Tourismus
„Elegant, aber nicht snobistisch“: Warum Bozens Tourismus boomt
Das Jahr 2025 hat im Bozner Tourismus einen neuen Maßstab gesetzt: Erstmals wurden mehr als eine Million Übernachtungen verzeichnet. Der Rekord kam nicht von ungefähr, sondern war der vorläufige Höhepunkt einer jahrelangen Entwicklung, die sich weiter fortsetzt.
So denkt Südtirol: Was halten die Südtiroler vom Bettenstopp?
So denkt Südtirol, Teil 2: Kaum ein Thema hat die tourismuspolitische Diskussion in Südtirol in den vergangenen Jahren so stark geprägt wie der Bettenstopp. Wie Südtirolerinnen und Südtiroler darüber und auch über die Ausnahmen des Stopps denken, zeigt die vom Marktforschungsinstitut KOMMA durchgeführte Umfrage.
Privatzimmervermietung: 80 Stunden Pflichtkurs werden zum Zankapfel
24 Tourismusorganisationen aus dem ganzen Land beschweren sich in einem Schreiben an Landesrat Luis Walcher über die jüngst eingeführte verpflichtende Weiterbildung für „neue“ Privatzimmervermieter und fordern eine Aussetzung sowie eine Überarbeitung. Beim Verband der Privatzimmervermieter hingegen versteht man die Aufregung nicht.
Kriterien zur Betten-Verteilung: Nur ruhig mit den wilden Pferden
Was macht eigentlich...? ist eine stets beliebte Frage. Der Freie Landtagsabgeordnete Andreas Leiter Reber stellt sie nun in Bezug auf die Kriterien zur Verteilung des Landesbettenkontingents. Bereits im März hatte ihm Landesrat Luis Walcher auf diese Frage beschieden, man arbeite daran. „Noch immer ist jedoch nichts davon zu sehen – und die Leute warten hart“, kritisiert Leiter Reber.
Übertourismus, Urlaubsstress und Eintrittsgeld für Kirchen
Der Priester Thomas Stürz (55) leitet das diözesane Pilgerbüro und ist damit in aller Welt unterwegs; er ist gleichzeitig Tourismusseelsorger des Bistums. Wo gerät er bei Pilgerreisen in den Trubel des Übertourismus? Wie sieht er die Situation in unserem Land? Im „Sonn(der)tag“ skizziert Stürz auch, wie wir umwelt- und menschenverträglich reisen können. Zudem sagt er, was er von Eintrittsgeld für Kirchen hält – etwa von zwölf Euro für den Kölner Dom.
Südtirols Arbeitsmarkt wächst – doch nicht aus eigener Kraft
Südtirols Arbeitsmarkt ist im vergangenen Winterhalbjahr erneut leicht gewachsen. Ohne die Arbeitskräfte von außerhalb und den anhaltenden Boom im Gastgewerbe stünde das Land aber vor einem Nullwachstum, zeigt der jüngste Arbeitsmarktbericht des Landes.
Seceda: Das Anti-Selfie-Drehkreuz ist wieder da
In Gröden ist das Anti-Selfie-Drehkreuz auf der Seceda zurück, das im vergangenen Sommer für viel Gesprächsstoff gesorgt hatte. Medienberichten zufolge, wird der Zugang zum frisch geschotterten Wanderweg, der zum berühmten Aussichtspunkt führt, erneut durch ein solarbetriebenes Drehkreuz beschränkt, das sowohl mit Münzen als auch mit Karte funktioniert. Die Gebühr beträgt fünf Euro.
Top für Familien: „The Indipendent“ macht den Briten Südtirol schmackhaft
Reiseexperte James Manning reiste für „The Indipendent“ nach Südtirol, und beschreibt unser Land als eine ganz besondere Region im Norden Italiens, die mit atemberaubenden Berglandschaften, einer faszinierenden kulturellen Mischung und einigen der besten Familienhotels der Welt begeistert. Denn im Gegensatz zum Vereinigten Königreich – so der Autor – werden in Südtirol auch kleine Gäste sehr geschätzt.
Tourismusverbände suchen gemeinsame Antworten auf steigenden Kostendruck
Vertreter der Gastronomie- und Hotelbranche aus sechs Ländern haben sich in Innsbruck über die Zukunft des Gastgewerbes ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen steigende Kosten, verändertes Konsumverhalten und der zunehmende Strukturwandel in der Branche.
Tourismusorganisationen investieren in die Regionen
Der Landesverband der Tourismusorganisationen (LTS) spricht bei seiner Jahresversammlung von einem erfolgreichen Jahr 2025. Um jedoch auch in Zukunft auf die Akzeptanz der Bevölkerung zu vertrauen, brauche es eine stärkere Einbindung, ist LTS-Präsident Ambros Hofer überzeugt.
„Der richtige Weg führt über Anreize, nicht über Verbote“
Kürzlich fand im Ansitz Velseck in Tiers die Jahresversammlung des Bezirkes Bozen und Umgebung des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen im Gastgewerbe, ein Ausblick auf tourismuspolitische Themen sowie Impulse zum Umgang mit künstlicher Intelligenz im Hotel- und Gastgewerbe. Zahlreiche Mitglieder aus dem Bezirk folgten der Einladung und nutzten die Veranstaltung zum Austausch unter Kolleginnen und Kollegen.
Rekordzahlen trotz Krise: Was Italiens Tourismus 2026 erwartet
Die wirtschaftliche Lage ist ungewiss, die Inflation steigt, doch Italiens Tourismus scheint darunter nicht zu leiden – im Gegenteil. Laut Schätzungen des Marktforschungsinstituts Demoskopika bereitet sich das Land auf einen Urlauberansturm vor.
20 Jahre Hotelgruppe Vitalpina im Fokus
Kürzlich fand die Vollversammlung der Vitalpina Hotels Südtirol im Kloster Neustift statt. Die Versammlung stand ganz im Zeichen des 20-jährigen Jubiläums der Angebotsgruppe sowie der Weiterentwicklung zentraler Themen wie Nachhaltigkeit, Gästeerlebnis und Zusammenarbeit.
Krieg und Energiekrise: Wie sind die Aussichten für Südtirols Tourismus?
„Keine Panik, aber spürbare Nervosität“: Europas Touristiker blicken mit Sorge auf den Iran-Krieg und seine Folgen. HGV-Chef Manfred Pinzger war bei der HOTREC-Versammlung in Cork (Irland) vor Ort – und ordnet ein, was das für Südtirols Sommer bedeuten könnte.
Begehrte Urlaubsziele sind zum Teil aktuell günstiger
Wer den Sommerurlaub in einem der beliebtesten Pauschalreiseziele verbringen will, kann sich derzeit über deutliche Preisnachlässe freuen: Preisabschläge gegenüber dem Vorjahr von bis zu 15 Prozent sind hier realistisch. Allerdings sind die Preise für andere Reisedestinationen deutlich gestiegen, geht aus der Preisauswertung von HolidayCheck hervor. Derzeit bestimmt die geopolitische Lage das Buchungsverhalten.
Gute Zahlen, große Unsicherheit: Warum Südtirols Tourismus besorgt ist
Im Südtiroler Tourismus läuft es weiterhin rund: Die große Mehrheit der Betriebe ist mit der Ertragslage zufrieden, die Gästezahlen steigen – und selbst der Start ins Jahr 2026 fiel positiv aus, wie das aktuelle Wirtschaftsbarometer des Wifo zeigt. Doch die Auswirkungen des Iran-Krieges sorgen für Unsicherheiten.



