Cybersicherheit
Interpol-Konferenz: KI und dunkle Kanäle erschweren Strafverfolgung
Cyberkriminelle passen ihre Aktivitäten extrem schnell an neue Technologien an und agieren zunehmend global. Dadurch werden die Bedrohungen komplexer. Um darauf reagieren zu können, müssen Strafverfolgungsbehörden, Wirtschaft und Forschung verstärkt zusammenarbeiten, erklärte Bernhard Haslhofer vom Complexity Science Hub (CSH) in Wien im Vorfeld des von ihm mitorganisierten „Interpol New Technology Forum“, das am Dienstag und Mittwoch am CSH stattfindet.
Identität geklaut, Geld weg: SPID im Visier von Betrügern
Von der Studienbeihilfe über Investitionsansuchen bis zur Rente: Ohne SPID, also digitale Identität, geht in Italien praktisch gar nichts mehr, wenn man die Online-Dienste der öffentlichen Verwaltung nutzen will. Gerade dieses weit verbreitete System ist nun ins Visier von Hackern geraten, die SPID-Accounts missbraucht haben. Die Folge: Renten und Gehälter wurden auf falsche Konten überwiesen. Bislang handelt es sich nur um Einzelfälle – dennoch stellt sich die Frage: Wie kann man sich davor schützen?
„Fast 70 Prozent der Verbrechen werden übers Internet begangen“
Keine Frage, das Internet hat unser aller Leben erleichtert – es stellt die Gesellschaft aber auch vor neue Herausforderungen. Darin waren sich heute Vertreter von Institutionen und Polizeikräften in Südtirol einig: An der Landesberufsschule Luigi Einaudi stellten sie das Fortbildungsprogramm für Ordnungshüter zum Thema Cybersicherheit vor. Brisant: „Fast 70 Prozent der Verbrechen werden über den digitalen Kanal begangen“, sagte Hauptkommissarin Angela Nucera vom Einsatzzentrum für Cybersicherheit der Post- und Kommunikationspolizei Trentino-Südtirol.



