Pakistan
Trümmerteile von abgestürzten pakistanischen Boeing entdeckt
Erste Trümmerteile der abgestürzten pakistanischen Frachtmaschine der Cargo-Airline K2 Airways sind im Arabischen Meer gefunden worden. Keine Spur dagegen von der Besatzung: Die Suche nach den fünf Crewmitgliedern dauere weiter an, hieß es am späten Mittwochabend in einer Mitteilung der pakistanischen Flughafenbehörde bei X. Einheiten der Marine hätten die Flugzeugteile nach zwölfstündiger Suche identifiziert und vor der pakistanischen Küstenstadt Ormara gefunden, hieß es.
14 Kinder bei Dacheinsturz in Pakistan getötet
In Pakistan sind bei einem Unglück in der Kulturmetropole Lahore 14 Kinder ums Leben gekommen. Wie ein Polizeibeamter am Dienstag erklärte, wurden die Kinder getötet, als das Dach eines privaten Nachhilfeinstituts einstürzte. Die Kinder waren laut Polizei im Alter von vier bis 16 Jahren.
Einigung über Kriegsende zwischen USA und Iran – Unterschrift am Freitag
Nach wochenlangen Verhandlungen haben sich die USA und der Iran auf ein Rahmenabkommen für ein Ende des Iran-Krieges geeinigt. Eine Einigung mit dem Iran sei „jetzt vollständig“, erklärte US-Präsident Donald Trump. Die Sperrung der Straße von Hormus für die Schifffahrt werde aufgehoben, ebenso die Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine: „Schiffe der Welt, lasst eure Motoren an. Lasst das Öl fließen!“ Am Freitag solle das Abkommen in Genf unterzeichnet werden.
Pakistan: USA und Iran einigen sich auf Friedensvereinbarung
Die USA und der Iran haben sich nach Angaben des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif auf die finale Fassung einer Friedensvereinbarung geeinigt. „Wir können bestätigen, dass ein endgültiger, einvernehmlich abgestimmter Text des Friedensabkommens vorliegt“, erklärte Sharif am Freitag im Onlinedienst X. Pakistan arbeite nun „eng mit beiden Seiten zusammen, um die nächsten Schritte abzuschließen“, fügte er hinzu.
US-Gesandte fliegen zu Iran-Gesprächen nach Pakistan
Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner fliegen am Samstag zu erneuten Gesprächen über ein mögliches Ende des Iran-Kriegs nach Pakistan. Wie die Sprecherin des Weißen Haus, Karoline Leavitt, am Freitag im Sender Fox News sagte, sollen Witkoff und Kushner in Pakistan mit iranischen Unterhändlern zusammentreffen. US-Präsident Donald Trump sagte Reuters, der Iran plane, ein Angebot zu unterbreiten, das darauf abziele, die Forderungen der USA zu erfüllen.
Pakistan bereitet neue Gespräche zwischen USA und Iran vor
Pakistan arbeitet an einer neuen Verhandlungsrunde zwischen dem Iran und den Vereinigten Staaten. Islamabad wolle die Gespräche so bald wie möglich, erfuhr die dpa aus pakistanischen Diplomatenkreisen. Laut Nachrichtenagentur Reuters kehren die Verhandlungsteams der USA und des Iran im Laufe dieser Woche für Friedensgespräche nach Islamabad zurück.
Verhandlungen zwischen USA und Iran gescheitert – Vance reist ab
Bei den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad ist laut US-Vizepräsident James Vance keine Einigung erzielt worden. So habe es vom Iran keine Zusage für einen Verzicht auf Atomwaffen gegeben, sagte er am Sonntag in Islamabad vor Journalisten. Er reise ab, nachdem er Teheran ein „letztes und bestes Angebot“ unterbreitet habe. „Wir werden sehen, ob die Iraner es akzeptieren“, so der Stellvertreter von Präsident Donald Trump.
USA und Iran werfen einander Bruch der Waffenruhe vor
Die USA und der Iran haben sich am Freitag gegenseitig den Bruch der seit zwei Tagen geltenden Waffenruhe vorgeworfen. Die Vorwürfe überschatteten die ersten geplanten Friedensgespräche in dem Krieg, die am Samstag in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad beginnen sollen. Außerdem blieb die für die Weltwirtschaft essenzielle Straße von Hormuz weiterhin geschlossen. Auch der parallele Krieg Israels gegen die mit dem Iran verbündete Hisbollah im Libanon ging weiter.
Iran-Gespräche: Mehr als 10.000 Sicherheitskräfte in Islamabad
Pakistan hat vor dem Beginn von Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran die Sicherheit in der Hauptstadt erhöht. Mehr als 10.000 Sicherheitskräfte, darunter Soldaten, Polizisten und paramilitärische Einheiten wurden Behördenvertretern zufolge in Islamabad stationiert. Das Regierungsviertel und die diplomatische Zone wurden abgeriegelt.
Iranische Delegation trifft am Donnerstag in Islamabad ein
Die iranische Delegation für Gespräche zur Beendigung des Krieges mit den USA und Israel wird dem Botschafter in Pakistan zufolge noch am Donnerstagabend in der Hauptstadt Islamabad eintreffen. „Trotz der Skepsis in der iranischen Öffentlichkeit aufgrund wiederholter Verstöße gegen die Waffenruhe durch das israelische Regime“ werde es Verhandlungen geben, teilte Botschafter Reza Amiri Moghadam auf X mit.
USA und Iran wollen zweiwöchige Waffenruhe einhalten
Der Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Irans Außenminister Abbas Araqchi kündigte zugleich eine Öffnung der Straße von Hormuz an. In Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und unter Berücksichtigung technischer Einschränkungen solle der Schiffsverkehr in der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge ermöglicht werden, erklärte Araqchi. US-Präsident Donald Trump hatte die Öffnung der Straße zur Bedingung für eine Feuerpause gemacht.
Pakistan treibt Vermittlungsbemühungen im Iran-Krieg voran
Pakistan treibt seine Anstrengungen für eine Vermittlung im Iran-Krieg voran. Ministerpräsident Shehbaz Sharif habe in einem Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Massoud Pezeshkian über die Bemühungen zur Beendigung des Konflikts gesprochen, teilt sein Büro mit. Sharif habe Pezeshkian in dem mehr als einstündigen Gespräch auch über Pakistans diplomatische Kontakte mit den USA und den Golfstaaten informiert.
Kämpfe zwischen Afghanistan und Pakistan verschärfen sich
Im neu entflammten Konflikt zwischen Afghanistan und Pakistan verschärfen sich nach Angaben der Vereinten Nationen die Kämpfe. Zudem weiteten sich die Auseinandersetzungen geografisch aus, teilte das UN-Nothilfebüro (OCHA) am Mittwoch mit. Seit dem 26. Februar seien 76 Menschen in Afghanistan getötet und 213 verletzt worden.
Mindestens acht Tote bei pro-iranischen Protesten in Pakistan
Bei pro-iranischen Protesten in Südpakistan gegen die US-israelischen Angriffe auf den Iran hat es mehrere Tote gegeben. Bei Protesten vor dem Konsulat der USA in der Stadt Karachi seien am Sonntag mindestens acht Menschen getötet worden, teilte ein Sprecher des Rettungsdienstes der Nachrichtenagentur AFP mit.
Pakistan erklärt Afghanistan offenen Krieg
Nach gegenseitigen Angriffen mit mehreren Toten hat die pakistanische Regierung der Taliban-Regierung in Afghanistan den „offenen Krieg“ erklärt. „Unsere Geduld ist am Ende. Jetzt herrscht offener Krieg zwischen uns und euch“, erklärte der pakistanische Verteidigungsminister Khawaja Asif am Freitag im Onlinedienst X.
Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz
Nach den Angriffen von Aufständischen in der Unruheprovinz Belutschistan im Südwesten Pakistans geht die Armee mittlerweile von mindestens 125 Toten aus. Die Separatisten griffen an mehreren Orten an, vor allem aber in der Provinzhauptstadt Quetta und in Gwadar, wie der Pressedienst des Militärs am Samstag mitteilte.
Mehr als 60 Tote nach Brand in Mall in Pakistan
Nach dem verheerenden Brand in einem Einkaufszentrum in Karachi ist die Zahl der Todesopfer laut den Behörden der bevölkerungsreichsten Stadt Pakistans auf 67 gestiegen. Es seien bisher acht Todesopfer per DNA-Analyse identifiziert worden, erklärte ein Sprecher der Provinzregierung am Freitag. Die Behörden gaben weiterhin keine Ursache für das am Samstagabend in dem Kaufhauskomplex „Gul Plaza“ ausgebrochene Feuer bekannt.
Letzte Seilschaft – Neue Details zu Laura Dahlmeiers tragischem Tod am Laila Peak
Sie war eine Ausnahmeathletin, eine Frau, die Grenzen verschob – auch nach ihrer Biathlon-Karriere. Am 28. Juli verlor Laura Dahlmeier (†31) am Laila Peak in Pakistan ihr Leben. Nun sind die Schilderungen ihrer Kletterpartnerin dazu öffentlich geworden. Sie berichtet, was in den letzten Minuten geschah.
Afghanistan meldet Tote bei erneuten Gefechten mit Pakistan
Die Gefechte an der Grenze zwischen Afghanistan und Pakistan halten an: Am frühen Morgen gab es nach Angaben der islamistischen Taliban und des pakistanischen Militärs Schusswechsel in den Grenzprovinzen Kandahar und Baluchistan. Kabul und Islamabad machen sich gegenseitig für die Konfrontation verantwortlich.
Dutzende Tote bei Kämpfen zwischen Afghanistan und Pakistan
Pakistan hat nach schweren Gefechten mit afghanischen Truppen am Sonntag lokalen Behörden zufolge die beiden wichtigsten Grenzübergänge zum Nachbarland geschlossen. Die Regierung in Kabul teilte mit, bei den Kämpfen in der Nacht seien 58 pakistanische Soldaten getötet worden. Außerdem seien 20 eigene Soldaten gefallen oder verletzt worden.
Fünf Tote bei Bootsunglück in Flutgebieten von Pakistan
Beim Untergang eines Rettungsbootes in einem Flutgebiet in Pakistan sind fünf Menschen ums Leben gekommen. Wie der Leiter der Katastrophenschutzbehörde in der Provinz Punjab, Irfan Ali Kathia, am Sonntag pakistanischen Medien sagte, war das Boot am Samstagabend auf einen Gegenstand unter Wasser aufgefahren und gekentert. Eine 70-jährige Frau und vier Kinder kamen den Angaben zufolge bei dem Unglück ums Leben, zehn weitere Menschen wurden gerettet.
Über 320 Menschen sterben bei Sturzfluten in Pakistan
Die Zahl der Toten bei Sturzfluten infolge heftiger Regenfälle im Norden Pakistans ist auf mehr als 320 gestiegen. Innerhalb von 48 Stunden seien mindestens 321 Menschen ums Leben gekommen, erklärte die Katastrophenschutzbehörde am Samstag. Die meisten Todesfälle wurden den Angaben zufolge in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa verzeichnet, dort starben 307 Menschen. Nach Behördenangaben waren 2.000 Rettungskräfte im Einsatz, um Leichen aus den Trümmern zu bergen.
Wird sie geborgen? Rettung für Laura Dahlmeier wieder aufgenommen
Der Rettungseinsatz für die im Karakorum-Gebirge in Pakistan verunglückte Biathlon-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier ist wieder aufgenommen worden. Das teilte ein Behördensprecher der Deutschen Presse-Agentur mit. Bisher könne die Mission jedoch nur am Boden stattfinden.
YouTuber testet die gefährlichsten Straßen der Welt
Extremwetter, Erdrutsche, Überschwemmungen, schwindelerregende Klippen, weder Handy-Empfang noch Leitplanken. Das ist die gefährlichste Straße der Welt, der Karakoram-Highway. Rund 1000 Menschenleben hat die höchstgelegene asphaltierte Straße allein während der Fertigstellung gekostet und jedes Jahr kommen hier zahlreiche Menschen ums Leben. Ein erfolgreicher YouTuber hat die Todesstraße jetzt selbst „getestet“.



