Die Sanierung ist Teil des Programms „Building Renovation Plus“, das die energetische Aufwertung öffentlicher Gebäude zum Ziel hat. Investiert werden rund eine Million Euro. Nach Abschluss der Arbeiten wird das Hallenbad den Standards eines nZEB-Gebäudes (Nearly Zero Energy Building) entsprechen, wobei eine Energieeinsparung von 40 bis 45 Prozent erwartet wird.
Das Projekt umfasst verschiedene Eingriffe, die die Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Bewirtschaftung der Anlage verbessern. Dazu gehören die Dämmung der Gebäudehülle sowie der Austausch der Fenster, die Erneuerung der Klima- und Heizungsanlagen mit der Installation einer Wärmepumpe, die Modernisierung der Beleuchtung und die Errichtung einer Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 45 Kilowatt. Darüber hinaus werden die technischen Anlagen des Schwimmbeckens und die Lüftungssysteme modernisiert. Neue Technologien sollen künftig eine intelligente Überwachung und Steuerung des Energieverbrauchs ermöglichen.
„Es handelt sich um eine wichtige Investition für eine Struktur, die von Schulen, Sportvereinen und vielen Bürgerinnen und Bürgern genutzt wird“, betont Landesrat Bianchi. „Unser Ziel ist es, für Bozen eine moderne, effiziente und nachhaltige Anlage bereit zu stellen, die den Nutzerinnen und Nutzern mehr Komfort bietet und gleichzeitig den Energieverbrauch sowie die Betriebskosten deutlich senkt“, unterstreicht Bianchi.


