Selenskyj hatte Putin am Donnerstag ein Treffen angeboten, um die „Schlüsselfragen“ auf dem Weg zu einer Friedensvereinbarung direkt zu klären. Er sprach sich dafür aus, dass neben den USA als Vermittler auch die europäischen Alliierten der Ukraine eingebunden werden. Putin hatte den Vorstoß tags drauf abgelehnt. „Ich sehe darin noch keinen Sinn“, sagte er.
Die Europäer gehen trotzdem davon aus, dass sich Russland Verhandlungen langfristig nicht verweigern kann und sie mit am Tisch sitzen, wenn der Prozess wieder in Gang kommt. „Langsam öffnet sich ein Fenster für Gespräche der europäischen Seite mit Russland“, heißt es aus deutschen Regierungskreisen. Das Treffen in London soll dazu dienen, sich darauf vorzubereiten.


