einem Priesterjubiläum. - Foto: © APA/EXPA/JAKOB GRUBER / EXPA/JAKOB GRUBER

Gegen die 34 Besitzer wird nun ermittelt. Der voll besetzte Bus aus Österreich fiel Beamten am Mittwochabend in Bad Reichenhall auf. Er hatte kurz zuvor die Grenze nach Deutschland passiert.

Den Beamten fiel im Vorbeifahren ein gewehrähnlicher Gegenstand im Fahrgastraum auf. Daher wurde das Fahrzeug für eine Kontrolle angehalten. Im Bus saßen 50 Österreicher aus verschiedenen Schützenkompanien, die auf der Rückreise von einem Priesterjubiläum waren. Sie fuhren von Salzburg nach Tirol durch Bayern.

Bei ihnen wurden 34 Karabiner gefunden, die überwiegend zugriffsbereit im Bus lagen, unter anderem in den Gepäckablagen und zwischen den Knien der Reisenden. Entsprechende waffenrechtliche Dokumente konnten sie nicht vorlegen. Deswegen beschlagnahmten Einsatzkräfte die Waffen.

apa

Stellenanzeigen


Teilzeit






Teilzeit





powered by
Kommentare
Kommentar verfassen
Bitte melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben
senden