Dienstag, 28. April 2026

Künstliche Intelligenz in der Sanität? Das sagen die Südtiroler dazu

Die Nutzung der künstlichen Intelligenz ist auch im Gesundheitsbereich angekommen, doch wie hoch ist die Akzeptanz der Südtiroler Bevölkerung der neuen Technologie gegenüber? Antworten liefert eine vom Institut für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen konzipierte und vom Landesinstitut für Statistik (ASTAT) durchgeführte Bevölkerungsstudie.

Die Nutzung der künstlichen Intelligenz ist auch im Gesundheitsbereich angekommen. - Foto: © Shutterstock / shutterstock

„Künstliche Intelligenz wird die Medizin in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Für uns ist aber klar: KI ist kein Ersatz für Ärztinnen und Ärzte oder für das medizinische Personal, sondern ein Werkzeug, das helfen kann, effizienter zu arbeiten und die Qualität der Versorgung weiter zu erhöhen“, betont Hubert Messner, der Landesrat für Gesundheitsversorgung und Gesundheit.

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Südtiroler stehen KI grundsätzlich offen gegenüber

Damit spricht er der Südtiroler Bevölkerung aus der Seele, denn die Südtirol-Studie hat ein differenziertes Bild der Akzeptanz der KI in der Gesundheitsversorgung gezeichnet. Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass die Südtiroler Bevölkerung dem Einsatz der KI grundsätzlich offen gegenübersteht, wenn ein persönlicher Nutzen erkennbar ist.

Doch es gibt auch Bereiche, in denen der Einsatz kritisch gesehen wird. „Vorbehalte liegen in der Befürchtung begründet, dass der Mensch durch den Einsatz von KI zu wenig Kontrolle behält (45 Prozent), weshalb auch noch eine gewisse Skepsis gegenüber Fachpersonen besteht, welche KI verwenden (32 Prozent)“, erklärte Dietmar Ausserhofer, Studienleiter und Wissenschaftler am Institut für Allgemeinmedizin und Public Health Bozen. .

lpa

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