Iran
Sorge vor Ausweitung des Iran-Kriegs wächst
Nach einer weiteren Nacht mit gegenseitigen Angriffen zwischen den USA und dem Iran wächst die Sorge vor einem noch umfassenderen Krieg. Washington verlegt US-Medienberichten zufolge weitere Kampfflugzeuge in die Konfliktregion. Um iranische Angriffe auf Handelsschiffe in der für den globalen Handel mit Öl, Gas und Dünger wichtigen Straße von Hormuz zu unterbinden, bombardierte das US-Militär die neunte Nacht in Folge Ziele im Iran. Dieser griff Kuwait und Bahrain an.
Iran greift zwei US-Militärbasen in Kuwait an
Die iranische Armee hat nach eigenen Angaben zwei US-Militärstützpunkte in Kuwait mit Drohnen angegriffen. Dies sei eine Reaktion auf die jüngsten US-Attacken auf Ziele in der Islamischen Republik, erklärten die Streitkräfte am Sonntag laut dem staatlichen Rundfunk. Demnach griffen sie ein Munitionslager der US-Armee im Wüstenlager Udairi (Camp Buehring) und Radarsysteme auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali al-Salem an.
Neue Angriffe: USA und Iran schwören einander Rache
Nach dem Tod zweier US-Soldaten infolge iranischen Beschusses und der nächtelangen US-Bombardements im Iran schwören beide Seiten Rache - womit eine gefährliche Eskalationsspirale droht. Das US-Militär griff in der Nacht auf Sonntag, der achten in Folge, Ziele im Iran an, teilte das Regionalkommando CENTCOM mit. Sie zielten auch darauf ab, die iranischen Revolutionsgarden, die zuvor Angriffe auf amerikanische Soldaten in Jordanien verübt hätten, „schnell zu bestrafen“.
Siebente Nacht in Folge: Neue US-Angriffe gegen den Iran
Nach Beginn der neuen Angriffswelle des US-Militärs auf Ziele im Iran melden örtliche Medien Explosionen in mehreren Gebieten des Landes. Während das US-Militär keine Angaben dazu machte, wo es attackierte, meldete der iranische Staatssender Irib Detonationen in der Umgebung von Sirik nahe der Straße von Hormus sowie der Küstenstadt Bandar Abbas.
Sechste Nacht in Folge: Neue US-Angriffe gegen den Iran
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben die sechste Nacht in Folge Ziele im Iran attackiert. Die Angriffe seien um 14.00 Uhr US-Ostküstenzeit (21.30 Uhr Ortszeit im Iran) aufgenommen worden, teilte das für die Region zuständige Kommando des US-Militärs (Centcom) auf X mit. Ziel sei es, „die militärischen Fähigkeiten des Iran weiter zu schwächen.“ Das US-Militär hatte erst am Mittwoch erneut und in zwei Wellen den Iran angegriffen.
USA erhöhen mit neuen Angriffen und Drohungen Druck auf Iran
Nach den neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen den Iran scheint eine diplomatische Lösung erneut in weite Ferne gerückt zu sein. Das US-Militär startete am Mittwoch gleich zwei Angriffswellen und attackierte zudem ein Schiff, das gegen die Blockade iranischer Häfen verstoßen haben soll. US-Präsident Donald Trump drohte erneut mit der Zerstörung ziviler Infrastruktur, ehe er wenig später versöhnliche Töne anschlug. Der Iran warnte vor massiven Gegenschlägen.
Trump droht Iran mit Angriffen auf zivile Infrastruktur
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht. Nächste Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, „es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch und verhandeln“, sagte er in einem Interview des US-Senders Fox News. Trump kündigte heftige Angriffe auch in den kommenden Nächten an. Irans Streitkräfte feuerten als Vergeltung auf die nächtlichen US-Angriffe wieder Raketen und Drohnen auf Ziele in der Golfregion und Jordanien.
US-Militär: Seeblockade gegen iranische Häfen gestartet
Das US-Militär blockiert erneut iranische Häfen und Küstengebiete. Die Seeblockade sei um 22.00 Uhr MESZ (16.00 Uhr US-Ostküstenzeit) aufgenommen worden, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) auf der Plattform X mit. Schiffe werden so daran gehindert, dass sie iranische Häfen oder Küstengebiete ansteuern oder von dort wegfahren können. Das US-Militär flog in der Nacht auch eine neue Angriffswelle auf iranische Ziele.
Trump will Straße von Hormuz „übernehmen“ und Geld für deren Schutz
Die USA wollen nach den Worten von Präsident Donald Trump die Straße von Hormuz „übernehmen“ und für die militärische Absicherung bezahlt werden. „Wir übernehmen die Kontrolle über die Meerenge“, verkündete Trump am Montag im Fernsehsender Fox News. Das iranische Militär wies die Angaben umgehend zurück. Die Spannungen zwischen dem Iran und den USA hatten sich zuvor zu einem erneuten Kriegsausbruch gesteigert.
Neue US-Angriffe - Iran attackiert zwei Öltanker
Das US-Militär hat in der Nacht auf Dienstag erneut iranische Ziele angegriffen. Es seien zahlreiche Orte im ganzen Land bombardiert worden, teilte das zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) mit. Mehr als 50.000 US-Soldaten seien derzeit im Nahen Osten stationiert. Der Iran beschoss indes zwei Öltanker der Vereinigten Arabischen Emirate in der Straße von Hormuz, wie der Golfstaat auf X berichtete. Dabei sei ein indisches Besatzungsmitglied getötet worden.
US-Militär greift weitere Ziele im Iran an
Das US-Militär hat nach eigenen Angaben erneut Ziele im Iran angegriffen. Die Streitkräfte hätten um 23 Uhr MESZ damit begonnen, weitere Angriffe auf den Iran durchzuführen, teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit. Der Iran solle so in seiner Fähigkeit eingeschränkt werden, Handelsschiffe in der Straße von Hormuz zu attackieren. Es war bereits die vierte Angriffswelle, seit die Feindseligkeiten in der Nacht auf Mittwoch wieder aufflammten.
Trump: Straße von Hormuz ist geöffnet
Die Straße von Hormuz ist nach Angaben von US-Präsident Donald Trump für die Handelsschifffahrt geöffnet. Dies erklärt Trump in einem Interview der NBC-Sendung „Meet the Press“ am Sonntag und widersprach damit iranischen Aussagen einer Schließung der Meerenge. Die USA und der Iran greifen sich weiterhin gegenseitig an, was Sorgen über die Sicherheit auf einer der weltweit wichtigsten Routen für Öltransporte aufwirft.
Iran-Krieg eskaliert erneut – USA und Iran greifen einander wieder an
Der Krieg zwischen den USA und dem Iran eskaliert erneut. Beide Seiten griffen einander am Wochenende mit Raketen und Drohnen an. Zuvor hatte der Iran die erneute Schließung der strategisch wichtigen Straße von Hormuz angekündigt. Erneut wurden eine Reihe von Handelsschiffen angegriffen. In drei Nächten seien vom US-Militär insgesamt mehr als 300 Ziele ins Visier genommen worden, „um die Fähigkeit des Iran zu schwächen, zivile Seeleute und Handelsschiffe anzugreifen“.
Iran: Zeitung setzt Meloni nach Khameneis Tod auf „schwarze Liste“
Eine iranische Zeitung hat Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni auf eine sogenannte schwarze Liste der mutmaßlich Verantwortlichen für den Tod des iranischen Religionsführers Ali Khamenei gesetzt. Die Zeitung „Hamshahri“, die der Stadtverwaltung von Teheran gehört, veröffentlichte ein Bild, das Meloni in einem orangefarbenen Häftlingsoverall zeigt.
Eskalation: US-Angriffe nach iranischem Beschuss in der Straße von Hormuz
Die Lage in der umkämpften Straße von Hormuz ist in der Nacht auf Sonntag eskaliert. Nach dem Beschuss des Containerschiffes „GFS Galaxy“ hat das US-Militär den Iran angegriffen. Wie das US-Zentralkommando Centcom mitteilte, wurden mehr als 300 Ziele getroffen. Handelsschiffe könnten die Schifffahrtsroute weiter passieren, betonte das US-Militär. Die iranischen Revolutionsgarden (IGRC) flogen Angriffe auf US-Militärbasen in den Golfstaaten und Jordanien.
USA fordern energisch die Öffnung der Straße von Hormuz
Die USA fordern Berichten zufolge ein Bekenntnis des Iran zu einer freien und sicheren Schifffahrt in der Straße von Hormuz. Die iranische Führung solle öffentlich versichern, dass die Meerenge offen sei und der Iran von Angriffen auf Handelsschiffe absehe, schrieben unter anderem das Portal „Axios“ und das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Einer der Beamten habe schwere Konsequenzen angedeutet, sollte eine solche Zusage nicht bis heute erfolgen.
Schiffsverkehr in Straße von Hormuz vor Stillstand
Der Schiffsverkehr in der Straße von Hormuz ist am Donnerstag nach der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran nahezu vollständig zum Stillstand gekommen. Lediglich zwei Tanker passierten in den frühen Morgenstunden Schiffsdaten und Branchenkreisen zufolge die Meerenge. Dabei handelte es sich um den unter US-Sanktionen stehenden iranischen Rohöl-Supertanker „Berg 1“ sowie den unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Chemikalientanker „Well Sail“.
Explosionen und erneuter Luftalarm in Bahrain
In Bahrains Hauptstadt Manama sind am Donnerstag nach den jüngsten iranischen Angriffen in der Nacht erneut Explosionen zu hören gewesen. Zum dritten Mal wurde Luftalarm ausgelöst, wie ein AFP-Journalist berichtete. Dies bestätigte auch das Innenministerium der Golfmonarchie im Onlinedienst X. Bürger und Einwohner seien aufgefordert, Ruhe zu bewahren und sich an einen sicheren Ort zu begeben.
Irans oberster Führer Khamenei wird beerdigt
Mehr als vier Monate nach seiner Tötung soll Irans Staatsoberhaupt Ayatollah Ali Khamenei beerdigt werden. Die Beisetzung ist an diesem Donnerstag im Imam-Reza-Heiligtum seiner Heimatstadt Mashhad geplant, dem wichtigsten Zentrum des schiitischen Islams im Iran. Die Bestattung selbst erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die öffentlichen Trauerfeiern hatten am Samstag in Irans Hauptstadt Teheran begonnen.
USA fliegen neue Angriffe auf den Iran
US-Streitkräfte haben zum zweiten Mal binnen 24 Stunden iranische Ziele angegriffen. Damit solle die Fähigkeit des Iran geschwächt werden, „die Freiheit der Schifffahrt in der Straße von Hormuz zu bedrohen“, erklärte das zuständige US-Kommando CENTCOM. US-Präsident Donald Trump hatte die mit dem Iran vereinbarte Feuerpause am Rande des NATO-Gipfels für beendet erklärt und die neuen Angriffe angeordnet. Der Iran startete erneut Gegenattacken.
Trump erklärt Absichtserklärung mit dem Iran für hinfällig
Nach den Angriffen der US-Streitkräfte auf Ziele im Iran hat US-Präsident Donald Trump die Feuerpause mit der Islamischen Republik für beendet erklärt. „Was mich betrifft, ist sie vorbei“, sagte Trump am Mittwoch auf dem NATO-Gipfel in Ankara auf die Frage eines Journalisten zur Mitte Juni in Kraft getretenen Waffenruhe. „Es ist reine Zeitverschwendung, sich mit ihnen abzugeben“, sagte Trump weiter über die iranische Führung.
Angriff auf Tanker in der Straße von Hormuz gemeldet
Die Crew eines Tankers in der Straße von Hormuz hat einen Angriff auf ihr Schiff gemeldet. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf Angaben der Schiffsbesatzung mit. Der Tanker sei rund acht Seemeilen vor der omanischen Stadt Limah von einem „unbekannten Geschoß“ getroffen worden. Verletzt worden sei niemand. Wer hinter dem Angriff steckt, blieb zunächst unklar.



