Unwetter
Süddeutschland: Schwere Unwetter fordern ein Todesopfer
Schwere Unwetter haben am Donnerstagabend in weiten Teilen des süddeutschen Bundeslandes Baden-Württemberg ihre Spuren hinterlassen. Nach ersten Erkenntnissen gab es ein Todesopfer und Verletzte. In Karlsruhe erschlug ein während eines Gewitters umstürzender Baum einen Menschen, wie die Polizei mitteilte. Weitere Angaben zu dem Todesfall gab es zunächst nicht.
Schwere Überschwemmungen: Zwei Tote bei Fluten in Texas
Bei den schweren Überschwemmungen im US-Bundesstaat Texas ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf zwei gestiegen. Mehr als 230 Menschen seien bisher von Einsatzkräften gerettet worden, sagte Gouverneur Greg Abbott bei einer Pressekonferenz. „Lebensbedrohliche, katastrophale Überschwemmungen stellen heute Abend, in der Nacht und bis in die frühen Morgenstunden hinein weiterhin unser Hauptrisiko dar“, warnte er am Donnerstag.
Baum stürzt auf Citybus – Fahrer unverletzt
Eine heftige Gewitterfront sorgte am Dienstag in Nals für einen spektakulären Einsatz: Eine etwa 18 Meter hohe Zeder am Parkplatz vor der Feuerwehrhalle wurde gegen 20.15 Uhr vom Sturm wie ein Streichholz geknickt. In diesem Moment wollte der Citybus auf die Straße fahren – der Baum stürzte auf das Fahrzeug und richtete beträchtlichen Sachschaden an. Der Fahrer blieb Gott sei Dank unverletzt.
Zwei Millionen Menschen in China wegen Taifun evakuiert
In China haben die Behörden wegen des Taifuns „Bavi“ fast zwei Millionen Menschen in Sicherheit gebracht. Der Sturm traf am späten Samstagabend (Ortszeit) in der ostchinesischen Küstenstadt Taizhou auf Land. Er erreichte dem Nationalen Meteorologischen Zentrum zufolge Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde. Der Sturm schwächt sich zwar auf seinem Weg über kühlere Gewässer ab, die Behörde warnte jedoch vor extremen Regenfällen.
Hunderttausende in China wegen Taifun „Bavi“ evakuiert
In China und Taiwan sind in Vorbereitung auf den Taifun „Bavi“ Hunderttausende Menschen evakuiert worden. Wie chinesische Staatsmedien berichteten, haben allein in der östlichen Provinz Zhejiang über 500.000 Anrainer ihre Häuser verlassen. In Taiwan wurden vorsorglich mehr als 14.000 Bewohner aus erdrutschgefährdeten Bergregionen in Sicherheit gebracht.
Nach Unwettern in China: Opferzahl steigt
Nach einem Erdrutsch im Nordwesten Chinas ist die Zahl der Todesopfer auf 21 gestiegen. Bei dem Unglück nahe der Stadt Longnan in der Provinz Gansu waren 33 Menschen verschüttet worden - nur zwölf überlebten, sieben von ihnen wurden verletzt, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch unter Berufung auf die Behörden berichtete. Heftige Unwetter hatten weite Teile Chinas seit dem Wochenende in Atem gehalten.
Tote bei Unwettern in Zentral- und Südchina
Durch Gewitter und starke Stürme sind in Zentral- und Südchina mindestens 15 Menschen getötet und hunderte weitere verletzt worden. Die Zahl der Verletzten betrage derzeit 275, berichteten am Dienstag staatlichen Medien. Aus einigen Regionen seien auch Tornados gemeldet worden. Zehntausende Menschen seien evakuiert worden, neun Menschen würden vermisst.
Erhebliche Schäden durch Supertaifun „Bavi“ im Pazifik
Der Supertaifun „Bavi“ ist auf der Insel Rota in den US-Außengebieten im Pazifik auf Land getroffen und hat dort Behördenangaben zufolge „erhebliche Schäden“ angerichtet. „Hier im Einsatzzentrum des Bürgermeisters von Rota haben wir mit starken Winden und Überschwemmungen zu kämpfen“, sagte eine Sprecherin. Einige der 1.500 Bewohner hätten bereits „erhebliche Schäden“ gemeldet, fügte sie hinzu.
Nach verheerender Mure in Meran: Untersuchungen begonnen
Zwei Gebäude sind nach dem Erdrutsch, der sich am Sonntag entlang des Weissplatterbachs ereignet hat, nach wie vor unbewohnbar. Es handelt sich um zwei Wohnhäuser, in denen insgesamt neun Personen ihren Wohnsitz haben. Gestern haben die statischen Untersuchungen begonnen.
Heftige Gewitter in Neapel: Autos versinken im Wasser
Das Hinterland von Neapel ist am Donnerstag von einem heftigen Unwetter getroffen worden. Besonders betroffen sind die Gemeinden Brusciano und Pomigliano, am Fuße des Vesuvs. Geparkte Autos versinken im Wasser, in Pomigliano blieb ein Autofahrer in den Fluten stecken und musste aus dem Fahrzeug gerettet werden.
Nach Murenabgang bei Meran: Katze und Aquariumfische lebend geborgen
Zwischen den vielen Stunden harter Arbeit sind es genau solche kleinen Momente, die allen Beteiligten ein Lächeln ins Gesicht zaubern: Bei den Aufräumarbeiten nach dem Murenabgang wurde zwischen Schlamm, Geröll und Holz ein Aquarium entdeckt – und die Fische darin haben tatsächlich überlebt. Auch eine Katze hatte Glück im Unglück und konnte von den Einsatzkräften gerettet werden.
Gewitter fegen über das Land: Rund 50 Unwettereinsätze am gestrigen Mittwoch
Vorerst aufatmen heißt es für Südtirols Feuerwehrmänner. Nachdem die angekündigte Kaltfront am gestrigen Mittwoch für rund 50 Feuerwehreinsätze im ganzen Land sorgte, beruhigte sich die Lage in der Nacht auf den heutigen Donnerstag. Größere Unwetterschäden blieben glücklicherweise aus.
VIDEO | Unwetter in Südtirol: Keller überflutet, Fahrbahnen blockiert
Die angekündigten Gewitter haben Südtirol erreicht. Erste Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren werden bereits aus dem Raum Meran, Brixen und Bozen gemeldet. Die Einsatzkräfte rücken derzeit unter anderem zu umgestürzten Bäumen und Überschwemmungen aus. Im Laufe des Nachmittags und Abends ist aufgrund der anhaltenden Gewitter mit weiteren Einsätzen zu rechnen.
VIDEO | Unwetterfront erreicht Südtirol – Vorsicht auf den Straßen
Die angekündigte Kaltfront hat am heutigen Mittwochnachmittag den Westen Südtirols erreicht und breitet sich in den kommenden Stunden über das gesamte Landesgebiet aus. Einsatzkräfte rücken derzeit zu den ersten Unwettereinsätzen aus.
Einwohner in Nordtirol nach Murenabgängen vorerst abgeschnitten
Teils heftige Unwetter mit Regenfällen haben Montagabend in einigen Regionen Nordtirols zu Murenabgängen geführt. So etwa auf die Pitztalstraße (L16) in St. Leonhard im Pitztal (Bezirk Imst). Die Straße wurde auf einer Länge von rund 500 Metern verschüttet bzw. unterspült, Teile brachen weg. Ein Großteil der Einwohner St. Leonhards war am Dienstag de facto vorerst von der Außenwelt abgeschnitten. Im Bezirk Landeck erfasste indes eine große Mure einen Linienbus.
Murabgang in Meran: Landeshauptmann Kompatscher bei Lokalaugenschein vor Ort
Nach dem Murabgang in Meran am Sonntag, verschaffte sich Landeshauptmann Arno Kompatscher am gestrigen Montag bei einem Lokalaugenschein ein Bild der Unwetterschäden. Begleitet wurde er dabei von der Meraner Bürgermeisterin Katharina Zeller sowie der Bürgermeisterin von Hafling, Sonja Anna Plank.
Zahlreiche Unwetter-Einsätze im Eisacktal und Raum Meran
Vorerst kein Aufatmen gibt es nach den starken Niederschlägen am gestrigen Sonntag im Burggrafenamt. Aktuell entlädt sich ein Gewitter im Raum Meran-Hafling und sorgt mehrere für Unwettereinsätze. Auch die Einsatzkräfte im Eisacktal stehen zur Stunde im Dauereinsatz – auch dort kommt es zu zahlreichen wetterbedingten Alarmierungen.
Meran | Nach Evakuierung: 14 Personen wieder nach Hause zurückgekehrt
Erleichternde Nachrichten aus Meran: 14 von insgesamt 39 Personen, die wegen des Murenabgangs evakuiert worden sind, konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Indes dauern die Aufräumarbeiten der Unwetterschäden unvermindert an.
Nach Mure in Meran: Bürgermeisterin informiert über weitere Schritte
Merans Bürgermeisterin Katharina Zeller (SVP) hat sich auch am Montagvormittag ein Bild über die aktuelle Lage im Murengebiet gemacht. Während die Aufräumarbeiten auf Hochtouren weiterlaufen, hat Zeller erläutert, wie es vor Ort weitergeht.
Unwetterschäden: Wildbachverbauung hilft bei Aufräumarbeiten mit
Neben den zahlreichen Einsatzkräften der Feuerwehren hilft auch das Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd tatkräftig bei den Aufräumarbeiten in Meran-Labers mit: Wie berichtet, war es dort am Sonntag zu einem Murenabgang gekommen.



