„Wir dürfen niemals vergessen, wer das Fundament für den heutigen Wohlstand gelegt hat. Dankbarkeit gegenüber jenen mutigen Männern und Frauen, die nach dem Krieg die Zukunft Südtirols in die Hand genommen haben, ist unsere Verpflichtung. Roland Riz war einer von ihnen“, erklärt Daniel Alfreider, Vorsitzender der SVP Ladina.
„Zweites Autonomiestatut von besonderer Tragweite“
Mit großer Beharrlichkeit setzte sich Roland Riz insbesondere für den Schutz der deutsch- und ladinischsprachigen Minderheiten ein. Von besonderer Tragweite für die ladinische Volksgruppe war dabei das Zweite Autonomiestatut von 1972.Während das Statut von 1948 im Wesentlichen die Existenz der ladinischen Bevölkerung anerkannte, brachte das Autonomiestatut von 1972 erstmals umfassende Schutzbestimmungen für die Ladinerinnen und Ladiner. Damit wurde die verfassungsrechtliche Grundlage für den Minderheitenschutz und die Autonomie Südtirols nachhaltig gefestigt – ein Meilenstein, zu dem Roland Riz entscheidend beitrug.
Die im sogenannten Paket verankerten Maßnahmen – von Schule, Sprache und Kultur über die politische Vertretung bis hin zur Anerkennung des Ladinischen als Amtssprache in den ladinischen Gemeinden – bilden bis heute das Fundament für die rechtliche und kulturelle Absicherung der ladinischen Volksgruppe.
Die SVP Ladina spricht seiner Frau und seiner Familie ihr aufrichtiges Beileid aus.


