Baubranche
Bausektor beklagt hohe Rohstoffpreise
Die Folgen des Irankrieges erreichen so langsam auch die Baustellen Südtirols. „Die massiven Kostensteigerungen bei Rohstoffen und Energie gefährden die Wirtschaftlichkeit vieler Betriebe und können Investitionen spürbar bremsen“, warnt Fritz Ploner, Baugruppenobmann des lvh.
„Wir können intelligenter bauen“
Nachhaltig bauen und leistbar – ist das vereinbar? Ja, sagt Thomas Auer, Professor für Gebäudetechnologie an der TU München. Klimagerechtes Bauen sei einfacher und günstiger umsetzbar als bislang angenommen. Dafür müsse sich im Gebäudebau allerdings einiges ändern.
Felizitas Wieser: Frauenpower in der Baubranche
Mit bemerkenswerter Energie und verblüffender Unerschrockenheit treibt Felizitas Wieser ihre vielen Aktivitäten in der Bauwirtschaft, im Tourismus und als Netzwerkerin voran. Darüber hinaus hat sie auch den Familienalltag mit zwei Kindern im Grundschulalter zu managen.
Baubranche hofft dank Zinssenkung auf mehr Nachfrage
Trotz schwächerer Nachfrage im vergangenen Jahr bleibt das Geschäftsklima im Südtiroler Baugewerbe positiv. 92 Prozent der Betriebe erwarten heuer zufriedenstellende Erträge, wie das aktuelle Wifo-Barometer der Handelskammer Bozen zeigt. Sinkende Zinsen schöpfen bei den Unternehmen Hoffnung.
Punkteführerschein: Über 1000 Unterschriften dagegen gesammelt
Über 1000 Südtiroler Unternehmen haben eine Petition gegen den Punkteführerschein unterzeichnet, die von den Handwerkerverbänden lvh und CNA-SHV gestartet wurde. Die gesammelten Unterschriften wurden am Freitag an SVP-Senator Meinhard Durnwalder übergeben.
Wodurch ein Start-up der Baubranche Arbeit abnehmen will
Baumaterialien beschaffen und das so unkompliziert wie nur möglich. Das ist das Ziel, dass sich David Plaseller, Patrick Gössl und Michael Streif vom Start-up revitalyze gesetzt haben. Zugleich möchten sie die Kreislaufwirtschaft und die Wiederverwendung von Baumaterialien fördern. Das junge Team stellt sich vor.
Signa Holding meldet Konkurs an, aber in Bozen „geht alles normal weiter“
Der Mutterkonzern der Signa-Gruppe, nämlich die Signa Holding, hat seinen Sanierungsplan am Handelsgericht Wien zurückgezogen und beantragt endgültig Konkurs. Dies teilte Insolvenzverwalter Christoph Stapf am Donnerstag mit. Auf die Baustelle in Bozen habe das allerdings keine Auswirkung. „Alles geht normal weiter“, betont der Signa-Verantwortliche in Bozen, Heinz Peter Hager.
Punkteführerschein für Arbeitssicherheit: „Erneute Belastung für Unternehmen“
Die Südtiroler Baubranche sieht das geplante Vorhaben der italienischen Regierung einen Punkteführerschein für Arbeitssicherheit einzuführen „äußerst kritisch“. In Südtirol herrsche bereits eine sehr gute Arbeitssicherheitskultur, unterstreicht der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister lvh in einer Aussendung.
Dürftige Zeiten für die Baubranche
Das vergangene Jahr war für Südtirols Bauwirtschaft durchwachsen: Laut Daten des Landesstatistikamtes Astat sind 2023 mehr Baugenehmigungen als im Vorjahr erteilt worden, doch hauptsächlich für gewerbliche und weniger für Wohnzwecke. Im privaten Wohnbau herrscht weiterhin gedämpfte Stimmung.
„Stillstand bei Erstwohnungen in Südtirol“
Leistbares Wohnen ist eine der größten „Baustellen“, die wir in Südtirol haben. Ob der hierzulande eingeschlagene Weg erfolgversprechend ist und wie die Aussichten für die Baubranche insgesamt sind, klären wir mit Fritz Ploner, den neuen Chef der Baugruppe im lvh.
Südtirols Bauwirtschaft ist besorgt
Nach einem positiven Jahr 2022 blickt die Südtiroler Bauwirtschaft mit Sorge auf die kommenden Monate. Die steigenden Zinsen, die geringeren öffentlichen Investitionen und die Entscheidung der Regierung, den Steueranreiz „Superbonus“ zu reduzieren, werden die Nachfrage bremsen, befürchtet man. Die Unternehmen erwarten eine Abnahme der Umsätze und der Rentabilität und rechnen mit einem Rückgang der Investitionen.
lvh setzt sich für Einschränkung des bürokratischen Aufwandes ein
Neue Gesetze in der Baubranche sollen der Schwarzarbeit entgegenwirken – sorgen aber aktuell für einen immensen bürokratischen Aufwand. Der lvh hat aus diesem Anlass nun beschlossen, sich gemeinsam mit dem nationalen Handwerkerverband für die Einschränkung des bürokratischen Aufwandes einzusetzen.
lvh-Baubranche zeigt sich besorgt
Die Astat-Untersuchung hinsichtlich rückläufiger Bauaufträge bestätigt die Sorge der Südtiroler Baubranche: Geplante Bauprojekte werden entweder auf Eis gelegt oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Es sind gleich mehrere Faktoren, die auf den Rückgang der ausgestellten Baukonzessionen hinweisen. In diesem und im letzten Jahr hat die Verteuerung und Verknappung der Rohstoffe sicherlich zu einem Aufschub von Bauprojekten geführt.
Die Südtiroler bauen deutlich weniger
In der ersten Jahreshälfte 2022 ist die Bautätigkeit in Südtirol gegenüber demselben Zeitraum des Jahres 2021 deutlich gesunken. Die Gemeinden erteilten Baugenehmigungen für eine Gesamtkubatur von 1.396.000 Kubikmetern, was einem Rückgang von 34,3 Prozent gegenüber demselben Vorjahreszeitraum entspricht. Die Kubatur bei den Bauabschlüssen sinkt um 56,6 Prozent, wie das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) mitteilt.
Kompensationszahlungen an Bauunternehmen nun möglich
Mit großer Erleichterung reagieren das Baukollegium und der lvh.apa auf den Beschluss der Landesregierung über die „Genehmigung der Richtpreisverzeichnisse für Hoch- und Tiefbauten und der allgemeinen technischen Vertragsbestimmungen – zwischenjährliche Aktualisierung 2022“. Damit wird es nun möglich, dass die Bauunternehmen die vom „DL Aiuti“ vorgesehenen Kompensationszahlungen für die enormen Preissteigerungen erhalten können.
Südtirols Baubranche ist in Sorge
Das Geschäftsklima im Südtiroler Baugewerbe hat sich deutlich verschlechtert. Der starke Anstieg der Energie- und Baustoffpreise sowie die Ungewissheit über die künftige Nachfrageentwicklung dämpfen die Erwartungen der Unternehmen in der Baubranche deutlich. Auch die Investitionsabsichten sind stark rückläufig.
Große Ungewissheit im Südtiroler Baugewerbe
Das Geschäftsklima im Baugewerbe ist von großer Ungewissheit geprägt: Engpässe bei der Materialbeschaffung und die Angst vor einer Konjunkturabschwächung bremsen Investitionen und Neueinstellungen. Besonders verhalten sind die Erwartungen im Tiefbau, wo mehr als ein Fünftel der Unternehmen schon vor dem Krieg in der Ukraine mit einer unbefriedigenden Rentabilität rechnete.
Südtirols Baubranche: „Uns steht die Krise noch bevor“
Bis auf ein paar wenige Wochen im Frühjahr vergangenen Jahres konnten die Tätigkeiten im Baugewerbe trotz Corona großteils aufrechterhalten werden. „Darüber sind wir sehr froh, erwischen wird es uns aber mittelfristig trotzdem“, befürchtet Hubert Gruber, Baugruppenobmann im lvh.



