Am Montagnachmittag war der Ölpreis zunächst stark gestiegen, als Meldungen die Runde machten, der Iran werde aus Protest gegen die Eskalation Israels im Libanon den Austausch mit den USA einstellen. Am frühen Montagabend waren die Notierungen nach gegenteiligen Signalen von US-Präsident Donald Trump wieder deutlich gefallen.
Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit am Ölmarkt steht weiter die Straße von Hormuz, durch die in Friedenszeiten rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssigerdgas-Handels läuft. Der kommerzielle Schiffsverkehr durch die Meerenge bleibt eingeschränkt, während die neuen Spannungen in den US-iranischen Beziehungen die Unsicherheit für die Schifffahrt erhöhen.


