„Ziel der Umweltgelder ist es, die Auswirkungen der Stromproduktion aus Wasserkraft auf die Umwelt so weit wie möglich zu reduzieren und Verbesserungsmaßnahmen zu ermöglichen“, unterstreicht der Landesrat für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz und Energie Peter Brunner. „Damit fließt dieses Geld direkt in lokale Umweltprojekte, die in den nächsten drei Jahren umgesetzt werden und von denen die Bevölkerung konkret profitiert.“
300.000 Euro der Gesamtsumme behält der Konzessionär Alperia Greenpower für eigene Maßnahmen ein, unter anderem soll die landschaftliche Einbindung der Druckrohrleitung verbessert werden. Von den restlichen 1,55 Millionen Euro fließen zwei Drittel an die Ufergemeinde Sarntal (1,03 Millionen Euro), während ein Drittel dem Land Südtirol (516.666,67 Euro) zugewiesen wird. Land und Gemeinde müssen die zugewiesenen Beträge eigenverantwortlich und ausschließlich für Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung und nachhaltigen Entwicklung des betroffenen Gewässerraums einsetzen.


