Katastrophen
13 Touristen bei Waldbrand in Andalusien ums Leben gekommen
Nach dem folgenschweren Waldbrand in Andalusien haben die spanischen Behörden alle Todesopfer identifiziert. Bei dem Feuer seien sieben Briten, drei Belgier, eine Französin, eine US-Bürgerin und ein Spanier ums Leben gekommen, teilte das für die Koordinierung der gerichtsmedizinischen Arbeiten zuständige Gremium am Dienstag mit.
12.000 Menschen wegen Waldbrand in Pyrenäen evakuiert
Wegen des schweren Waldbrands in den Pyrenäen sind mittlerweile 12.000 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Bewohnerinnen und Bewohner aus etwa 20 Gemeinden seien betroffen, teilte der Präfekt des südfranzösischen Départements Pyrénées-Orientales, Pierre Regnault de la Mothe, am Dienstag in der Früh mit. Der Feuerwehr gelang es demnach, in der Nacht eine weitere Ausbreitung des Feuers in der Nähe von Perpignan zu verhindern, insbesondere durch gezielte Gegenfeuer.
Tote bei Unwettern in Zentral- und Südchina
Durch Gewitter und starke Stürme sind in Zentral- und Südchina mindestens 15 Menschen getötet und hunderte weitere verletzt worden. Die Zahl der Verletzten betrage derzeit 275, berichteten am Dienstag staatlichen Medien. Aus einigen Regionen seien auch Tornados gemeldet worden. Zehntausende Menschen seien evakuiert worden, neun Menschen würden vermisst.
Erhebliche Schäden durch Supertaifun „Bavi“ im Pazifik
Der Supertaifun „Bavi“ ist auf der Insel Rota in den US-Außengebieten im Pazifik auf Land getroffen und hat dort Behördenangaben zufolge „erhebliche Schäden“ angerichtet. „Hier im Einsatzzentrum des Bürgermeisters von Rota haben wir mit starken Winden und Überschwemmungen zu kämpfen“, sagte eine Sprecherin. Einige der 1.500 Bewohner hätten bereits „erhebliche Schäden“ gemeldet, fügte sie hinzu.
Venezuela plant Millionen-Fonds für Wiederaufbau nach Beben
Nach dem tödlichen Doppel-Erdbeben in Venezuela will die Regierung einen ersten Fonds von 200 Millionen Dollar (knapp 175 Millionen Euro) für den Wiederaufbau einrichten. Die Gelder dafür werde der Internationale Währungsfonds (IWF) freigeben, teilte die geschäftsführende Präsidentin Delcy Rodríguez am Donnerstagabend (Ortszeit) vor Journalisten mit. Für internationale Geldspenden sei zudem ein Konto bei der Lateinamerikanischen Entwicklungsbank eingerichtet worden.
Baby aus Erdbeben-Trümmern in Venezuela gerettet
32 Stunden nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela ist ein Baby lebend aus den Trümmern gerettet worden. Auf einem Video aus der besonders schlimm betroffenen Küstenstadt La Guaira ist zu sehen, wie Rettungskräfte den Säugling am Freitagabend bei Scheinwerferlicht und unter dem Applaus ihrer Kollegen aus einem Trümmerberg befreiten.
Mehr Menschen durch Gewalt als durch Katastrophen vertrieben
Erstmals sind im vergangenen Jahr weltweit mehr Menschen durch Konflikte und menschengemachte Gewalt in ihrem Heimatland vertrieben worden als durch Naturkatastrophen. Das berichtete die renommierte Beobachtungsstelle für Binnenvertriebene (IDMC) am Dienstag in Genf. 2025 registrierte sie 32,2 Millionen Vertreibungen durch Konflikte und Gewalt, 60 Prozent mehr als im Jahr davor. Fast zwei Drittel davon betrafen den Iran und die Demokratische Republik Kongo.
Japanische Feuerwehr wegen Waldbränden im Großeinsatz
Hunderte Feuerwehrleute haben am Samstag in Nordjapan gegen heftige Waldbrände gekämpft. Bis zum Morgen waren etwa 700 Hektar in der Präfektur Iwate von den Flammen zerstört worden, wie die örtlichen Behörden mitteilten. 3.200 Menschen wurden dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. Mindestens acht Wohngebäude brannten nieder; deren Bewohner konnten in Sicherheit gebracht werden.
Brand-Katastrophe von Crans-Montana: 18-Jähriger gestorben
Einen Monat nach der Brand-Katastrophe von Crans-Montana ist ein 18-jähriger Schweizer in einem Krankenhaus in Zürich gestorben. Das berichtet die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Sonntag unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft im Wallis. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf 41.
Nach Tragödie von Crans-Montana: Italien erhält als erstes Land Aktenzugang
Nach der tödlichen Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis Italien Rechtshilfe gewährt. Wie das Schweizer Bundesamt für Justiz (OFJ) der Nachrichtenagentur AFP am Freitag mitteilte, entschied die Staatsanwaltschaft, dem Rechtshilfeersuchen der Staatsanwaltschaft Rom stattzugeben.
Wintersturm sorgt für Tote und Stromausfälle in den USA
Ein heftiger Wintersturm hat in weiten Teilen der USA zu mehreren Todesfällen und zu Stromausfällen in mehr als einer Million Haushalten geführt. In New York gab es fünf Tote, in Louisiana zwei. In mindestens 20 Staaten riefen die Behörden den Notstand aus, Tausende Flüge wurden am Wochenende gestrichen. Der nationale Wetterdienst (NWS) warnte vor erheblichen Einschränkungen durch glatte Wege und Straßen. Der Sturm bewegte sich am Sonntag vom Süden in den Nordosten der USA.
Mindestens 15 Tote bei Waldbränden in Chile
Bei unkontrolliert wütenden Waldbränden in Chile sind nach Angaben der Regierung mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Die Flammen erfassten auch mehrere Wohngebiete, unter anderem in der Großstadt Concepción. Rund 50.000 Menschen mussten wegen der Brände aus ihren Häusern und Wohnungen fliehen, wie am Sonntag der Minister für öffentliche Sicherheit, Luis Cordero, bekannt gab.
Mindestens 90 Tote durch Überflutungen in Vietnam
Nach tagelangen heftigen Regenfällen in Vietnam ist die Zahl der Todesopfer durch Überschwemmungen und Erdrutsche auf mindestens 90 gestiegen. Zwölf weitere Menschen werden noch vermisst, teilte das Umweltministerium am Sonntag mit. Die Suche nach den Vermissten dauere an. Seit dem 16. November wurden Zehntausende Häuser in fünf Regionen des Landes überflutet. Am stärksten betroffen war die bergige Provinz Dak Lak mit mehr als 60 Todesopfern.
Philippinen rüsten sich für Supertaifun Fung-Wong
Auf der Flucht vor Supertaifun „Fung-Wong“ haben fast eine Million Bewohner der Philippinen ihre Häuser verlassen müssen. Der heftige Tropensturm zog in der Früh mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 Kilometern pro Stunde nahe der östlichen Provinz Catanduanes vorbei und brachte heftige Regenfälle mit sich, wie der Wetterdienst Pagasa am Sontag mitteilte. Manche Böen erreichten demnach Geschwindigkeiten von 230 Kilometern pro Stunde.
Taifun Kalmaegi: Zerstörung auf Philippinen und Vietnam
Der heftige Taifun „Kalmaegi“ hat auf den Philippinen und in Vietnam eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Auf den Philippinen sei die Zahl der Toten auf über 200 gestiegen, teilte der Katastrophenschutz am Samstag mit. In Vietnam kamen nach Angaben der Regierung mindestens fünf Menschen ums Leben, drei weitere werden noch vermisst. Mit dem Sturm „Fung-Wong“ ist zudem bereits der nächste Taifun unterwegs und bedroht bereits betroffenen Gebiete.
Nach Bergsturz in der Schweiz: Spenden an Blatten ausbezahlt
Der Kanton Wallis in der Schweiz hat die ersten Spenden an die Bevölkerung von Blatten ausbezahlt. Bisher seien 25 Gesuche um Unterstützungsbeiträge in der Höhe von insgesamt 1,4 Millionen Schweizer Franken (1,51 Millionen Euro) bewilligt worden, teilte die Spendenkommission am Freitag mit.
Explosion in US-Fabrik: Behörden gehen von 16 Toten aus
Nach der verheerenden Explosion in einer Sprengstofffabrik im US-Bundesstaat Tennessee haben die Ermittler keine Hoffnung mehr auf Überlebende unter den Vermissten. Die Angehörigen der mutmaßlich 16 Todesopfer seien informiert worden, sagte der Sheriff von Humphrey County bei einer Pressekonferenz am Samstag, über die mehrere US-Medien berichteten. Davor hatten 18 Personen als vermisst gegolten.
China evakuiert Hunderttausende vor Taifun Matmo
Hunderttausende Menschen sind im Süden Chinas vor dem Taifun „Matmo“ in Sicherheit gebracht worden. Der Sturm erreichte einem Bericht des chinesischen Staatssenders CCTV zufolge gegen 08.50 Uhr MESZ die Provinz Guangdong. Laut der chinesischen Meteorologiebehörde traf er mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 150 Stundenkilometern an Land. Zuvor evakuierten die Behörden 197.000 Menschen auf der Insel Hainan und 150.000 in der Provinz Guangdong.
So viel CO2 wie nie durch Waldbrände in Europa freigesetzt
In Europa haben Waldbrände in diesem Sommer laut dem EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus die höchsten CO2-Emissionen seit Beginn der Messungen vor 23 Jahren verursacht. Auf dem Gebiet der EU und Großbritanniens wurden demnach bis zum 15. September durch Brände 12,9 Megatonnen klimaschädliches Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt. Damit wurde der bisherige Rekordwert von 11,4 Megatonnen aus den Jahren 2003 und 2017 übertroffen.
Erdbeben der Stärke 5,4 erschütterte Griechenland
Ein Erdbeben der Stärke 5,4 hat in der Nacht auf Dienstag Griechenland erschüttert - es war auch in der Hauptstadt Athen deutlich zu spüren. Das Epizentrum lag etwa vier Kilometer vor dem Badeort Nea Styra im Südwesten von Euböa, der zweitgrößten Insel Griechenlands. In dem Küstenort verbrachten viele Bewohner aus Angst vor möglichen Nachbeben die gesamte Nacht im Freien. Berichte über Opfer oder größere Schäden lagen zunächst nicht vor.
Waldbrände in Spanien zerstörten weitere 30.000 Hektar Land
Durch die Rekord-Waldbrände in mehreren Regionen Spaniens sind innerhalb von 24 Stunden weitere 30.000 Hektar Land zerstört worden. Wie Satellitendaten am Dienstagmorgen zeigten, fiel seit dem Vortag eine Fläche in der Größe von 42.000 Fußballfeldern im Westen des Landes den Flammen zum Opfer.
Mehr als 200 Nachbeben in der Türkei
Nach einem Erdbeben der Stärke 6,1 in der westtürkischen Provinz Balikesir haben zahlreiche Nachbeben die Region erschüttert. Die Katastrophenschutzbehörde Afad teilte am Montag mit, sie habe 237 Nachbeben registriert, bei zehn davon sei mindestens eine Stärke von 4,0 gemessen worden. Die Epizentren lagen demnach im Bezirk Sindirgi. Menschen übernachteten aus Angst im Freien oder im Auto, wie Medien berichteten.
Über 1.000 Menschen wegen Waldbränden in Spanien evakuiert
Im Nordwesten Spaniens sind wegen anhaltender Waldbrände über 1.000 Menschen evakuiert worden. Wie die örtlichen Behörden am Sonntag mitteilten, breiteten sich die Brände in den Provinzen Kastilien und León wegen heftiger Winde und hoher Temperaturen weiter aus. Rund 400 Menschen seien rund um die Gemeinde Carucedo evakuiert worden, weitere 700 aus mehreren Ortschaften nahe der UNESCO-Weltkulturerbestätte Las Médulas.
Frankreich steuert auf Höhepunkt von Hitzewelle zu
Die Hitze in Frankreich hat auch am Wochenende unvermindert angehalten - und sie breitet sich weiter aus: Anfang kommender Woche wird nach Angaben des Wetterdienstes der Höhepunkt der aktuellen Hitzewelle erwartet. Für mehr als die Hälfte des Landes gelte am Montag eine Hitzewarnung, teilte der französische Wetterdienst Météo-France am Sonntag mit. Betroffen seien vor allem das Zentrum und der Süden des Landes.
Waldbrände in Portugal nur teilweise unter Kontrolle
In Portugal hat die Feuerwehr einige der rund ein Dutzend schweren Waldbrände unter Kontrolle gebracht. Wie der Zivilschutz mitteilte, waren bei der Bekämpfung von vier großen Feuern im Norden und im Zentrum des Landes am Mittwoch noch rund 1.500 Feuerwehrleute im Einsatz. Hunderte weitere Einsatzkräfte waren demnach damit beschäftigt, bereits unter Kontrolle gebrachte Waldbrände weiter einzudämmen.
Weißes Kreuz: Feldküche der neuesten Generation übergeben
Bei Großschadensereignissen gilt es für den Zivilschutz des Weißen Kreuzes, in kürzester Zeit mehrere hundert Menschen vor Ort mit Mahlzeiten zu versorgen. Dafür hat die Agentur für Bevölkerungsschutz dem Landesrettungsverein einen neuen Küchencontainer zur Verfügung gestellt. Soziallandesrätin Rosmarie Pamer hat ihn kürzlich im Rahmen der Zivilschutzmesse Civil Protect an Vereinsdirektor Ivo Bonamico übergeben.



