Die bewaffneten Angreifer hätten daraufhin das Gelände gestürmt, einer habe einen Sprengstoffgürtel gezündet, hieß es aus Polizeikreisen weiter. Von der Wucht der Detonation wurde auch eine Moschee auf dem Gelände beschädigt.
Fernsehaufnahmen des pakistanischen Senders Geo zeigten Menschen, die in Panik vom Anschlagsort flohen. Am Boden waren leblose Körper zu sehen. Mehr als 70 Menschen wurden bei der Attacke verletzt. Videos in den sozialen Medien, deren Echtheit von der dpa verifiziert wurde, zeigten eine schwer beschädigte Häuserfront und mehrere Menschen, die Trümmer wegschafften.
Zunächst reklamierte niemand den Anschlag in der Unruheprovinz Khyber Pakhtunkhwa für sich. Sowohl ein regionaler Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) als auch die pakistanischen Taliban (TTP) sind in dem afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet aktiv. Die Sicherheitslage hatte sich dort in den vergangenen Jahren immer weiter verschlechtert.


