Unwetter
Sie blieb in Unterführung stecken: 83-Jährige ertrinkt im Auto
Für eine 83-jährige Pensionistin haben die gestrigen Unwetter in der friaulischen Badeortschaft Latisana ein tragisches Ende genommen. Antonietta Zamarian aus San Michele al Tagliamento geriet mit ihrem Auto in eine überflutete Eisenbahnunterführung. Sie bemerkte offenbar nicht, wie gefährlich die Situation war, und fuhr in den bereits überschwemmten Unterführungsbereich. Dort blieb ihr Fahrzeug im Wasser stecken.
Sie hatte keine Chance: Frau stirbt in überflutetem Auto
Italien kämpft mit den Folgen heftiger Unwetter. Starkregen, Sturmböen und Tornados haben in mehreren Regionen Straßen unter Wasser gesetzt, Bäume entwurzelt und Gebäude beschädigt. Besonders dramatisch ist die Lage in der Region Friaul Julisch Venetien: In Latisana kam eine Frau ums Leben, nachdem ihr Auto in einer überfluteten Unterführung eingeschlossen worden war.
Unwetter überziehen Japan – Eine Tote
Heftige Regenfälle halten die Menschen in Teilen Japans in Atem. In der Stadt Iwaki in der nordöstlichen Präfektur Fukushima starb eine Frau, als ihr Auto in einer Unterführung überflutet wurde, wie der Fernsehsender NHK berichtete. Ein Evakuierungsaufruf für das Stadtgebiet sei inzwischen wieder aufgehoben worden, ebenso in Teilen der Präfekturen Ibaraki und Kanagawa.
Extreme Superzelle über dem Eisacktal: So konnte das Gewitter entstehen
Hagelkörner so groß wie Tischtennisbälle verwandelten Teile Südtirols am Montagabend in eine Winterlandschaft. Im Raum um Brixen und Vahrn wurden Fahrzeuge und Gebäude beschädigt sowie Keller überflutet. Die Feuerwehren standen im Dauereinsatz. „Grund dafür war eine Superzelle, die im Eisacktal in kaum da gewesenem Ausmaß aufgetreten ist“, sagt Landesmeteorologe Dieter Peterlin.
Brixen: Kein Hagel, aber Starkregen – Keller und Garagen unter Wasser
In zahlreiche Keller und Garagen in der Brixner Altstadt drang am Dienstagabend aufgrund von Starkregen Wasser ein. Weiters gab es unter anderem überflutete Straßen. Ab kurz vor 20 Uhr wurde die Brixner Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen alarmiert.
Nepal warnt vor weiterer Flut im Katastrophengebiet
Nach der Sturzflut im Himalaya hat Nepals Katastrophenschutz vor einer möglichen weiteren Katastrophe gewarnt. Die Warnung galt für den Fluss Bhotekoshi, wie der Katastrophenschutz auf der Online-Plattform X mitteilte. Die Behörden mahnten die Menschen in der Gegend Rasuwa, Nuwakot und Dhading zur Vorsicht. Am Mittwoch hatte nach bisherigen Erkenntnissen der Abbruch an einem Gletscher im Grenzgebiet zwischen Nepal und China eine Sturzflut ausgelöst.
Unwetter in der Schweiz – 40 Menschen durch Hagel verletzt
Ein heftiges Unwetter ist über Teile der Schweiz gezogen und hat erhebliche Schäden angerichtet. Wie die Polizei mitteilte, wurden im Kanton Zürich rund 40 Personen durch Hagel verletzt, die Mehrheit davon waren Kinder. Mehrere Verletzte mussten demnach in Kliniken behandelt werden.
Wildbachverbauung beseitigt Unwetterschäden im Gsiesertal
Nach den Unwettern in den Gsieser Fraktionen St. Martin und St. Magdalena laufen die Aufräumarbeiten: Das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Ost der Agentur für Bevölkerungsschutz entfernt derzeit Geschiebematerial aus mehreren Bächen.
Tornado riss Dächer in Südfrankreich ab
Ein Tornado hat im Süden Frankreichs hunderte Häuser beschädigt und etliche Haushalte vom Strom abgeschnitten. Vor allem Dächer seien beschädigt worden, als das Unwetter am späten Montagnachmittag die Gemeinde Pomas am Ausläufer der Pyrenäen traf, schrieb die Präfektur Aude. 41 Menschen seien verletzt worden. 2.800 Haushalte in zehn Dörfern waren am Abend ohne Strom, mehrere Straßen wegen herabgestürzter Äste gesperrt. 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Tornado riss Dächer in Südfrankreich ab
Ein Tornado hat im Süden Frankreichs hunderte Häuser beschädigt und etliche Haushalte vom Strom abgeschnitten. Vor allem Dächer seien beschädigt worden, als das Unwetter am späten Montagnachmittag die Gemeinde Pomas am Ausläufer der Pyrenäen traf, schrieb die Präfektur Aude. 41 Menschen seien verletzt worden. 2.800 Haushalte in zehn Dörfern waren am Abend ohne Strom, mehrere Straßen wegen herabgestürzter Äste gesperrt. 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz.
Unwetter: Häuser und Straßen überschwemmt
Von Passeier bis ins Gsiesertal haben teils kräftige Gewitter am Montagabend für Überflutungen und mehrere Feuerwehreinsätze gesorgt. Bäche traten über die Ufer, Wasser drang in Häuser ein. Zudem wurden Straßen, Felder und Brücken beschädigt. Verletzt wurde niemand. Besonders stark betroffen war ein Betrieb in Gsies, in den erhebliche Wassermengen eindrangen.
VIDEO | Unwettereinsätze am Abend: Häuser und Straßen überschwemmt
Von Passeier bis ins Gsiesertal haben teils kräftige Gewitter am Montagabend für Überflutungen und mehrere Feuerwehreinsätze gesorgt. Bäche traten über die Ufer, Wasser drang in Häuser ein. Zudem wurden Straßen, Felder und Brücken beschädigt. Verletzt wurde niemand. Besonders stark betroffen war ein Betrieb in Gsies, in den erhebliche Wassermengen eindrangen.
Unwetter im Baltikum: Zehntausende ohne Strom
Im Baltikum sind nach den schweren Stürmen am Wochenende weiterhin viele Menschen ohne Strom. In Litauen waren Montagfrüh nach Angaben des nationalen Versorgers noch mehr als 120.000 Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten, im benachbarten Lettland waren es über 87.000 Haushalte. Die Schäden am Verteilnetz seien hauptsächlich durch umgestürzte Bäume und Äste verursacht worden, die durch die starken Winde am Samstag abgebrochen oder umgeknickt wurden.
Klimaforscher: Wetterextreme in Europa werden häufiger
Europa muss sich nach Einschätzung des Klimaforschers Stefan Rahmstorf wegen der starken Erwärmung des Kontinents künftig auf zahlreiche Extremwetterereignisse einstellen. „Wo die Erwärmung besonders stark ist, gibt es auch stärkere Extreme. Deren Häufigkeit nimmt mit der Erwärmung zu“, sagte der Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) der „Rheinischen Post“. Weiterer CO2-Ausstoß werde Hitze und Dürre im Sommer immer weiter verschlimmern.
Bergamo: 250 Menschen aus Campingplatz evakuiert
Heftiger Regen in der Lombardei. In Isola di Fondra (Bergamo) trat am Donnerstagabend nach schweren Unwettern ein Bach über die Ufer. Die Feuerwehr evakuierte vorsorglich einen nahegelegenen Campingplatz. Rund 250 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.
Massiver Murgang in Stilfs: Bis zu 30.000 Kubikmeter Schlamm und Geröll gelöst
Am Fuß des Stilfserjochs ist es während der Unwetter am gestrigen Donnerstag zu einem massiven Murenabgang gekommen: Es lösten sich rund 20.000 bis 30.000 Kubikmeter Schlamm und Geröll. Die Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren.
Unwetter in der Toskana: 6000 Haushalte ohne Strom
Heftige Gewitter in der Toskana haben in der Nacht auf Freitag zahlreiche Schäden angerichtet und rund 6000 Stromanschlüsse lahmgelegt. Mehr als ein Drittel davon entfiel auf die Provinz Pistoia. Betroffen waren zudem die Provinzen Massa-Carrara, Prato, Florenz, Lucca, Livorno und Siena.
Nach Murenabgang: Was passiert mit den riesigen Geröllmengen?
Schon wenige Minuten reichen, damit eine Mure ihre zerstörerische Kraft entfaltet und gewaltige Mengen an Schlamm, Geröll und Gestein mit ins Tal reißt. Was davon zurückbleibt, ist derzeit in Sexten, Antholz und bei Meran zu sehen. Doch was geschieht eigentlich mit den Unmengen an Material, die eine Mure zurücklässt? Wir haben beim Amt für Wildbachverbauung nachgefragt.
Schock für acht junge Wanderer: Beinahe vom Blitz getroffen
Riesenschock für acht junge Wanderer im Trentino: Sie befanden sich in der Nähe des Piz Galin, als nur wenige Meter neben ihnen ein Blitz einschlug. Ein 19-Jähriger erlitt dabei leichte Verletzungen und wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus gebracht.
Erneuter Murenabgang im Gadertal: 150 Personen in Sicherheit gebracht
Schon wieder eine Mure im Gadertal: Wegen der schweren Unwetter haben sich am Donnerstag nahe St. Kassian große Mengen an Geröll gelöst und donnerten auf die darunterliegende Straße herab. Der Weg zur „Capanna Alpina“ ist derzeit gesperrt. Rund 150 Personen mussten in Sicherheit gebracht werden.
Wandern: So schützt man sich richtig vor Blitzen in den Bergen
Blitzunfälle in den Bergen sind selten, doch kommen immer wieder vor: So auch am Sonntag, als der 42-jährige Gustav Wiesler aus Taufers im Münstertal bei einer Wanderung von einem Blitz tödlich verletzt wurde. „Es gilt, gewisse Grundregeln zu beachten, denn die Gefahr ist da“, warnt AVS-Bergrettungschef Thomas Hellrigl.
Heute: Gewitter ziehen wieder auf – Starkregen und Hagel möglich
Nach den hochsommerlichen Temperaturen ziehen erneut Gewitter über Südtirol. Schon am gestrigen Sonntag kam es im Land zu ersten Niederschlägen, am heutigen Montag setzt sich die wechselhafte Wetterlage fort. Lokal können die Gewitter auch heftig ausfallen. Dabei sind Starkregen, Hagel und kräftige Windböen möglich.
Hurrikan Lala vor Hawaii bringt bereits viel Zerstörung
Hurrikan „Lala“ hat zerstörerische Winde und massive Niederschläge auf Hawaiis größte Insel Big Island gebracht. Infolge des Sturms fiel dort bis zum frühen Samstagabend (Ortszeit) für mehr als 60.000 Haushalte der Strom aus, wie die US-Webseite Poweroutage.us zeigte. Örtliche Medien berichteten auf der Insel mit rund 200.000 Bewohnern von umgestürzten Bäumen, Straßensperren und Überschwemmungen.
Mittlerweile neun Tote bei Starkregen in Japan
Bei „beispiellosem“ Starkregen im Osten Japans sind dem Sender NHK zufolge zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Seit Beginn der heftigen Regenfälle am Donnerstag, die Warnungen vor Erdrutschen und Stromausfälle auslösten, hätten neun Menschen ihr Leben verloren, wie NHK am Sonntag unter Berufung auf eigene Zählungen berichtete. Der Katastrophenschutz der besonders schwer betroffenen Präfektur Chiba im Osten der Hauptstadt Tokio meldete am Samstagabend acht Tote.



