Industrie
EU beschließt Schutzmaßnahmen für Stahlindustrie
Zum Schutz der europäischen Stahlindustrie verschärft die EU ihre Einfuhrregeln. Vertreter der Mitgliedstaaten und des EU-Parlaments einigten sich in der Nacht zu Dienstag darauf, dass deutlich weniger Stahl als bisher zollfrei in die EU importiert werden darf.
Südtirols Industrie: Solides Jahr 2025, Unsicherheit für 2026
Die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe steht vor einer möglichen Abschwächung. Zwar bewerten die Unternehmen das Geschäftsjahr 2025 laut aktuellem Wifo-Barometer überwiegend positiv, doch die Aussichten für heuer bleiben wegen des Nahost-Konflikts ungewiss.
Südtirols Industrie: „Konkurrenzfähigkeit steht auf dem Spiel“
Steigende Energiekosten, unterbrochene Lieferketten und unsichere Exportmärkte: Der Konflikt im Nahen Osten belastet die Unternehmen in Südtirol und im Trentino massiv. Beim gemeinsamen Webinar der Arbeitgeberverbände warnten Experten vor den Folgen einer blockierten Straße von Hormus und forderten von Europa rasches Handeln, um die Industrie krisenfester zu machen.
Stahlwerke: Verwirrung ist groß
Nach Ablauf der ergebnislosen Ausschreibung zur Verlängerung der Konzession für das rund 19 Hektar große Areal des Edelstahlwerkes in Bozen-Süd bis in das Jahr 2076 (!) soll es in den kommenden Tagen Gespräche zwischen der Unternehmensführung und Vertretern des Landes Südtirol geben.
UVS-Chef: „Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren“
„Industrie ist die Basis unseres Wohlstands.“ Mit dieser klaren Aussage eröffnete Alexander Rieper, Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol (UVS), am Montagabend den traditionellen Unternehmerempfang. Die Veranstaltung fand bewusst nicht in einem Festsaal, sondern in einer Produktionshalle statt – dort, „wo die eigentliche Wertschöpfung entsteht“, wie Rieper betonte.
VIDEO | Bozen: 1.500 Personen protestieren auf Straßen wegen Valbruna
Die Arbeiter der Valbruna-Stahlwerke sind am heutigen Montag in der Landeshauptstadt auf die Straße gegangen, um für den Erhalt der Stahlwerke zu demonstrieren. An der Demonstration nahmen mehr als 1.500 Personen teil, darunter auch über 400 Beschäftigte aus dem Stahlwerk in Vicenza.
Neue Fragen zur Zukunft der Bozner Stahlwerke: Verwirrung scheint groß
Der Südtiroler Unternehmerverband fordert das Land auf, alle Anstrengungen zu unternehmen, um das Edelstahlwerk der Valbruna AG und damit rund 530 Arbeitsplätze in Bozen zu erhalten. Die Landesregierung hat das auch zugesichert.
So will das Land das Stahlwerk in Bozen retten
Fast 600 Arbeitsplätze, hochwertiger europäischer Stahl, jedes Jahr Steuereinnahmen in Millionenhöhe: Für das Land gibt es mehrere gute Gründe, das Stahlwerk Valbruna in Bozen zu halten. Doch die Anlage steht auf einem Grundstück des Landes, die entsprechende Konzession läuft am 3. September aus. Am Dienstag fasste die Landesregierung zwei Beschlüsse zur Rettungsaktion.
Deutsche Autobranche streicht über 50.000 Jobs in einem Jahr
Wegen der schwachen Wirtschaft gehen der deutschen Industrie immer mehr Stellen verloren – besonders in der Autobranche. Dort wurden innerhalb eines Jahres netto rund 51.500 Arbeitsplätze abgebaut, zeigt eine Analyse der Beratungsgesellschaft EY.
Zölle, Krisen, Unsicherheit: Stimmung im verarbeitenden Gewerbe kühlt ab
Die Zolldrohungen der vergangenen Monate beginnen, ihre Wirkung zu zeigen: Die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe hat sich eingetrübt, zeigt die jüngste Umfrage des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo). Doch was sind die Ursachen?
IDV wird verkauft: Was bedeutet das für den Standort Bozen?
Iveco Defence Vehicles (IDV), mit Hauptsitz in Bozen, wird aus dem bisherigen Mutterkonzern herausgelöst und künftig Teil des italienischen Rüstungskonzerns Leonardo sein. Die Übernahme, die einen Wert von 1,7 Milliarden Euro hat, wurde am Mittwochabend offiziell von Leonardo-CEO Roberto Cingolani bestätigt.
So will die EU privates Geld locker machen
Hunderte Milliarden Euro müssen jährlich investiert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken – auch im Verteidigungsbereich. Die EU-Kommission will die Schaffung einer „Union der Ersparnisse und Investitionen“ (SIU). Das Ziel: Einen Teil der rund 10.000 Milliarden Euro europäischer Bürger, die derzeit größtenteils ungenutzt auf Bankkonten liegen, zu mobilisieren.
UVS-Chef: „Zukunftsfreude statt Zukunftsängste“
Um Südtirols Wohlstand nachhaltig zu sichern, brauche es mutige Entscheidungen und gezielte Investitionen in die Zukunft, erklärte Heiner Oberrauch, Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol (UVS), am Montagabend beim Unternehmerempfang in der X-Timber AG im Eggental. Besonders das Land sei gefordert, Freiräume für Investitionen zu schaffen, betonte der Verbandschef.
Den eigenen Tod vorauswissen? Was das für uns bedeuten würde
Laut aktuellen Studien könnte es in absehbarer Zeit möglich sein, den eigenen Tod vorauszuwissen. Anfang Oktober veröffentlichten Wissenschaftler der Universität Edinburgh gemeinsam mit einem privaten US-Institut einen einfachen Wangenabstrich. Er kann laut Angaben der Wissenschaftler in wenigen Minuten die individuelle „epigenetische Uhr“ und ihre verbleibende Zeit mittels der sogenannten „DNA-Methylierung“ abbilden.
Europas Autobranche in Krise: „Das ist eine gefährliche Lage“
Europas Autoindustrie steckt in einer tiefen Krise. Die Ankündigung von Volkswagen, über Entlassungen und Werksschließungen nachzudenken, hat ein grelles Schlaglicht auf den Zustand der gesamten Branche geworfen. Wie ernst die Lage ist, erklärt der Chef des Brixner Automobilzulieferer Alupress, Oliver Janz.
Wie wird Aluminium produziert und was ist dabei gefährlich?
Noch sind die Hintergründe der Explosion im Industriebetrieb Aluminium in Bozen, bei der 5 Menschen schwer verletzt und der Arbeiter Bocar Diallo getötet wurden, nicht aufgeklärt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.
Die Geschichte zeigt uns die Zukunft mit KI
Es könnte scheinen, als wären Künstliche Intelligenz (KI) und die von ihr ausgehende Bedrohung für gute Arbeitsplätze ein völlig neues Problem. Doch können wir nützliche Hinweise, wie wir auf sie reagieren sollten, im Werk von David Ricardo finden, einem der Gründerväter der modernen Ökonomie, der die Industrielle Revolution in Großbritannien aus erster Hand miterlebte. Die Evolution seines Denkens, einschließlich einiger von ihm übersehener Punkte, hält viele hilfreiche Lehren für uns heute bereit.
Geschäftsklima im verarbeitenden Gewerbe bessert sich
Das verarbeitende Gewerbe ist mit den Erträgen größtenteils zufrieden: 9 von 10 Unternehmen haben ihre Ertragslage als befriedigend eingestuft, zeigt das aktuelle Wifo-Barometer. Im Vergleich zur vorherigen Erhebung im Herbst hätten Betriebe ihre Einschätzung nach oben korrigiert.



