Umwelt
1,96 Millionen Euro für die Landschaftspflege bereitgestellt
Ob traditionelle Holzzäune, Schindeldächer oder den Erhalt der Waale in Südtirols Schutzgebieten: Die Gestaltung und Pflege der Landschaft hat in Südtirol einen hohen Stellenwert und wird dementsprechend bezuschusst. „Im heurigen Jahr werden von der Landesabteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung insgesamt 1,96 Millionen Euro zur Verfügung gestellt – 440 Gesuche wurden eingereicht“, berichtet Horand Maier, der Direktor des Verwaltungsamtes für Raum und Landschaft.
Hornisse ist nicht gleich Hornisse
Unsere heimischen Hornissen sind, entgegen der allgemeinen Meinung, sehr nützliche und friedfertige Fluchttiere. Zudem sind sie wahre Workaholics und halten das Ökosystem in Balance, indem sie Schädlinge fressen und diese so in Schach halten. Der Dachverband für Natur- und Umweltschutz und der Naturschutzbund Österreich rücken die großen Brummer ins rechte Licht und warnen vor den problematischen invasiven Artgenossinnen.
Kommunikationskampagne „Respect“ auf Südtirols Natur- und Kulturlandschaft ausgedehnt
Südtirols Natur- und Kulturlandschaft ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrhundertelanger Pflege, gelebter Traditionen und eines respektvollen Umgangs mit begrenzten Ressourcen. Mit der Erweiterung der RESPECT-Kampagne rückt das Land Südtirol nun auf Initiative von Landesrat Peter Brunner die Natur- und Kulturlandschaft als Erbe des Landes in den Mittelpunkt.
Proteste gegen Bauprojekt von Trump-Familie in Albanien
In Albanien haben am Samstag Tausende Menschen den Rücktritt von Ministerpräsident Edi Rama gefordert und gegen ein geplantes Luxus-Bauprojekt von Trump-Schwiegersohn Jared Kushner protestiert. Sie gingen in der Hauptstadt Tirana zudem gegen ein Konzert des umstrittenen US-Rappers Kanye West auf die Straße. Der inzwischen unter dem Künstlernamen Ye auftretende West hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit antisemitischen Äußerungen Negativ-Schlagzeilen gemacht.
Erneut Buckelwal vor Dänemarks Ostseeküste gesichtet
Vor der dänischen Ostseeküste ist erneut ein Buckelwal unterwegs. Alles deute darauf hin, dass es sich bei dem vor Aarhus gesichteten Tier um denselben Wal handle, der bereits in den vergangenen Wochen in dänischen Gewässern beobachtet worden sei, unter anderem zwischen Jütland und der Insel Fünen, teilte die dänische Umweltbehörde am Freitag mit. Sein Aussehen und sein Verhalten ließen darauf schließen, dass er krank sei.
Erweiterung der Schottergrube in Kaltern sorgt für Kopfschütteln
In einer umfangreichen Interpellation an den Kalterer Bürgermeister befasst sich die Gemeinderatsliste Kaltern Gemeinsam Insieme eingehend mit der Erweiterung der Schottergrube Ziegelstadel. Die „Große Sommeranfrage“ umfasst mehr als 40 Fragen und beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Projekts auf Natur, Landschaft, Naherholung und den Umgang mit öffentlichen Geldern.
Land schafft neue Regeln für Bewässerung und Klimaschutz
Der Südtiroler Landtag hat im Rahmen des Omnibus-Gesetzes auf Antrag des Landesrats für Raumordnung, Energie, Umwelt- und Klimaschutz sowie Sport, Peter Brunner, neue Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel beschlossen. Diese betreffen die flexible Vorverlegung der Bewässerung sowie eine Stärkung der Agentur für Energie Südtirol – KlimaHaus.
Im Wald des Bischofs: Warum und wie die Diözese mehr als 4.200 Hektar Wald bewirtschaftet
Im Sommer zieht es viele Menschen in den Wald – dorthin, wo Schatten und Ruhe warten. Die Abteilung „Forstwirtschaft“ der Diözese Bozen-Brixen bewirtschaftet in Süd- und Osttirol sowie in der Provinz Belluno rund 4.200 Hektar Wald. Die ältesten Besitzungen reichen bis ins Jahr 901 n. Chr. zurück. Wie sieht diese Bewirtschaftung konkret aus? Lohnt sie sich überhaupt noch?
Warnung vor einem starken Wetterphänomen El Niño
Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat vor massiven Auswirkungen des Wetterphänomens El Niño gewarnt und die betroffenen Länder aufgefordert, sich darauf vorzubereiten. Zwischen Juli und September werde das Phänomen eine „starke Intensität“ erreichen, teilte die UNO-Behörde am Freitag in ihrem monatlichen Klima-Bericht mit. El Niño habe bereits eingesetzt und die Wahrscheinlichkeit von Extremwetter-Ereignissen sei in vielen Regionen der Welt gestiegen.
Aufruf: Sparsam mit Wasser umgehen
Die Ständige Beobachtungsstelle über die Nutzung der Wasserressourcen in den Ostalpen hat sich erneut zu dem sich abzeichnenden Wassermangel im Einzugsgebiet der Etsch geäußert. In ihrer Sitzung bestätigte sie die bereits am 18. Mai ausgerufene erste Warnstufe „geringe Gefährdung“ im Einzugsgebiet der Etsch und behält diese bei. Die Besorgnis ist jedoch deutlich gestiegen.
Für mehr Grün in Südtirols Dörfern und Städten: Auftakt für neues Projekt
Auch im Alpenraum ist die Biodiversität auf dem Rückzug. Siedlungsräume können dabei einen wichtigen Beitrag zur Trendwende leisten: Mehr Natur in den Ortschaften schafft Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, stärkt die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel und erhöht die Lebensqualität der Bevölkerung.
Reichstes Zehntel verursacht Umweltschäden in Billionenhöhe
Erderwärmung, Artensterben, Süßwasserverbrauch: Die reichsten zehn Prozent der Erdbevölkerung tragen deutlich überproportional zur Zerstörung der Umwelt bei. Nur durch ihren Konsum verursacht dieses Zehntel pro Jahr Umwelt- und Klimaschäden in Höhe von schätzungsweise zwischen 1,7 und 5,7 Billionen US-Dollar (1,5 bis 4,9 Billionen Euro), berechneten Forscher der niederländischen Universität Leiden und der englischen Uni Oxford im Fachjournal „Communications Sustainability“.
Schottergruben: „Interessen abwägen“
Nachdem sich die Landesregierung über den aktuellen Omnibus-Gesetzentwurf, wie berichtet, die Möglichkeit eröffnen will, Schottergruben und Co. auch gegen ein negatives Umweltgutachten genehmigen zu können, beruhigen die Landesräte Marco Galateo und Peter Brunner die Kritiker.
Steinbrüche: Grünes Licht ohne positives Umweltgutachten
„Zur Deckung des territorialen Bedarfs oder aus sozialer und wirtschaftlicher Notwendigkeit kann die Landesregierung den Abbau in jedem Fall genehmigen“: Dieser Passus findet sich im aktuellen Omnibus-Gesetzentwurf, der gestern auch im letzten der zuständigen Ausschüsse genehmigt wurde.
Waldbrandfläche in Italien hat sich 2025 verdoppelt
Die Waldbrandfläche in Italien hat sich 2025 im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Nach Angaben des Umweltinstituts ISPRA wurden insgesamt 965 Quadratkilometer Land von Bränden zerstört. Nach den Daten des europäischen Waldbrand-Informationssystems EFFIS zählt 2025 zu den schwersten Brandjahren der vergangenen Jahrzehnte.
Frau in Australien bei Hai-Angriff lebensgefährlich verletzt
In Australien ist eine Frau von einem Hai angegriffen und lebensgefährlich verletzt worden. Der Raubfisch attackierte die etwa 30 Jahre alte Frau am Samstag beim Schwimmen am Coogee Beach in Sydney, wie die Polizei mitteilte. Angrenzende Strände in den Vororten Clovelly und Bronte wurden vorsorglich geschlossen.
Herz-Jesu-Feuer: Vorsicht geboten trotz gesunkener Waldbrandgefahr
Aufgrund der heftigen Niederschläge in den vergangenen Tagen besteht in Südtirol nun kein erhöhtes Waldbrandrisiko mehr. Dies sorgt vor allem in Hinblick auf das bevorstehende Herz-Jesu-Fest für Erleichterung. Die Bestimmungen des Landesforstgesetzes müssen beim Entzünden der Feuer aber trotzdem eingehalten werden.
COP31-Verhandler: Wir müssen weg von fossilen Brennstoffen
Der Iran-Krieg hat nach Einschätzung des Verhandlungsführers des kommenden UNO-Klimagipfels COP31 noch einmal die Notwendigkeit einer Abkehr von den fossilen Energien verdeutlicht. „Wir müssen von den fossilen Brennstoffen wegkommen“, sagte der australische Klimaschutz- und Energieminister Chris Bowen der Nachrichtenagentur AFP während der UNO-Klimagespräche in Bonn, die der Vorbereitung der COP31 dienen.
Forschung: Den Borkenkäfer mit seinen natürlichen Feinden schlagen
Der Borkenkäferbefall in Südtirols Wäldern flacht aktuell wieder ab, doch es war bestimmt nicht der letzte: Umso wichtiger ist es, besser auf kommende Ausbrüche vorbereitet zu sein. Genau dieses Ziel haben sich Forscher der Uni Bozen und von Eurac Research bei ihrem jüngsten Forschungsprojekt gesetzt. Ein besonderes Augenmerk soll dabei den natürlichen Feinden des Borkenkäfers gelten, wie jüngst bei der Vorstellung der Ergebnisse betont wurde.
Trockenheit und Hitze: Erhöhte Waldbrandgefahr im ganzen Land
Aufgrund der geringen Niederschläge der vergangenen Wochen und der hohen Temperaturen besteht derzeit im gesamten Landesgebiet eine erhöhte Waldbrandgefahr, Wind in einigen Tälern kann die Situation zusätzlich verschärfen. Besonders hoch ist die Waldbrandgefahr derzeit im Vinschgau.
Citizen Science: Beobachtungen tragen zum Naturschutz bei
Im Etschtal ist der Große Eichenbockkäfer schon unterwegs und im Süden Südtirols blüht der Frauenschuh auf: In diesen Tagen treffen die ersten Meldungen naturkundlicher Beobachtungen im Landesamt für Natur ein. Dieses sammelt im Rahmen eines „Citizen Science“-Projekts weiterhin Beobachtungen zehn ausgewählter, geschützter Tier- und Pflanzenarten in Südtirol.
Einblicke in die Tiefen des Biologischen Landeslabors
Schon beim Betreten des Gartens des Biologischen Landeslabors in Leifers wird klar: Hier geht es um Dinge, die man im Alltag kaum wahrnimmt. Wasserproben in Glasgefäßen, Organismen in kleinen Petrischalen und mehrfach vergrößerte Bilder von Bakterien. Dazwischen wuseln Besucher, die neugierig Fragen stellen und in die Mikroskope schauen.
Bangladesch: Albino-Büffel Donald Trump wird geschlachtet
Mit seiner blonden Mähne sorgt Albino-Büffel „Donald Trump“ derzeit für Aufsehen in Bangladesch: Der 700 Kilogramm schwere Bulle wurde zum Internet-Star und lockt seit Wochen neugierige Besucher an. Sein Bruder habe den Büffel wegen seiner Haarpracht nach dem US-Präsidenten benannt, sagte der Besitzer des Tiers, Zia Uddin Mridha.
Eine Welt ohne Bienen? „Undenkbar“
Als Bestäuberinnen sichern Wild- und Honigbienen die Biodiversität und die Versorgung mit Lebensmitteln. Die Bäuerinnen und Bauern sind sich dieser enormen Bedeutung bewusst und setzen zahlreiche Maßnahmen, um Bienen zu schützen und ihre Populationen zu stärken. „Aber auch private Haushalte können viel zum Bienenschutz beitragen. Daran erinnert der Weltbienentag am heutigen Mittwoch, der zugleich ein Dank an die vielen fleißigen Imkerinnen und Imker ist“, betont der Südtiroler Bauernbund in einer Aussendung.
Kraftwerk Lappach: 1,35 Millionen Euro für Umweltmaßnahmen
Auf Vorschlag des Landesrats für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz und Energie Peter Brunner hat die Landesregierung am heutigen Freitag grünes Licht für den Umweltplan 2026-28 des Kraftwerks Lappach gegeben. Im Dreijahreszeitraum 2026-2028 stehen insgesamt 1,35 Millionen Euro für Umweltausgleichsmaßnahmen bereit, für die die Betreibergesellschaft Alperia Greenpower GmbH aufkommen muss.
Was Bioindikatoren über die Güte von Südtirols Gewässer verraten
Besondere Lebewesen dienen als Indikatoren zur Bewertung der Wasserqualität. Dank dieser Methode kann Biologin Renate Alber aufzeigen, wie es um die Gewässergüte in heimischen Seen, Flüssen und Bächen bestellt ist und welche Schutzmaßnahmen es zu berücksichtigen gilt.
Mobile Radreparaturwerkstatt macht in 15 Gemeinden Halt
Von Mitte Mai bis Mitte September 2026 bietet die Landesagentur für Umwelt und Klimaschutz gemeinsam mit der Sozialgenossenschaft Novum in 15 Südtiroler Gemeinden wieder eine kostenfreie, mobile Radreparaturwerkstatt an. Den Auftakt macht die Gemeinde St. Pankraz am Donnerstag, 14. Mai von 11 bis 15 Uhr. Die Räder werden kontrolliert, neu eingestellt und defekte Teile ausgetauscht.



