Mittwoch, 27. Mai 2026

„Tirol“-Schriftzug in Vintl: Entscheidung vertagt

Im Verfahren um eine Geldstrafe wegen eines „Tirol“-Schriftzugs in Vintl hat das Friedensgericht in Brixen noch kein Urteil gefällt. Die Verhandlung wurde auf den 14. Oktober verschoben.

Eine Bäuerin in Vintl hatte während der Olympischen Spiele auf ihrem Privatgrundstück einen Schriftzug mit der Aufschrift „Tirol“ aufgestellt. - Foto: © Richard Andergassen

Auf den Fall aufmerksam gemacht hatte der Südtiroler Schützenbund. Demnach hatte eine Bäuerin während der Olympischen Spiele auf ihrem Privatgrundstück einen Schriftzug mit der Aufschrift „Tirol“ aufgestellt.

Die fünf roten Buchstaben waren laut Schützenbund rund 60 Meter von der Pustertaler Staatsstraße entfernt sichtbar.

Die Carabinieri stuften die Installation jedoch als möglichen Verstoß gegen Artikel 23 der Straßenverkehrsordnung ein und verhängten eine Verwaltungsstrafe von 430 Euro.

Diese Bestimmung verbietet Werbeanlagen oder Hinweisschilder in Straßennähe, sofern sie die Sicherheit des Verkehrs beeinträchtigen könnten.

kat/stol

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