Montag, 13. Oktober 2025

VIDEO | Mord in Bozen: „Vollkommen grundlos getötet“

Was genau war geschehen in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Bozner Industriezone? Der rumänische Lkw-Fahrer Ionut Marius Cal (32) wurde auf dem 1. Mai-Platz in Bozen Süd mit mehreren Stichen niedergestreckt. Ein Landsmann des Opfers, Iulian Alinil Brujan (47), wurde Stunden später von der Polizei unter dringendem Tatverdacht festgenommen – wegen Mordes. Nun hat sich die Staatsanwaltschaft geäußert.

Was genau war passiert? Staatsanwaltschaft Axel Bisignano hat am Montag über den Stand der Ermittlungen informiert. - Video: stol

Am heutigen Montag hat die Staatsanwaltschaft zu einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz geladen. Grund: Die Bluttat in Bozen Süd, bei der der 32-jährige Rumäne Ionut Marius Cal ums Leben kam. Dringend tatverdächtig: der 47-jährige Iulian Alinil Brujan, ebenfalls aus Rumänien.

Ionut Marius Cal (32) überlebte den Angriff nicht.


„Er schrie, dann brach er zusammen“ – was ein Zeuge der Bluttat sagte, das lesen Sie HIER.

Heute wurde die Haftprüfung beantragt, am morgigen Dienstag soll eine Autopsie erfolgen, um Genaueres zu erfahren, hieß es vonseiten der Staatsanwaltschaft.

Hier ist die Tat geschehen.



Der Verdächtige Iulian Alinil Brujan verweigerte indes die Aussage. Bei der Festnahme habe er aber keinen Widerstand geleistet, so die Staatsanwaltschaft.

Steht unter Tatverdacht und bleibt vorerst in U-Haft: Iulian Alinil Brujan (47).



Der Vorwurf der Staatsanwaltschaft lautet: erschwerter Mord durch niedrigere Beweggründe. Der Verdächtige soll nämlich vollkommen grundlos getötet haben, heißt es von der Staatsanwaltschaft.

Indes zeigt man sich in der Quästur äußerst zufrieden über den Ausgang der Ermittlungen, die innerhalb weniger Stunden zur Festnahme des mutmaßlichen Täters geführt haben. „Es ist ein Zeichen dafür, wie gut unser Fahndungssystem funktioniert“, betont Quästor Giuseppe Ferrari.

tek/sor

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