Wirtschaft
Wifo senkt Wachstumsprognose für Südtirol
Der anhaltende Nahost-Konflikt und die hohen Energiepreise trüben das Geschäftsklima: Südtirols Unternehmen blicken laut dem jüngsten Wifo-Barometer deutlich skeptischer auf das laufende Jahr. Das Wirtschaftsforschungsinstitut schraubt daher seine Wachstumsprognose nach unten.
Reallohnverlust: So stark schrumpft unsere Kaufkraft
Die Löhne in Südtirol halten seit einigen Jahren nicht mehr mit den steigenden Lebenshaltungskosten Schritt – mit Folgen für die Kaufkraft. Wie tief das Loch im Geldbeutel wirklich ist und wie viel ein Beschäftigter im Schnitt pro Tag verdient, hat nun das AFI errechnet.
Ist mein Job KI-sicher? Welche Fähigkeiten in Zukunft zählen
Künstliche Intelligenz wird die Arbeitswelt radikal revolutionieren. Berufsbilder werden sich verändern, einige könnten sogar verschwinden. Umso wichtiger ist es, sich beruflich auf die Zukunft vorzubereiten, sagt Personalexperte Hermann Troger.
Verband der Seilbahnunternehmer: Helmut Sartori als Präsident bestätigt
In seiner ersten Sitzung nach der Jahresvollversammlung hat der Vorstand des Verbandes der Seilbahnunternehmer Südtirols den Präsidenten für die kommenden vier Jahre gewählt und Helmut Sartori (Seiser Alm Bahn) in seinem Amt bestätigt. Vizepräsident bleibt Egon Seebacher (Schnalstaler Gletscherbahn).
Für die Arbeit im Urlaub erreichbar sein – Das sind die Regeln
Umfragen zeigen: Viele sind für die Arbeit auch im Urlaub erreichbar. Gesetzlich verpflichtet ist man dazu nicht, sagt Arbeitsrechtsexperte Josef Tschöll. Sehr wohl aber kann der Chef einen aus dem Urlaub in Ausnahmefällen zurückholen.
AFI: Ohne „konkurrenzfähige Löhne“ bleiben Fachkräfte fern
Der demografische Wandel verschärft den Wettbewerb um die besten Fachkräfte und Südtirol droht, ins Hintertreffen zu geraten. Anlässlich einer aktuellen AFI-Analyse zur Beschäftigungsstruktur warnt Direktor Stefan Perini: „Ohne konkurrenzfähige Löhne wird es schwierig, qualifizierte Kräfte im Land zu halten.“
Wo in Südtirol die Meistverdienenden wohnen
Mit einem durchschnittlichen Einkommen von 29.850 Euro im Jahr 2024 gehört Südtirol zu den wohlhabendsten Gebieten Italiens. Hinter dem Spitzenwert verbirgt sich jedoch weiterhin ein deutliches Gefälle zwischen den Gemeinden. Dies zeigt eine Analyse des Arbeitsförderungsinstituts (AFI).
Eishalle wird mit „Eppan Produktiv“ zum Schaufenster der regionalen Wirtschaft
Die Eishalle von St. Michael hat sich vorübergehend in ein Schaufenster der regionalen Wirtschaft verwandelt. Bis Sonntag präsentieren 51 Aussteller aus Eppan, Kaltern und darüber hinaus ihre Leistungen, Innovationen und Ideen. Was dabei entsteht, ist weit mehr als eine klassische Wirtschaftsschau. Es ist ein lebendiges Bild davon, wie vielfältig, leistungsfähig und zukunftsorientiert die heimische Wirtschaft ist.
Präsident: Welt braucht stabiles Taiwan für KI-Boom
Angesichts der Spannungen mit China hat der taiwanische Präsident die Rolle seines Landes im Zusammenhang mit de weltweiten KI-Boom hervorgehoben. Seine Regierung werde „den Frieden und die Stabilität in der Taiwanstraße entschlossen wahren und ihr Bestes tun, um den Status quo aufrechtzuerhalten“, sagte Lai bei der Eröffnung der IT-Messe Computex in Taipeh. Die Rolle Taiwans in der KI-Branche bezeichnete er als „unverzichtbar“.
Klausen: Nach 51 Jahren Abschied hinter der Fotolinse
Über fünf Jahrzehnte prägte das Fotogeschäft „Foto Tabernar“ das Bild der Klausner Unterstadt. Nun hat die Familie Tabernar den Betrieb geschlossen – und blickt auf eine Geschichte zwischen analoger Fotografie, technischem Wandel und dem schleichenden Ende eines Geschäftslebens zurück.
Hohe Treibstoffkosten setzten Italiens Fischerei unter Druck
Hohe Treibstoff- und Betriebskosten setzen Italiens Fischerei massiv unter Druck. Von Triest bis Sizilien haben viele Fischer ihre Ausfahrten bereits halbiert, weil die Treibstoffkosten zu hoch sind, beklagt der Fischerverband Confcooperative Fedagripesca mit. Die Motoren würden nur noch auf Sparflamme laufen, Arbeitszeiten würden verkürzt und Boote früher in die Häfen zurückkehren.
HGV: Stärkere Einbindung von Pensionierten in den Arbeitsmarkt
Der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) begrüßt den vom Südtiroler Landtag angenommenen Begehrensantrag zur Förderung der Erwerbstätigkeit von Pensionierten. Angesichts des Arbeits- und Fachkräftemangels setzt der Antrag ein wichtiges Signal, das vorhandene Potenzial erfahrener Arbeitskräfte besser zu nutzen. Gleichzeitig gilt es die Jugend nicht zu vergessen.
HGV: „Arbeit im Gastgewerbe sichert Wohlstand“
Anlässlich des heutigen Tages der Arbeit unterstreicht der Hoteliers- und Gastwirteverband (HGV) die zentrale Bedeutung des Gastgewerbes für Beschäftigung, Wertschöpfung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Südtirol. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Arbeitgeber des Landes und bietet tausenden Menschen Perspektiven − gerade auch jungen Menschen und Quereinsteigern.
Mehr Lohn: Ball geht an die Privatwirtschaft
Unternehmen, die Mitarbeiter besser zahlen, werden vom Land bei der IRAP entlastet. Um die Lohnentwicklung in der Privatwirtschaft anzuschubsen, wirft der Landeshauptmann jetzt noch einmal 20 Mio. Euro „für brave Betriebe“ in den Topf. Diese können, müssen aber nicht in weitere IRAP-Senkungen fließen. Betriebe könnten auch für Familienfreundlichkeit belohnt werden. Im Mai sind jetzt die Sozialpartner am Zug. Der ASGB hat bereits einige Pfeile im Köcher.
Südtirol: So groß war die Angst vor Jobverlust noch nie
Noch haben der Irankrieg und dessen Folgen nicht auf die Stimmung der Arbeitnehmer durchgeschlagen. Laut jüngstem Afi-Barometer zeigen sich viele Beschäftigte noch optimistisch und die Wirtschaft resilient. Die Sorge vor einem Jobverlust steigt hingegen auf einen Negativrekord.
EuGH-Verhandlung über Italiens Transit-Klage am Dienstag
Die von Italien vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) eingebrachte Klage gegen Österreich wegen der Tiroler Anti-Transitmaßnahmen wird am Dienstag am Sitz des Höchstgerichts in Luxemburg mündlich verhandelt. Im Vorfeld zeigten sich beide Seiten optimistisch beziehungsweise juristisch gerüstet. Ein Urteil wird es am Dienstag nicht geben - mit einem solchen wird für den Herbst oder Anfang kommenden Jahres gerechnet.
EZB muss laut IWF Zinsen nicht hektisch erhöhen
Die Europäische Zentralbank steht nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds weniger unter Druck, die Zinsen wegen der höheren Inflation schnell anheben zu müssen. Die Teuerungsrate sei bisher nahe am Ziel von zwei Prozent gelegen, hieß es am Freitag in einem IWF-Blog. Die EZB habe daher etwas mehr Spielraum, die Situation erst einmal zu beobachten und zu bewerten. Der IWF rechnet bis zum Ende des Jahres mit Zinserhöhungen um insgesamt 0,5 Prozentpunkte.
Energiedekret verabschiedet: Da sind die vorgesehenen Hilfen
Das Energiedekret hat diese Woche die letzte Hürde im Parlament genommen. Damit treten mehrere Maßnahmen in Kraft, die Haushalte mit niedrigem Einkommen und Unternehmen bei den Energiekosten entlasten sollen. Für Verbraucherschützer greift das Paket zu kurz. Ein Überblick.
Alfonso Dolce wird statt Stefano Gabbana D&G-Verwaltungsratspräsident
Der Mitgründer des italienischen Modehauses Dolce & Gabbana, Stefano Gabbana, hat den Posten des Verwaltungsratspräsidenten abgegeben. Seine Agenden übernimmt Alfonso Dolce, Bruder des Mitgründers Domenico Dolce, wie die Nachrichtenagentur ANSA unter Berufung auf Bloomberg berichtet. Das Modehaus befindet sich damit in einer strategisch bedeutenden Phase.
Vorläufige Direktorenbeauftragung für Gullotta und Tuttolomondo
Der Direktor des Ressorts für italienische Bildung und Kultur sowie Wirtschaftliche Entwicklung und Direktor der Abteilung Italienische Kultur Antonio Lampis wird am 1. Mai in den Ruhestand treten. Die derzeitige Direktorin der Abteilung Wirtschaftsentwicklung Manuela Defant wird ab 1. Juni zur Direktorin des Ressorts Deutsche Bildung und Kultur, Bildungsförderung, Kulturgüter, Innovation, Forschung, Universität und Museen.
Die Wahrheit über Chinas Erfolg
Während Raketen, Bomben und Drohnen über den Persischen Golf fliegen, nehmen die Aussichten auf einen noch verheerenderen Krieg im Pazifik zu. Die Deeskalation des neuen Kalten Krieges zwischen den Vereinigten Staaten und China muss nun zur obersten Priorität der Welt werden. Zu diesem Zweck ist es unerlässlich, einen mächtigen Mythos zu entlarven, der einen Krieg wahrscheinlicher macht: die Vorstellung, dass China sich seinen Weg zum Wohlstand erschlichen hat. Eine Analyse von Yanis Varoufakis



