Südtirols 66 Tourismusvereine und Genossenschaften blicken auf ein starkes Jahr 2025 zurück. Dies hat sich auch in den Besucherzahlen widergespiegelt. Die Reiselust sei trotz internationaler Krisen und stagnierender Konjunktur im Hauptmarkt Deutschland nahezu ungebrochen, betonte LTS-Präsident Hofer. Südtirol profitiere weiterhin von seiner starken Positionierung als hochwertige und nachhaltige Tourismusdestination.
Tourismusorganisationen mehr als nur Infostellen
Die Tourismusorganisationen betreiben zusammengerechnet 111 Infobüros und beschäftigen etwa 400 Mitarbeitende. Doch sind sie längst mehr als reine Gästeinformationsstellen: „Sie gestalten Lebensräume mit, investieren in Wanderwege, Freizeit- und Mobilitätsangebote und tragen zur Pflege des Ortsbildes bei.“ Ein erheblicher Teil der verfügbaren Budgets der Tourismusorganisationen werde direkt wieder in die Regionen investiert, so Hofer.Für die Zukunft fordert der LTS-Präsident jedoch ein Umdenken. Die größten Baustellen heißen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und die Akzeptanz vor Ort. Entscheidend sei es, die Akzeptanz des Tourismus in der Bevölkerung zu stärken und die touristische Entwicklung gemeinsam mit Gemeinden, Betrieben und Bürgerinnen und Bürgern aktiv zu gestalten.


