„Die vergangenen Monate haben einmal mehr gezeigt, dass die Sommersaison für unsere Mitglieder zunehmend an Bedeutung gewinnt", erklärt Verbandspräsident Helmut Sartori. Das heiße Wetter mit neuen Temperaturrekorden habe die Nachfrage zusätzlich begünstigt.
Entscheidend für eine erfolgreiche Sommersaison sei ein attraktives Gesamtangebot am Berg. Dazu zählen laut Sartori etwa Themenwege, Spielplätze und weitere Freizeitangebote. Gleichzeitig müsse darauf geachtet werden, die Besucherströme gezielt zu lenken und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt zu sensibilisieren.
Ziel: Wertschöpfung in Sommermonaten steigern
Im vergangenen Jahr entfielen rund zehn Prozent des Gesamtumsatzes der Seilbahnunternehmen auf die Sommermonate. Nach Ansicht des Verbandes besteht hier noch weiteres Entwicklungspotenzial. Besonders im Burggrafenamt gibt es zahlreiche Sommerbahnen ohne Skibetrieb. Daneben verfügen einige wenige Ski- und Sommergebiete in unmittelbarer Stadtnähe bereits über eine weitgehend ausgewogene Umsatzverteilung zwischen Sommer und Winter.„Im Winter ist die Gesamtzahl der Besucher höher. Im Sommer handelt es sich hingegen vielfach um Einzelfahrten und zudem sind deutlich weniger Anlagen geöffnet", erläutert Sartori in der Aussendung. Ziel sei es daher, die Wertschöpfung in den Sommermonaten weiter zu steigern. Eine endgültige Bilanz könne allerdings erst nach Abschluss der Sommersaison gezogen werden.


