Projekte wie „Schule.am.Bauernhof“, „Mit Bäuerinnen wertvolle Lebensmittel erleben“ sowie das Apfel- und Milchschulprojekt sollen Kindern praxisnah vermitteln, wo Lebensmittel herkommen und welche Arbeit hinter ihrer Herstellung steckt.
„Kinder lernen besonders nachhaltig, wenn sie selbst entdecken, erleben und ausprobieren dürfen“, betont Landesbäuerin Antonia Egger. Die Projekte sollen Wissen über Landwirtschaft, Ernährung und regionale Kreisläufe vermitteln und gleichzeitig die Wertschätzung für Lebensmittel fördern.
Wie diese Bildungsarbeit aussehen kann, zeigt der Wieserhof in Pawigl. Hildegard Winkler und ihr Mann Josef bieten dort „Schule.am.Bauernhof“ an. Zudem besucht Josef Winkler seit fast 30 Jahren mit seinem Wollprojekt Schulen, während am Wieserhof auch ein Kräuterlehrpfad entstanden ist. „Ich glaube, das ist das Wichtigste, was man den Kindern mitgeben kann: die Natur zu verstehen und zu erkennen, was sie uns schenkt“, sagt Hildegard Winkler.
Die Bäuerinnenorganisation appelliert gleichzeitig an die zuständigen Ämter und politischen Entscheidungsträger, die notwendigen Rahmenbedingungen für solche Bildungsangebote zu schaffen. Schulen werden dazu aufgerufen, die bestehenden Projekte auch künftig zu nutzen.


