Dienstag, 11. August 2026

Landesstraße Meran–Hafling nach Unwetterschäden wieder befahrbar

Nach dem schweren Unwetter vom 28. Juni 2026 und den erheblichen Schäden an der Landesstraße Meran–Hafling (LS 98) wurden wichtige Fortschritte für die Sicherung der Straße erzielt: Die Fahrbahn vor dem Nordeingang des Kathrein-Tunnels ist wieder vollständig hergestellt. Seit Montag, 10. August, um 18 Uhr, ist die Straße wieder in beide Richtungen befahrbar.

Die ersten Autos rollen über die neu eröffnete Landesstraße. - Foto: © lpa/g.news

Vor der Wiedereröffnung führte Infrastrukturen- und Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider gemeinsam mit dem Straßendienst des Landes, den Bürgermeisterinnen von Meran, Hafling und Vöran, Katharina Zeller, Sonja Anna Plank und Daniela Mittelberger, den Vertretern der Freiwilligen Feuerwehren von Hafling und Labers und den beauftragten Unternehmen einen Lokalaugenschein durch. Dabei wurde auch auf die abgewickelten Arbeiten der vergangenen sechs Wochen zurückgeblickt. Pfarrer Albert Pixner segnete den gesicherten Straßenabschnitt.


„Die rasche Wiederherstellung der Straße war für die Bürgerinnen und Bürger sowie für die Betriebe in Hafling von entscheidender Bedeutung. Deshalb haben wir alle verfügbaren Ressourcen eingesetzt“, betont Alfreider. Der Landesrat bedankte sich bei Straßendienstdirektor Philipp Sicher, der alle notwendigen Maßnahmen sofort eingeleitet hatte, sodass diese bereits wenige Stunden nach dem Unwetter starten konnten. Ebenso sprach er einen Dank an das Team des Straßendienstes im Burggrafenamt unter der Leitung des stellvertretenden Direktors Christian Gufler sowie die beteiligten Südtiroler Unternehmen, die Gemeinden, die Landesämter und die Freiwilligen Feuerwehren aus, die „unter besonders schwierigen Bedingungen mit großer Professionalität und Effizienz zusammengearbeitet haben.“


Die Landesstraße nach Hafling sei eine echte Lebensader für die Gemeinde und für die täglichen Wege, die Arbeit und die Notfalldienste unverzichtbar, betonte die Bürgermeisterin von Hafling, Sonja Anna Plank. Dass bereits nach sechs Wochen wieder Normalität eingekehrt sei, sei der engen Zusammenarbeit zwischen Land, Unternehmen, Gemeinde und Freiwilliger Feuerwehr zu verdanken, sagte sie.


Die Meraner Bürgermeisterin Katharina Zeller und Stadtrat Christoph Mitterhofer unterstrichen die strategische Bedeutung der Verbindung für die Bevölkerung, die Pendler, die Wirtschaft und den Tourismus. Sie dankten allen, die dazu beigetragen haben, eine der wichtigsten Zufahrtsstraßen zum Hochplateau rasch wiederherzustellen. Auch die Bürgermeisterin von Vöran, Daniela Mittelberger, zeigte sich zufrieden.

lpa/stol

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