„Die Islamische Republik Iran war nicht der Initiator des Krieges und der Aggression“, sagte Gharibabadi dem Bericht zufolge. Die iranischen Raketenangriffe erfolgten daher gemäß Artikel 51 der Charta der Vereinten Nationen nur als „legitime Selbstverteidigung“, betonte der Minister. In den vergangenen Tagen hätten mehrere Länder Vermittlungsbemühungen unternommen. Dazu zählten China, Russland, Frankreich sowie einige „regionale Staaten“.
Unterdessen griffen die iranischen Streitkräfte nach eigenen Angaben einen US-Luftwaffenstützpunkt im Nordirak an. Der Militärflugplatz Harir in der Autonomen Region Kurdistan sei mit fünf Raketen attackiert worden, berichtete der staatliche Rundfunk am Dienstag unter Berufung auf die Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht. Eine Bestätigung von US-Seite gab es zunächst nicht. Israels Armee beschoss nach einer neuen Angriffswelle des Iran eine Abschussvorrichtung für Raketen.
Die israelische Armee teilte am Dienstag mit, sie habe die Abschussvorrichtung getroffen, „von der vor kurzer Zeit Raketen auf den Staat Israel abgefeuert wurden“. Inmitten der weiter heftigen Kämpfe brachte US-Präsident Donald Trump überraschend ein baldiges Kriegsende ins Spiel: „Ich denke, der Krieg ist so gut wie beendet“, sagte er.


