Samstag, 30. August 2025

Signa-Forderungen bei 27,6 Mrd. Euro – Masseverwalter erkannte 9,5 Mrd. an

Im Konkursverfahren um den Immobilienkonzern Signa von Gründer René Benko wurden bisher Forderungen in Höhe von 27,6 Mrd. Euro angemeldet. Das sagte Karl-Heinz Götze, Leiter Insolvenzen beim Kreditschutzverband von 1870, am Samstag zum ORF. Demnach erkannte der Masseverwalter davon 9,5 Milliarden an.

Gegen Benkos Signa werden hohe Forderungen gestellt. - Foto: © APA/HELMUT FOHRINGER / HELMUT FOHRINGER

Es werden nun keine weiteren großen Forderungen erwartet, so Götze. Um die Anerkennung des restlichen Geldes werde noch gestritten.

Größter Teil der Forderung entfällt auf Signa Prime

Der größte Teil der Forderungen entfällt mit 11,8 Mrd. auf die Signa Prime, rund 5 Mrd. sind bereits angenommen. 8,3 Mrd. entfallen auf die Dachgesellschaft Signa Holding (2,8 Mrd. anerkannt).

Um insgesamt rund 5 Mrd. Euro geht es bei der Signa Development und bei Benko als Privatunternehmen. Davon ist nur ein kleiner Teil anerkannt. Die Aufarbeitung könnte laut Götze noch über zehn Jahre dauern.

Einen „schönen Erlös“ hätten teilweise schon Immobilienverkäufe gebracht. Nur ein kleiner Teil davon kann aber auch wirklich verwendet werden. Geld erwartet sich Götze zudem von Anfechtungsprozessen und Schadenersatzansprüchen.

apa

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