Sonntag, 30. August 2026

Schutz vor „Zero-Click“-Angriffen auf WhatsApp: Die Tipps der Polizei

Die sogenannten „Zero-Click“-Cyberangriffe nehmen laut einer Aussendung der Staatspolizei deutlich zu. Dabei unterwandern Kriminelle Konten und versenden damit Nachrichten – an Verwandte, Freunde. Das Ziel: Sie zu Geldüberweisungen zu bewegen. Die Ordnungshüter erklären, wie man sich vor solchen Angriffen schützt.

Sogenannte „Zero-Click“-Cyberangriffe über WhatsApp häufen sich, warnt die Polizei. - Foto: © Zacharie Scheurer/dpa-tmn/dpa / Zacharie Scheurer



Die Sicherheitslücken betreffen veraltete Versionen von iOS und WhatsApp auf Apple-Geräten, heißt es in der Aussendung. In einigen Fällen können Kriminelle dadurch auf Konten zugreifen, ohne dass ihre Opfer etwas tun müssen.

Nach dem Zugriff auf das Konto können die Kriminellen Nachrichten an Familienmitglieder oder Freunde versenden und um Geld bitten, etwa, indem sie vortäuschen, in Gefahr zu sein.


Die Staatspolizei rät, zu einigen Vorsichtsmaßnahmen, um nicht selbst den Betrügern zum Opfer zu fallen.


So sollte man Zahlungen erst vornehmen, nachdem die Identität des Anfragenden durch direkte Kontaktaufnahme über eine andere Nummer oder ein anderes Gerät oder, sofern möglich, persönlich überprüft wurde.

Smartphone- und WhatsApp-Updates wichtig

Das Betriebssystem des Geräts und die WhatsApp-Anwendung sollte man stets auf dem neuesten Stand halten, darüber hinaus ist es empfehlenswert, regelmäßig den Bereich „Verbundene Geräte“ auf WhatsApp zu überprüfen, dort kann man alle mit dem Konto verbundenen Geräte und Sitzungen sehen und gegebenenfalls abmelden.


Die Beamten raten auch, eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren und die Funktion „Automatisch Herunterladen“ für Inhalte einzuschränken. „Schützen Sie Ihr Gerät mit einem Code, einer Touch ID oder einer Face ID“, heißt es in der Aussendung.

Bei Hacker-Angriff: Kontakte umgehend informieren

Sollte das WhatsApp-Konto gehackt worden sein, sei es wichtig, die eigenen Kontakte umgehend zu benachrichtigen und sie zu bitten, auf etwaige Geldforderungen nicht zu reagieren. Gleichzeitig sollte man das Konto wiederherstellen.


Apple hat diese Sicherheitslücken durch spezielle Sicherheitsupdates behoben und empfiehlt daher, Geräte und Anwendungen mit den neuesten Updates zu schützen sowie die Zwei-Faktor-Authentifizierung für den eigenen Apple-Account zu verwenden.

Bei Zweifeln oder Hinweisen kann man sich an die Post- und Kommunikationspolizei über die Website www.commissariatodips.it wenden.

stol

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