In ganz Europa sei der Monat geprägt gewesen vom raschen Übergang von unterdurchschnittlichen Temperaturen zu einer der intensivsten Hitzewellen, die jemals so früh im Jahr in Westeuropa beobachtet worden seien, teilte der Klimadienst des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus am Mittwoch mit.
Die Hitzewelle habe dazu geführt, dass zahlreiche Temperaturrekorde für den Mai gebrochen worden seien. Dabei hätten Frankreich, Großbritannien, Irland und Portugal besonders unter den extremen Bedingungen gelitten. So bemerkenswert dieses Ereignis auch sei, so passe es doch zur raschen Erwärmung Europas und dem langfristigen Trend zu häufigeren, intensiveren und früher auftretenden Hitzewellen, hieß es.
Auch bei den Trocken- und Feuchtigkeitsbedingungen gab es den Experten zufolge einen Kontrast: Im Mai herrschten demnach in weiten Teilen West-, Mittel- und Osteuropas – einschließlich Italien und Spanien – überdurchschnittlich trockene Bedingungen. Umgekehrt sei es in der Türkei, Bulgarien und Moldawien zu starken Überschwemmungen gekommen.


