Dienstag, 19. Mai 2026

Erneuter Spritpreis-Schock droht: Regierung will entgegenwirken

Die Preise an der Tankstelle ziehen wieder an – und könnten schon in wenigen Tagen deutlich weiter steigen: Mit der Rückkehr der vollen Steuer am Freitag droht Autofahrern eine neue Kostenwelle. Die Regierung will aber entgegenwirken.

Foto: © APA/THEMENBILD / HARALD SCHNEIDER

Benzin und Diesel werden wieder teurer – und bereits ab dem 23. Mai könnte der nächste Preissprung folgen. Dann soll die volle Mineralölsteuer wieder gelten, was die Kosten an der Zapfsäule spürbar erhöhen dürfte.

Politisch ist das Thema bereits angekommen: Vizepremier und Infrastrukturminister Matteo Salvini kündigte an, dass die geplanten Entlastungen verlängert werden sollen. „Wir werden die Unterstützung für die Treibstoffkosten auf jeden Fall verlängern müssen“, sagte er. Gleichzeitig räumte er ein, dass diese Maßnahmen für viele Transportunternehmen bisher kaum ausreichen.

Regierung unter Druck

Die Lage ist angespannt: Für Freitag ist ein Treffen mit Vertretern der Transportbranche geplant. Ziel ist es, zusätzliche finanzielle Hilfen – insbesondere über Steuergutschriften – auf den Weg zu bringen. Hintergrund sind drohende Verluste bei vielen Unternehmen.
Die Branche macht bereits Druck: Ein Streik der Transportunternehmen steht im Raum. Salvini zeigt Verständnis: „Sie haben recht – wir müssen ihnen helfen.“

Benzin auf Höchststand seit Monaten

Während politisch noch verhandelt wird, kennen die Preise nur eine Richtung: nach oben. Nach rund 40 Tagen Rückgang zieht nun auch der Dieselpreis wieder an.

stol

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