Treibstoffpreise
Ohne Tankrabatt: Diesel in Südtirol wäre so teuer wie nirgendwo
Die Verbraucherschützer der Unione Nazionale Consumatori warnen vor weiter steigenden Spritpreisen. Ohne den aktuellen Tankrabatt würde Diesel in Südtirol deutlich über 2,30 Euro pro Liter kosten – und damit so viel wie sonst nirgendwo in Italien.
Sprit-Schock auf der A22: Diesel kostet mehr als 3 Euro
Die 3-Euro-Marke beim Diesel ist an Autobahntankstellen keine reine Rechengröße mehr. Der Verbraucherschutzverband Codacons meldet besonders hohe Preise für Premium-Kraftstoffe. Auf der A22 kostet ein Liter „Supreme Diesel“ an einer Tankstelle sogar mehr als 3,10 Euro.
ABSTIMMUNG: Verzichten Sie wegen der hohen Spritpreise öfter aufs Auto?
Die Spritpreise bleiben hoch, der Dieselrabatt wird nur vorerst verlängert. Doch wie reagieren die Autofahrer? Verzichten Sie wegen der hohen Spritpreise inzwischen öfter auf das Auto? Stimmen Sie ab bei unserer Frage des Tages.
Benzin: Kommt am Mittwoch der Preissprung?
Der Tankrabatt ist vorerst gerettet – doch für eine längere Schonfrist fehlt der Regierung offenbar das Geld. Denn die Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuer, mit denen Italien die Senkung der Diesel-Verbrauchsteuer derzeit finanziert, reichen für weitere Rabatte voraussichtlich nicht aus.
700.000 Dollar pro Minute: So hoch sind die Gewinne der Ölkonzerne
Die hohen Ölpreise infolge des Irankrieges bescheren den globalen Energiekonzernen gewaltige Gewinne. Acht der größten Ölförderer erwirtschafteten allein in drei Monaten 93 Milliarden Dollar. Der Ruf nach einer Übergewinnsteuer wird lauter.
Schluss mit Tankrabatt: Werden Benzin und Diesel wieder teurer?
Wer hierzulande tankt, könnte künftig wieder mehr zahlen müssen. Der staatliche Steuerrabatt auf Benzin und Diesel ist ausgelaufen. Trotz sinkender Ölpreise fordert die Regierung die Mineralölkonzerne auf, die Entlastung endlich an die Kunden weiterzugeben.
Hohe Treibstoffkosten setzten Italiens Fischerei unter Druck
Hohe Treibstoff- und Betriebskosten setzen Italiens Fischerei massiv unter Druck. Von Triest bis Sizilien haben viele Fischer ihre Ausfahrten bereits halbiert, weil die Treibstoffkosten zu hoch sind, beklagt der Fischerverband Confcooperative Fedagripesca mit. Die Motoren würden nur noch auf Sparflamme laufen, Arbeitszeiten würden verkürzt und Boote früher in die Häfen zurückkehren.
Hohe Treibstoffpreise: Australische Airlines reduzieren Inlandsflüge
Der Iran-Krieg treibt die Treibstoffpreise in die Höhe und setzt Fluggesellschaften weltweit unter Druck – auch in Australien. Mehrere Airlines in Down Under wollen als Reaktion Verbindungen im Inland reduzieren oder streichen und Flüge bündeln. Nach Qantas und Jetstar kündigte jetzt auch Virgin Australia Maßnahmen an.
Hohe Treibstoffpreise gefährden Fährverbindungen in Italien
Die hohen Treibstoffkosten infolge des Iran-Krieges wirken sich auch auf den Fährverkehr aus. Die italienischen Reederverbände Assarmatori und Confitarma warnen vor möglichen Unterbrechungen der Verbindungen oder einer Reduzierung des Angebots, falls der Treibstoffpreis weiterhin auf dem aktuellen Niveau bleibt. Wichtige Fährverbindungen führen etwa nach Sardinien und Sizilien.
Proteste in Irland: Sorge vor Engpässen und Panikkäufen
Im Zuge der andauernden Proteste gegen die durch den Iran-Krieg gestiegenen Kraftstoffpreise wächst in Irland die Sorge vor Engpässen und Panikkäufen. An immer mehr Tankstellen droht der Treibstoff zur Mangelware zu werden, wie mehrere Medien berichten. Die Interessenvertretung der irischen Treibstoffbranche, Fuels for Ireland, teilte dem Sender RTÉ zufolge am Donnerstag mit, dass der Treibstoff bereits an 100 Tankstellen im Land ausgegangen sei.
Knappes Kerosin: Wie es um die Versorgung bei SkyAlps steht
Wegen des Irankriegs droht Kerosin Ende Mai knapp zu werden, warnen Fluggesellschaften. Das könnte nicht nur die Preise in die Höhe treiben, sondern auch die Flugpläne durcheinanderbringen. Doch wie stellt sich die Lage am Flughafen Bozen und bei SkyAlps dar?
Trotz Steuersenkung: Warum Diesel in Südtirol schon wieder über 2 Euro kostet
Die italienische Regierung hat zwar die Akzise gesenkt, doch an der Zapfsäule merken Autofahrer davon kaum etwas – im Gegenteil: Diesel kostet in Südtirol mittlerweile wieder über zwei Euro. Warum ist das? Wifo-Experte Georg Lun klärt auf.
Energiepreise: „Römische Regierung setzt wichtigen Zwischenschritt“
Ein neues Dringlichkeitsdekret der römischen Regierung hat die Spritpreise sinken lassen. Die SVP-Parlamentarier Renate Gebhard und Meinhard Durnwalder warnen jedoch vor verfrühtem Optimismus. Da die Senkung der Akzisen vorerst auf nur 20 Tage befristet ist, fordern sie nun einen langfristigen Plan gegen Spekulation und dauerhaft hohe Energiekosten.
Rom drückt die Spritkosten
Die Regierung in Rom zieht angesichts der hohen Spritpreise die Notbremse: Mit einer Reihe von Maßnahmen will sie Familien und Unternehmen bei den steigenden Kosten entlasten. Der Ministerrat hat am Mittwochabend in einer Eilsitzung das entsprechende Dekret verabschiedet.
Schock am Zapfhahn: Plötzlich über 9 Euro pro Liter
Frühmorgens traute an diesem Sonntag ein Autofahrer seinen Augen kaum: Auf der Preisanzeige einer Tankstelle in Sand in Taufers erschien ein Literpreis jenseits der neun Euro. Ein Foto dokumentiert den ungewöhnlichen Moment – doch schnell stellte sich heraus, dass wohl etwas anderes dahintersteckte.
Spritpreise: So viel zahlen Autofahrer täglich drauf
Wegen der höheren Treibstoffpreise lassen Autofahrer täglich Millionen Euro mehr an den Zapfsäulen liegen, während die Einnahmen des Staates steigen. Eine Berechnung des Verbraucherverbandes Codacons zeigt, wie groß die zusätzliche Belastung tatsächlich ist.
Wegen Diesel- und Benzinpreisen: „Wir geraten an unsere Grenzen“
Der starke Anstieg der Diesel- und Benzinpreise bereitet nicht nur den privaten Autofahrern, sondern auch dem Handwerk in Südtirol zunehmend Sorgen. Der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (lvh) fordert dringend politische Maßnahmen, um Betriebe angesichts hoher Energie- und Steuerbelastungen zu entlasten.
Energiepreise: „Spekulanten dürfen nicht Profiteure der Krise werden“
Der Anstieg der Energiepreise und der politische Umgang damit stehen im Mittelpunkt der politischen Debatte in Rom. Die SVP-Abgeordneten warnen: „Es darf nicht passieren, dass am Ende einzelne Marktakteure oder Spekulanten von dieser Krise profitieren.“
Durchschnittspreise für den Sprit ausschildern: Einspruch stattgegeben
Das Verwaltungsgericht (TAR) der Region Latium hat am Freitag ein Dekret für nichtig erklärt, mit dem die Regierung im März die Verpflichtung für Tankstellenbetreiber festgelegt hatte, Plakate mit den durchschnittlichen Kraftstoffpreisen sowohl auf staatlicher Ebene als auch in ihrem Gebiet auszuhängen.
Der Europa-Vergleich: So viel mehr zahlen wir für den vollen Tank
Dass in Italien Benzin und Diesel teuer sind, ist bekannt. Wie sehr sich die Preise hierzulande vom europäischen Niveau unterscheiden, zeigt nun eine aktuelle Erhebung der Vereinigung der italienischen Tankstellenbetreiber FAIB. Demnach kostet ein voller Tank in Italien im Schnitt 11 Euro mehr als im europäischen Schnitt.



