Dienstag, 8. September 2026

UVS: Südtirol als Industriestandort stärken

Um Südtirol als Industriestandort zu stärken, braucht es laut dem Unternehmerverband (UVS) wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Als zentralen Hebel nennt Verbandspräsident Alexander Rieper dabei die angestrebte Irap-Entlastung.

UVS-Präsident Alexander Rieper und Landeshauptmann Arno Kompatscher. - Foto: © UVS

Nach Einschätzung des UVS helfen Steuererleichterungen Betrieben und Familien am wirksamsten. „Unternehmen sind bei einer Entlastung der Steuerlast bereit, zu investieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen“, schreibt Rieper in einer Aussendung.

UVS: Rekordhaushalt für Zukunftsinvestitionen nutzen

Neben steuerlichen Anreizen fordert der Verband jedoch auch gezielte Zukunftsinvestitionen. Der aktuelle Rekordhaushalt des Landes von über zehn Milliarden Euro biete dafür das ideale Fenster. „Dazu gehören Investitionen in Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Internationalisierung und Energiewende. Gleichzeitig braucht es mehr Vereinfachung, um Unternehmen mehr Spielraum für Investitionen und Wachstum zu geben“, betont Rieper.

Zudem hebt der Verbandschef die Bedeutung des Industriesektors hervor: „Unsere Unternehmen erzeugen auf minimaler Fläche knapp ein Viertel der Wertschöpfung in unserem Land, garantieren ein hohes Steueraufkommen und schaffen attraktive Arbeitsplätze mit überdurchschnittlichen Löhnen – gerade auch für unsere Jugend.“

Wie wirksam ein Schulterschluss zwischen Politik und Wirtschaft sein kann, zeigt auch das jüngste Beispiel der Bozner Stahlwerke. Landeshauptmann Arno Kompatscher, der als Gast an der Sitzung des UVS-Generalrates teilnahm, zog daraus eine positive Bilanz: „Wenn Wirtschaft und Politik gemeinsam Verantwortung übernehmen und an einem Strang ziehen, können nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen für Südtirol geschaffen werden.“

wir

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