Freitag, 7. August 2026

Jugendlicher tötet mindestens acht Menschen in Thailand

Ein bewaffneter Jugendlicher hat in Thailand drei Schüler und drei Lehrer seiner Oberschule in der Provinz Nonthaburi nördlich der Hauptstadt Bangkok getötet. Zuvor habe der Junge seine Großeltern mit der Pistole seines Großvaters in deren Wohnung erschossen und die Waffe gestohlen.

Schüsse an einer Schule in Thailand mit mindestens sieben Toten. - Foto: © APA/AFP / LILLIAN SUWANRUMPHA

Bei dem Täter handelt es sich um einen jugendlichen Schüler der Oberschule Debsirin Nonthaburi, wie örtliche Medien unter Berufung auf Behördenangaben berichteten. Er wurde infolge des Angriffs ebenfalls getötet. Einige Medien berichteten, er sei von der Polizei erschossen worden, andere sprachen von Suizid.

Auf der Flucht vor dem Angreifer wurden zudem 15 Schüler verletzt, wie der stellvertretende Innenminister Polapee Suwunchwee dem örtlichen Sender Thai PBS schilderte.

Thailands Regierungschef Anutin Charnvirakul zeigte sich schockiert über die Ereignisse. „Es ist ein so schrecklicher Vorfall“, sagte er vor Journalisten in Bangkok. „So etwas dürfte niemals geschehen. Wie konnte das in unserem Land passieren?“

In Thailand gibt es Schätzungen zufolge rund zehn Millionen Schusswaffen in Privatbesitz. Immer wieder gibt es tödliche Angriffe.

apa

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