Dienstag, 25. August 2026

Wildbachverbauung beseitigt Unwetterschäden im Gsiesertal

Nach den Unwettern in den Gsieser Fraktionen St. Martin und St. Magdalena laufen die Aufräumarbeiten: Das Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Ost der Agentur für Bevölkerungsschutz entfernt derzeit Geschiebematerial aus mehreren Bächen.

So zeigte sich die Brücke über den Pidigbach oberhalb der Mündung des Weiderbachs am Tag nach dem Unwetter. - Foto: © LPA/Landesamt für Wildbach- und Lawinenverbauung Ost in der Agentur für Bevölkerungsschutz

Am gestrigen Montag fielen zwischen 20 Uhr und 20.30 Uhr in den Gsieser Fraktionen St. Martin und St. Magdalena 50 Liter pro Quadratmeter Regen und auch Hagel, daraufhin ging ein Murgang im Weiderbach bis in den Talbach, den Pidigbach ab und staute diesen auf, berichtet der Direktor des Amtes für Wildbach- und Lawinenverbauung Ost Michael Baumgartner: „Dabei wurde eine Brücke mitgerissen, die andere Brücke drohte zu verklausen. In mehreren Seitengräben wie dem Finsterbach und dem Risterbach zwischen dem Weidenbach und St. Martin wurden die Rückhaltebecken mit Geschiebematerial aufgefüllt.“

In St. Magdalena wurde die Rodelbahn durch den Tscharnietbach vermurt, ausgehend von den Almen, die derzeit aufgrund der Materialablagerungen nicht erreichbar sind.

Bereits seit gestern Abend führt die Wildbachverbauung mit Vorarbeiter Armin Oberarzbacher und seinem Trupp unter Zuhilfenahme mehrerer Bagger Aufräum- und Sicherungsarbeiten durch und säubert ausgehend vom Pidigbach das vermurte Gelände, fasst Bauleiter Thomas Gamper zusammen. Auch Mitarbeiter des Landesforstdienstes und die Freiwilligen Feuerwehren des Tales sind im Einsatz, um die Almen wieder erreichbar zu machen.

lpa

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