Montag, 10. August 2026

Wenn die Hitze gefährlich wird: Diese Warnsignale sollten Sie ernst nehmen

Hohe Temperaturen, wie wir sie in Südtirol seit Wochen erleben, können für den Körper zur Belastung werden. Besonders ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke sind gefährdet. Wir erklären, woran Hitzeerschöpfung und Hitzschlag zu erkennen sind – und wann sofort gehandelt werden muss.

Hohe Temperaturen, wie wir sie in Südtirol seit Wochen erleben, können für den Körper zur Belastung werden. - Foto: © Shutterstock / shutterstock

Anhaltend hohe Temperaturen können die Gesundheit erheblich belasten. Das Ressort Gesundheitsvorsorge und Gesundheit informiert darüber, wie hitzebedingte Beschwerden erkannt werden können und wann rasches Handeln erforderlich ist. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Personen mit chronischen Erkrankungen sowie Menschen, die im Freien arbeiten oder sich körperlich anstrengen.

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Südtirol ist mitten in der 5. Hitzewelle in diesem Jahr – hier lesen Sie mehr dazu, wie es weitergeht.

„Die meisten hitzebedingten Gesundheitsprobleme lassen sich durch einfache Vorsorgemaßnahmen vermeiden. Gleichzeitig ist es wichtig, Warnsignale des Körpers ernst zu nehmen und im Notfall rasch zu handeln. Das kann Leben retten“, betont Gesundheitslandesrat Hubert Messner.

Hitzeerschöpfung: Diese Symptome sind typisch

Zu den häufigsten hitzebedingten Beschwerden zählt die Hitzeerschöpfung. Typische Anzeichen sind starke Schweißbildung, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwächegefühl, Muskelkrämpfe oder Kreislaufprobleme.

Betroffene sollten umgehend an einen kühlen Ort gebracht werden, ausreichend trinken und sich ausruhen. Lockere Kleidung sowie kühle Umschläge oder eine kühle Dusche können zusätzlich helfen.

Hitzschlag: Ein medizinischer Notfall

Besonders gefährlich ist ein Hitzschlag. Dabei handelt es sich um einen medizinischen Notfall. Warnzeichen sind unter anderem Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen, Sprachstörungen, Krampfanfälle, Ohnmacht oder eine Körpertemperatur von über 40 Grad Celsius.

In solchen Fällen muss sofort der Notruf 112 verständigt werden

Während auf die Rettungskräfte gewartet wird, sollte die betroffene Person an einen schattigen oder kühlen Ort gebracht werden. Enge oder überflüssige Kleidung ist zu lockern beziehungsweise zu entfernen.

Der Körper sollte mit kühlem Wasser, feuchten Tüchern oder Kühlpacks gekühlt werden – insbesondere an Nacken, Achseln und Leisten. Die betroffene Person sollte nicht allein gelassen werden.

Bei Hitze aufeinander achten

Bei einem medizinischen Notfall ist die Notrufnummer 112 zu wählen. Das Ressort Gesundheitsvorsorge und Gesundheit empfiehlt zudem, während Hitzeperioden regelmäßig nach alleinlebenden oder besonders gefährdeten Personen zu sehen und auf mögliche Anzeichen einer Überhitzung zu achten.

Wer Symptome frühzeitig erkennt und rasch reagiert, kann schwerwiegende gesundheitliche Folgen vermeiden. Das Ressort Gesundheit appelliert daher an die Bevölkerung, bei hohen Temperaturen auf sich selbst und auf Mitmenschen besonders Acht zu geben.

lpa/sor

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