Südtirol und das Trentino verbindet wirtschaftlich vor allem eines: Es gibt eine große Zahl kleiner Betriebe und viele davon sind in Genossenschaften organisiert. Besonders in den Bereichen Landwirtschaft, Energie und Banken ist das Genossenschaftswesen stark ausgeprägt. Allein die drei größten Genossenschaftsverbände, der Raiffeisenverband Südtirol, der Coopbund Alto Adige Südtirol und die Federazione Trentina della Cooperazione, vereinen rund 1.015 Mitgliedsbetriebe.
Um künftige Herausforderungen besser zu bewältigen und den Erfahrungsaustausch zu intensivieren, bauen die drei Verbände eine dauerhafte Dialogplattform auf.
„Genossenschaften attraktiv für zukünftige Generationen machen“
„Im Mittelpunkt stehen Themen wie Innovation, Nachhaltigkeit, der Generationenwechsel und die Digitalisierung“, erklärte Herbert Von Leon, Obmann des Raiffeisenverbandes, bei der Vorstellung der Initiative. Auch die Aus- und Weiterbildung sowie die Attraktivität des Genossenschaftswesens für junge Menschen spielten eine zentrale Rolle.„Unsere Aufgabe ist es, die Genossenschaften bei den Herausforderungen des Wandels zu begleiten sowie Innovation, Wachstum und Entwicklung gezielt zu fördern“, so Monica Devilli.
Neben dem Erfahrungsaustausch steht vor allem die Interessenvertretung im Fokus. „Wenn wir zu dritt auftreten, verleiht das unseren Anliegen gegenüber der Politik, anderen Institutionen und nationalen Verbänden deutlich mehr Gewicht“, erklärte Renato Dalpalù , neu gewählter Präsident der Federazione Trentina della Cooperazione.


