Thailand
Jugendlicher tötet mindestens acht Menschen in Thailand
Ein bewaffneter Jugendlicher hat in Thailand drei Schüler und drei Lehrer seiner Oberschule in der Provinz Nonthaburi nördlich der Hauptstadt Bangkok getötet. Zuvor habe der Junge seine Großeltern mit der Pistole seines Großvaters in deren Wohnung erschossen und die Waffe gestohlen.
Thailand: 13-Jähriger stirbt nach Stich einer Würfelqualle
Ein 13 Jahre alter Bub ist im Süden Thailands nach dem Stich einer hochgiftigen Würfelqualle gestorben. Der Jugendliche sei am Samstag beim Schwimmen am Ban Fai Tha Beach in der Provinz Nakhon Si Thammarat gestochen worden, berichtete der Sender Thai PBS unter Berufung auf die Behörde für Meeres- und Küstenschutz .
Bereits 33 Tote durch Brand in Bangkoker Lokal
Nach dem verheerenden Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ist die Zahl der Todesopfer auf 33 gestiegen. Mehrere Menschen seien ihren Verletzungen erlegen, teilten die örtlichen Behörden am Mittwoch mit. In der Restaurant-Bar „Rong Beer Na Lat Phrao“ waren Dutzende Menschen von Flammen eingeschlossen worden. Die thailändische Regierung leitete daher eine Inspektion aller derartigen Lokale im Land ein.
Trauer in Thailand: Beliebte Prinzessin Bha gestorben
Große Trauer in Thailand: Die beliebte Prinzessin Bajrakitiyabha ist im Alter von 47 Jahren gestorben. Wie der Palast mitteilte, verschied sie am Donnerstagabend (Ortszeit) friedlich im King Chulalongkorn Memorial Hospital in Bangkok. Die älteste Tochter von König Maha Vajiralongkorn, in ihrer Heimat liebevoll Prinzessin Bha genannt, war im Dezember 2022 nach einem Zusammenbruch ins Krankenhaus gebracht worden. Seitdem lag sie im Koma.
Aktion zur Rettung Eingeschlossener aus Höhle in Laos stockt
Nach der erfolgreichen Rettung eines ersten eingeschlossenen Goldsuchers in Laos wird es vermutlich vorerst keinen weiteren Bergungsversuch für die übrigen vier Eingeschlossenen geben. „Was gestern passiert ist, war ein echtes Wunder“, sagte der australische Höhlentaucher Josh Richards, der die Mission an Ort und Stelle unterstützt, am Samstag. Das Risiko für weitere Bergungsversuche sei derzeit zu hoch, betonte er.
Erster Goldsucher aus Höhle in Laos geborgen
Riesenfreude in Laos: Der erste von fünf in einer überfluteten Höhle eingeschlossenen Goldsucher ist am Freitag geborgen worden. Zuvor sei so viel Wasser aus der Höhle abgepumpt worden, dass am Nachmittag eine sichere Rettung möglich geworden sei, teilte die laotische Rettungsorganisation Rescue Volunteer for People mit. Auf einem vom US-Sender CNN verbreiteten Video war zu sehen, wie der mit Schlamm bedeckte Mann langsam und von Helfern gestützt aus dem Berg stieg.
Kaum noch Hoffnung für zwei Vermisste in Laos-Höhle
Im dramatischen Höhlendrama in Laos schwinden die Hoffnungen, zwei weiterhin vermisste Goldsucher lebend zu finden. Rettungskräfte hätten inzwischen rund 95 Prozent des überfluteten Tunnelsystems durchsucht, bisher aber keine Spur der beiden Männer entdeckt, sagte der bekannte finnische Höhlentaucher Mikko Paasi dem Sender ThaiPBS World. „Wir haben nicht mehr viele Orte übrig, an denen wir suchen können“, erklärte der Experte. Die Chancen seien „sehr gering“.
Bergung von Goldsuchern aus Höhle in Laos soll bald beginnen
Nach der Entdeckung von fünf eingeschlossenen Goldsuchern in einer überfluteten Höhle in Laos arbeiten Rettungsteams fieberhaft daran, die Männer aus dem Berg zu holen und zwei weitere Vermisste zu finden. Wie die laotische Rettungsorganisation Rescue Volunteer for People mitteilte, wurden die in der Höhle angetroffenen Männer inzwischen mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt. Die Bergung könnte noch im Laufe des Tages beginnen.
Erste Asien-Ausgabe des Song Contests heuer in Bangkok
Der Eurovision Song Contest expandiert in die Welt: Nach einem kurzlebigen American Song Contest und langjährig ventilierten Ideen für eine Ausgabe in Fernost scheint es nun endlich so weit: Am 14. November geht in Thailands Hauptstadt Bangkok der erste Eurovision Song Contest Asia über die Bühne – mit vorerst zehn bestätigten Teilnehmerländern, wie die europäische Rundfunkunion EBU mit Sitz in Genf mitteilt. Man organisiert den Bewerb gemeinsam mit lokalen Partnern.
Thailand: Elefant dringt in Restaurant ein und verwüstet es
Ein nächtlicher Restaurantbesuch eines wilden Elefanten hat nahe dem bekannten thailändischen Nationalpark Khao Yai Spuren der Verwüstung hinterlassen. Das Tier durchsuchte gegen 4.00 Uhr (Ortszeit) das Lokal Penlaos im Bezirk Pak Chong nach Nahrung, wie lokale Medien berichteten. Dabei wusste der Elefant offenbar, wo es etwas Gutes gibt: Das Lokal wurde auch im Guide Michelin vor einigen Jahren positiv erwähnt.
Öl von gesunkenem Frachter trifft auf Strände in Thailand
In Thailand ist Erdöl, das aus einem im Indischen Ozean gesunkenen Frachter ausgetreten ist, an die Strände der berühmten Urlaubsinsel Phuket gespült worden. Der örtliche Abgeordnete Chalermpong Saengdee sagte am Freitag, die Ölrückstände hätten Ya Nui Beach sowie kleinere Inseln in der Provinz Phuket erreicht. Das Öl verschmutze den bei Touristen wegen seines türkisfarbenen Wassers beliebten Strand Banana Beach auf Koh Hey und werde sich vermutlich weiter ausbreiten.
Thailand wirft Kambodscha Bruch von Waffenruhe vor
Zwei Tage nach der Einigung auf eine Waffenruhe hat die thailändische Armee den kambodschanischen Streitkräften einen Bruch der Vereinbarung vorgeworfen. „Mehr als 250 Drohnen“ seien Sonntagabend von Kambodscha aus in das thailändische Gebiet eingedrungen, erklärte die thailändische Armee am Montag. „Solche Handlungen sind eine Provokation“ und mit dem Waffenruhe-Abkommen „unvereinbar“, fügte die Armee hinzu.
China lädt Thailand und Kambodscha zu Gesprächen ein
Nach der vereinbarten Waffenruhe zwischen Thailand und Kambodscha hat China die Außenminister der beiden zerstrittenen Nachbarländer zu Gesprächen eingeladen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf das Pekinger Außenamt berichtete, sollte Außenminister Wang Yi seine beiden Amtskollegen in der südwestchinesischen Provinz Yunnan treffen. Die Gespräche sind für Sonntag und Montag geplant.
Sofortige Waffenruhe im Grenzkrieg Thailand-Kambodscha
Thailand und Kambodscha haben am Samstag eine Waffenruhe vereinbart und wollen damit wochenlange schwere Grenzgefechte mit zig Toten beenden. Die Waffenruhe soll um 12 Uhr Ortszeit (6 Uhr MEZ) in Kraft treten. Die Verteidigungsminister beider Länder teilten in einer gemeinsamen Erklärung mit, beide Seiten hätten sich darauf geeinigt, die derzeitigen Truppenstationierungen beizubehalten und keine weiteren Truppenbewegungen vorzunehmen.
Grenzkonflikt: Thailand und Kambodscha einigen sich auf Gespräche
Bei Krisengesprächen über den wiederaufgeflammten Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha haben sich die beiden Nachbarstaaten auf weitere Friedensbemühungen geeinigt. Neue Gespräche sollen am Mittwoch stattfinden, erklärte Thailands Außenminister Sihasak Phuangketkeow am Montag vor Journalisten in Kuala Lumpur. Die Außenminister des südostasiatischen Staatenverbundes ASEAN berieten am Montag in Kuala Lumpur über ein Ende der Kämpfe.
Grenzstreit Thailand-Kambodscha: Hunderttausende vertrieben
Im wiederaufgeflammten Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha sind offiziellen Angaben zufolge hunderttausende Menschen in beiden Ländern vertrieben worden. Derzeit seien „mehr als eine halbe Million Kambodschaner, darunter Frauen und Kinder“ auf der Flucht, erklärte das Innenministerium in Phnom Penh am Sonntag und bezifferte die Zahl der evakuierten Menschen auf 518.611. Nach Angaben aus Bangkok wurden auf thailändischer Seite rund 400.000 Menschen vertrieben.
Parlament in Thailand frühzeitig aufgelöst
Thailands Ministerpräsident Anutin Charnvirakul hat das Parlament aufgelöst und damit den Weg für vorgezogene Neuwahlen freigemacht. Grund ist ein Streit mit der größten Oppositionsfraktion. König Maha Vajiralongkorn hat den entsprechenden Erlass gebilligt, hieß es am Freitag. „Ich gebe die Macht an das Volk zurück“, teilte Anutin, der eine Minderheitsregierung anführt, am Donnerstagabend in den sozialen Medien mit.
Kambodscha fordert Intervention des UNO-Sicherheitsrats
Kambodschas Regierung fordert im erneut aufgeflammten Grenzkonflikt mit Thailand ein Eingreifen des UNO-Sicherheitsrats. Das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen solle das thailändische Militär zu einem „sofortigen Stopp aller Angriffe“ aufrufen und eine unabhängige UNO-Erkundungsmission entsenden, um die Lage vor Ort zu untersuchen. So steht es in einem Schreiben des kambodschanischen UNO-Botschafters an den Vorsitz des Sicherheitsrats.
Kambodscha meldet Luftangriffe thailändischer F-16
Im neu aufgeflammten Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha hat es nach Medienberichten in der Früh Luftangriffe thailändischer Kampfflugzeuge im Nachbarland gegeben. F-16-Maschinen hätten unter anderem zwei Bomben auf Dörfer im Grenzgebiet in der Provinz Meanchey abgeworfen, berichtete die Zeitung „Khmer Times“ unter Berufung auf eine Mitteilung des kambodschanischen Verteidigungsministeriums. Von Toten oder Verletzten war zunächst keine Rede.
Wieder Tote: Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha eskaliert weiter
Der wiederentbrannte Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha hat sich ausgeweitet. Den Behörden der beiden südostasiatischen Länder zufolge stieg die Zahl der bisherigen Todesopfer am Dienstag auf zehn. Fast 150.000 Zivilisten flohen vor den Kampfhandlungen.
Thailand fliegt Luftangriffe auf Kambodscha
Thailand hat eigenen Angaben zufolge entlang seiner Grenze zu Kambodscha Luftangriffe geflogen. Dabei wurde mindestens ein thailändischer Soldat getötet und sieben weitere verletzt, wie das thailändische Militär am Montag mitteilte. Man habe nun damit begonnen, Flugzeuge für Angriffe auf militärische Ziele in mehreren Gebieten einzusetzen, hieß es weiter. Zudem sollen in Thailand mehr als 385.000 Zivilisten aus vier Grenzbezirken in Sicherheit gebracht werden.
Schon mehr als 600 Monsun-Tote in Indonesien und Thailand
Die Zahl der Toten nach den Überschwemmungen und Erdrutschen in Südostasien ist auf über 600 angestiegen. Allein in Indonesien wurden nach den Monsun-Regenfällen 435 Todesopfer von der Regierung bestätigt. Thailand meldete 170 Tote, Malaysia drei.
Zahl der Toten bei Flutkatastrophe in Thailand steigt
Bei den verheerenden Überschwemmungen im Süden von Thailand steigt die Zahl der Toten. Insgesamt seien seit Beginn des Hochwassers mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen, berichteten Medien unter Berufung auf die Regierung in Bangkok. Die meisten sind ertrunken, andere starben durch Stromschläge im Wasser oder durch Erdrutsche. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt.
33 Tote bei Flutkatastrophe in Thailand
Im Süden von Thailand ist weiter kein Ende der Hochwasserkatastrophe in Sicht. Die Zeitung „Bangkok Post“ zitierte am Mittwoch den Universitätsprofessor Seree Supratid, einen Experten für Klimawandel und Katastrophenvorsorge, mit den Worten, es könne Wochen dauern, bis sich die Wassermassen aus dem besonders schlimm betroffenen Bezirk Hat Yai an der Grenze zu Malaysia wieder zurückziehen. Die Zahl der Todesopfer durch die Fluten stieg unterdessen auf 33.



