Freitag, 7. November 2025

Landtag fordert Mutterschutz nach Tot- und Fehlgeburten

Der Südtiroler Landtag hat einstimmig einen Antrag der Süd-Tiroler Freiheit angenommen, der Frauen nach Fehl- oder Totgeburten besseren Mutterschutz und psychologische Unterstützung sichern soll.

„Der Verlust eines Kindes ist das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann.“

Es passiert nicht oft, dass ein Antrag einer Oppositionspartei eine derart breite Zustimmung bekommt. Dieser Antrag hingegen schon: Mit der einstimmigen Annahme eines Antrags der Süd-Tiroler Freiheit zum Mutterschutz nach Fehl- und Totgeburten setzt der Südtiroler Landtag ein starkes Zeichen für Menschlichkeit und Respekt gegenüber betroffenen Frauen und Familien.

Der Verlust eines Kindes ist das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann.
Sven Knoll, Süd-Tiroler Freiheit


„Der Verlust eines Kindes ist das Schlimmste, was einer Mutter passieren kann. Niemand sollte in einer solchen Situation gezwungen sein, sofort wieder zur Arbeit zu gehen oder sich krankschreiben zu lassen“, betont der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll.

Mit dem angenommenen Antrag fordert der Landtag das Parlament und die Regierung auf, klare gesetzliche Regelungen zu schaffen, die Frauen nach einer Fehl- oder Totgeburt einen angemessenen Mutterschutz und psychologische Unterstützung garantieren.

stol

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