Ein Brand war im Stadtteil Karaöz aus bisher unbekannten Gründen ausgebrochen und griff auf den Bezirk Kepez über. Die Flammen werden aus der Luft und vom Boden bekämpft, die Einsatzkräfte sind seit der Nacht im Einsatz. Dazu sind neben fünf Flugzeugen und mehr als zehn Hubschraubern auch 110 Löschfahrzeuge und über 600 Einsatzkräfte beteiligt.
Ein weiterer Brand, der im Bezirk Serik ausgebrochen war, konnte inzwischen unter Kontrolle gebracht werden, wie Anadolu meldete. Einige Häuser mussten evakuiert werden, während fünf Gebäude bereits von den Flammen erfasst und unbewohnbar wurden. Drei Menschen, die sich noch in einem brennenden Haus befanden, erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden ins Krankenhaus gebracht.
In der Türkei kommt es im Sommer häufig zu Waldbränden, die durch lange Trockenheit und starke Winde begünstigt werden. Auslöser für die Brände seien häufig unzureichend gewartete Stromleitungen, die durch die Wälder führen, sagte Cihan Erdönmez von der Universität Istanbul. Forstminister Ibrahim Yumakli berichtete, im Jahr 2025 habe es mehr als 5.000 Waldbrände in der Türkei gegeben. 96 Prozent davon seien direkt oder indirekt vom Menschen verursacht worden.


