Arbeitnehmer
Südtirol: Über 200 Schwarzarbeiter auf Baustellen aufgeflogen
Die Finanzpolizei, das Arbeitsinspektorat der Autonomen Provinz Bozen und das Sozialversicherungsinstitut INPS haben bei einer großangelegten Kontrolle schwerwiegende Verstöße gegen Arbeits- und Sozialvorschriften aufgedeckt. Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht ein Unternehmen mit Sitz in Kalabrien, das als Subunternehmer Bewachungs-, Zugangskontroll- und Verkehrsregelungsdienste auf mehreren Großbaustellen in Südtirol durchgeführt hat.
Im aktuellen Beruf bis 65? Das fordern Beschäftigte wirklich
Nach der Rente weiterarbeiten: Die Debatte darüber hat zuletzt durch Vorstöße der Südtiroler Wirtschaftsverbände neuen Auftrieb erhalten. Viele Arbeitnehmer wären zwar bereit, länger im Job zu bleiben, wie die jüngste AFI-Umfrage bestätigt. Entscheidend wird demnach aber wohl eine andere Frage sein: Ist die Arbeitswelt bereit, sich an eine älter werdende Belegschaft anzupassen?
Südtirol: So groß war die Angst vor Jobverlust noch nie
Noch haben der Irankrieg und dessen Folgen nicht auf die Stimmung der Arbeitnehmer durchgeschlagen. Laut jüngstem Afi-Barometer zeigen sich viele Beschäftigte noch optimistisch und die Wirtschaft resilient. Die Sorge vor einem Jobverlust steigt hingegen auf einen Negativrekord.
„Südtirol riskiert eine Generation kluger Köpfe zu verlieren“
Südtirol blutet aus: Immer mehr junge Akademiker kehren dem Land den Rücken, weil faire Löhne und stabile Arbeitsverhältnisse fehlen. Gabi Morandell, Vorsitzende der Sozialen Mitte in der SVP, schlägt nun Alarm und nimmt besonders die lokalen Unternehmen in die Pflicht.
Südtirol, Land der „Buggler“: Viele über 55-Jährige wollen länger arbeiten
Die aktuellen Herausforderungen des Arbeitskräftemangels in Südtirol – und wie zufrieden Arbeitnehmer ab 55 Jahren sind: Darum ging es bei einer gut besuchten Veranstaltung der Handelskammer Bozen. Dabei wurden die Ergebnisse der jüngsten WIFO-Studie vorgestellt, die zeigen, dass 44 Prozent der befragten Erwerbstätigen ab 55 Jahren sich vorstellen können, auch nach Erreichen des frühestmöglichen Pensionsalters weiterhin berufstätig zu bleiben.
Löhne in Südtirol: Privatwirtschaft hinkt Preissteigerungen hinterher
Drei Viertel aller Beschäftigten in Südtirol arbeiten in der Privatwirtschaft – und genau dort öffnet sich die Schere zwischen Einkommen und Lebenshaltungskosten immer weiter. Das zeigt eine heuer erschienene Studie des Arbeitsförderungsinstituts (Afi).
Arbeiten statt Rente – mit Bonus? Stimmen Sie ab!
Wer in Italien heuer in Pension gehen könnte, sich aber entscheidet weiterzuarbeiten, erhält ab September einen steuerfreien Zuschlag: den „Bonus Giorgetti“. Statt die Arbeitnehmerbeiträge an das Renteninstitut INPS abzuführen, wird der Anteil – rund 9 Prozent des Bruttolohns – direkt ausbezahlt. Bei 2.500 Euro brutto bringt das etwa 230 Euro netto zusätzlich im Monat.
ABSTIMMUNG: Sind Sie zufrieden mit Ihrem Gehalt oder Rente?
Südtirol ist eine wohlhabende Region – das belegen regelmäßig Wirtschaftsstudien. Doch wie gleichmäßig ist dieser Wohlstand verteilt? Dieser Frage ging das Arbeitsförderungsinstitut (Afi) nach. Das Ergebnis: Fast vier von fünf Südtiroler Arbeitnehmern empfinden die Kluft zwischen Arm und Reich im Land als erheblich.
Soziale Mitte der SVP: „Südtirols Mittelstand in der Krise“
Die Soziale Mitte der Südtiroler Volkspartei (SVP) warnt in einer Aussendung vor der prekären Lage des Mittelstands in Südtirol. Steigende Lebenshaltungskosten, teure Mieten und stagnierende Einkommen setzen viele Familien zunehmend unter Druck.
„Wir müssen die Löhne erhöhen, sonst steuern wir auf Altersarmut zu“
Tony Tschenett, Vorsitzender des ASGB, warnt am Tag der Arbeit eindringlich vor den sozialen Folgen stagnierender Einkommen in Südtirol. Im Gespräch fordert er deutliche Lohnerhöhungen, stärkere Unterstützung im Wohnbau und ein Ende jahrelanger Verzögerungen bei Kollektivverträgen.
ABSTIMMUNG | Berufstätige immer älter: Wie lange möchten Sie arbeiten?
Die Arbeitskräfte in Italien werden immer älter: Die Zahl der Über-50-Jährigen, die im Jänner erwerbstätig waren, erreichte 9.992.000; das sind über 5 Millionen mehr als im Vergleichsmonat 2005. Die Zahl der Beschäftigten unter 35 Jahren sank im gleichen Zeitraum von 7,47 Millionen auf 5,44, geht aus Angaben des staatlichen Statistikamts Istat hervor.
Trotz Trump & Co.: Südtirols Arbeitnehmer optimistisch für 2025 – zu optimistisch?
Zum Jahresauftakt ist die Stimmung bei Südtirols Arbeitnehmern auffallend positiv, wie die jüngste Umfrage des Arbeitsförderungsinstitutes AFI zeigt. AFI-Direktor Stefan Perini mahnt dennoch zur Vorsicht: „Das Problem ist weniger was ist, sondern was noch kommt.“
„Mit Extremrechts Demokratie in Gefahr“
Europa rückt nach rechts. Jüngste Beispiele: In Österreich könnte mit Herbert Kickl ein FPÖ-Vertreter Kanzler werden und in Deutschland setzt die AfD unter Alice Weidel zum Höhenflug an. „Das macht mir Angst“, sagt Andreas Pramstraller im Interview – und hätte sich auch vom SVP-Landessekretär Harald Stauder eine klare Abgrenzung zu Weidel gewünscht.
Meta sagt „bye-bye“ zu Low-Performern: Wäre das in Südtirol möglich?
Mark Zuckerberg will leistungsschwache Mitarbeiter loswerden und sie durch neue, bessere Arbeitskräfte ersetzen: Die schlechtesten 5 Prozent müssen gehen. Mit dieser Ankündigung sorgte der Meta-Chef vor wenigen Tagen für Aufsehen. Wer wird das Rennen um den Verbleib im Job machen? Wäre so ein Vorgehen auch in Südtiroler Unternehmen möglich?
Wenn der Chef an die Haustür klopft: Die Grenzen der Freiheit im Homeoffice
Sitzt der Mitarbeiter im Büro, genügt ein kurzer Rundgang und der Chef weiß Bescheid: Macht der Angestellte seinen Job oder verschwindet er ständig zu Raucherpausen? Darf der Vorgesetzte auch bei „smart“ arbeitenden Mitarbeitern im Homeoffice einfach anklopfen und einen Kontrollbesuch machen? Arbeitsrechtsberater Josef Tschöll klärt auf.
Flucht der Fachkräfte: Deshalb arbeiten so viele junge Südtiroler lieber im Ausland
Zahlreiche Südtiroler und Trentiner im Alter zwischen 18 und 34 Jahren haben im Vorjahr ihre Länder verlassen, um im Ausland zu arbeiten.„Viele gehen ins Ausland, um wertvolle Berufserfahrungen zu machen“, weiß Südstern-Präsident Hermann Winkler. Viele entscheiden sich dann aber dafür, dort zu bleiben.
„Schulzeit sollte nicht um 14.30 Uhr enden“
Wenn die Bildungszeiten vereinheitlicht werden, dann sollte der Unterricht in der Grund- und Mittelschule nicht nur von 8 Uhr bis 14.30 Uhr stattfinden, sondern bis 15.30 Uhr oder 16 Uhr verlängert werden: Dafür spricht sich der stellvertretende SVP-Arbeitnehmerchef Andreas Pramstraller aus.
„Wir müssen wieder zu alter Stärke zurückfinden“
Die SVP-Arbeitnehmer haben einen umfassenden Neuausrichtungsprozess gestartet und 5 Workshoptage organisiert – nun wird eine Taskforce das Erarbeitete in konkrete Maßnahmen umsetzen. „Wir müssen das Ohr bei den Bürgern haben“, fordert der stellvertretende Vorsitzende der Arbeitnehmer, Andreas Pramstraller.
Aufwertung für den Landesdienst: Die Neuerungen im Kollektivvertrag
Mit dem am Dienstag unterzeichneten Entwurf des bereichsübergreifenden Kollektivvertrags 2019-2021 soll die Arbeit in der öffentlichen Verwaltung attraktiver werden – auch für Quereinsteiger. Der bereichsübergreifende Kollektivvertrag gilt für rund 32.500 öffentliche Bedienstete, unter anderem der Landesverwaltung, des Landesgesundheitsdienstes, der Gemeinden, Seniorenwohnheime und Bezirksgemeinschaften.


