Datenschutz
Südtiroler besorgt wegen Kettenbrief auf WhatsApp: Was dahinter steckt
„Ab Samstag ist KI in WhatsApp verfügbar und hat Zugriff auf alle Chats“, diese Nachricht hat sich in den vergangenen Tagen wie ein Lauffeuer verbreitet und versetzt viele Südtiroler in Sorge. Ein neues Update soll beim Messenger-Dienst dafür sorgen, dass Privatnachrichten bald vielleicht nicht mehr ganz so privat sind.
Italiens Datenschutzbehörde verhängt Millionenstrafe gegen Post
Die italienische Datenschutzbehörde hat Geldbußen in Höhe von insgesamt mehr als 12,5 Millionen Euro gegen Poste Italiane und gegen die Tochter Postepay verhängt. Grund sei die unrechtmäßige Verarbeitung personenbezogener Daten von Millionen Nutzern. Die Ermittlungen waren nach zahlreichen Meldungen und Beschwerden seit April 2024 eingeleitet worden.
Rom torpediert Südtirols digitale Verkehrserhebung
Südtirol stöhnt unter Verkehr und ruft nach Regeln – allein Rom wirft Steine zwischen die Räder. Laut Datenschutzbeauftragtem soll das Land 32.000 Euro Strafe zahlen und seine digitale Verkehrsdatenerhebung einstellen. Das Land hat eine einstweilige Aussetzung erreicht. Das Urteil steht aber aus.
Nach Cyberangriff Daten von 1,5 Mio. Schweden veröffentlicht
Nach einer Cyberattacke gegen einen IT-Dienstleister sind die persönlichen Daten von 1,5 Millionen Schweden veröffentlicht worden. Das Datenleck gehe auf einen Cyberangriff auf den Systemanbieter Miljödata am Wochenende 23. und 24. August zurück, teilte die schwedische Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Schwedischen Medien zufolge waren vor allem Stadtverwaltungen und private Unternehmen betroffen.
Meta will unsere Daten für KI: Widerspruch nur noch bis 26. Mai möglich
Meta will in der EU ab dem 27. Mai alle öffentlichen Posts zum Trainieren seiner Künstlichen Intelligenz (KI) verwenden. Verbraucher können widersprechen, ohne Gründe dafür nennen zu müssen. Meta stellt dafür Online-Formulare bereit. „Meta AI“ ist in den Chats des Facebook-Messengers sowie bei Instagram und WhatsApp zu finden und lässt sich nicht abschalten, sondern nur ignorieren.
Das Facebook-Datenleck: So finden Sie heraus, ob Sie betroffen sind
Immer wieder hört man, dass durch Datenpannen bei Online-Diensten Millionen von Nutzerdaten in falsche Hände geraten. So tauchten 2021 rund 530 Millionen Daten von Facebook-Nutzern frei zugänglich im Darknet auf, wo sie Kriminelle für Phishingattacken, Identitätsdiebstahl usw. missbrauchen konnten. Doch viele Nutzer wissen gar nicht, dass sie zu den Betroffenen gehören – dabei ist eine Überprüfung einfach.
Südtiroler Verbraucherzentrale geht gegen Facebook & Co. vor
Die Verbraucherzentrale Südtirol hat eine Sammelklage gegen Meta wegen des massiven Facebook-Datenlecks von 2021 initiiert. Weltweit waren über 500 Millionen Nutzer betroffen – darunter auch viele Südtiroler. Jetzt wollen Südtirols Verbraucherschützer vor Gericht Druck machen – auf bessere Datensicherheit und auf Entschädigung für die Betroffenen.
Datenschutz: Warum ein Südtiroler Unternehmen zur Kasse gebeten wurde
Datenschutz ist auf EU-Ebene und durch die staatliche Gesetzgebung streng geregelt, Verstöße können teuer werden. Diese Erfahrung musste eine Südtiroler Firma machen, die wegen der Sicherung von E-Mails mittels einer Software ins Visier des Garanten für die Privacy geraten ist.
Videokamera installieren: Welche Regeln Sie dabei beachten müssen
Einfach mal eine Videokamera einbauen, um zum Beispiel einen Eingangsbereich zu überwachen? Das kann ins Auge gehen, denn für das aufgezeichnete Material gelten Regeln zum Datenschutz und Schutz der Privatsphäre von Menschen, die auf Bildern festgehalten werden. Weil sie sich nicht an die Bestimmungen gehalten hat, muss eine Gemeinde eine Geldstrafe zahlen.
Handy-Betrug im Trentino – 57 Verbraucher geschädigt
Die Finanzpolizei von Trient hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Untersuchungen zu Handy-Betrug gegen 57 Verbraucher abschließen können. Es wurden Vermögenswerte und Finanzanlagen in Höhe von 80.000 Euro von 5 Personen beschlagnahmt, wie es in einer Presseaussendung heißt.
Habe ich ein Recht darauf, meine Personalakte zu erhalten?
Welche Daten und Informationen hat der Betrieb über mich gesammelt? Ist womöglich auch belastendes Material dabei, das gegen mich verwendet werden kann? Diese Frage stellen sich viele – aber gehen davon aus, dass die Personalakte eine Art „Betriebsgeheimnis“ ist. Ein aktueller Fall vor der italienischen Datenschutzbehörde fällt sehr klar aus. Der Rechtsanwalt und Datenschutz-Experte Christian Notdurfter erklärt, was dieser Fall konkret bedeutet.
Strafe: Sanitätsbetrieb muss 75.000 Euro zahlen
Der staatliche Datenschutzbeauftragte hat den Südtiroler Sanitätsbetrieb mit einer Strafe von 75.000 Euro belegt, weil das teilweise immer noch genutzte Krankenhaus-Informatiksystem IKIS gegen die geltenden Bestimmungen zum Datenschutz verstößt. In 3 konkreten Fällen war geklagt worden. Bezahlt hat der Betrieb die Strafe bereits, doch ungeklärt ist die Frage, ob der das überhaupt darf oder ob für den Schaden die verantwortlichen Personen (innerhalb und/oder außerhalb) des Betriebes haften müsste.
Datenschutzbehörde: Fast 80-Millionen-Euro-Strafe für Enel Energia
Das Energieunternehmen hatte seine Datenbanken nicht vor unrechtmäßigem Zugriff durch Sub-Agenturen geschützt. Deshalb verhängte Ende Februar der Garant für Datenschutz eine Strafe in Höhe von 79 Millionen Euro gegen Enel Energia, „wegen schwerwiegender Verfahrensmängel bei der Verarbeitung personenbezogener Daten von zahlreichen Strom- und Gaskunden, die missbräuchlich zu Werbezwecken genutzt wurden“. Auch Südtiroler Verbraucher waren betroffen.
Was der Saugroboter über uns weiß
Sie sind ganz schön bequem: Roboter-Staubsauger, die eigenständig die Wohnung sauber halten, intelligente Glühbirnen, die sich per Smartphone steuern lassen. Manchmal sind die Geräte aber viel neugieriger, als sie sein müssten: Sie sammeln sensible Daten, die in den falschen Händen zu einem echten Problem werden können. + von Thomas Aichner
EU regelt Künstliche Intelligenz: Was das für uns bedeutet
Künstliche Intelligenz, das ist für die einen die Verheißung der Zukunft, für die anderen eine große Gefahr. Die EU hat sich jetzt in einer Marathonsitzung auf Regeln geeinigt. In Brüssel wird das als „historisch“ gefeiert – aber was bedeutet das nun? Hier sind die wichtigsten Fragen und Antworten:
Darf der Chef die E-Mails überwachen? Das sagt der Experte
Rechnung an einen Kunden, schnell die Verabredung zum Mittagessen, dann das Protokoll des Meetings und der Geburtstagsglückwunsch an die Kollegin: Im E-Mail-Postfach mischen sich oft Berufliches und Privates. Darf die Firma die digitale Post kontrollieren? Ein aktuelles Gerichtsurteil klärt diese Frage.
Schnell unterschreiben, einfach anklicken? So schützen Sie Ihre Daten
DSGVO? Nie davon gehört? Oh, doch! Sie haben täglich damit zu tun. Seit genau 5 Jahren gilt in der EU die Datenschutz-Grundverordnung, abgekürzt DSGVO. Daher unterschreiben oder klicken wir im Netz ständig Formulare zur Einwilligung an. Sollten wir die Texte doch genauer durchlesen? Ist es falsch, immer schnell die Einwilligung zu geben? Was bringt uns der Datenschutz überhaupt? Der Bozner Rechtsanwalt und Datenschutz-Experte Christian Notdurfter beantwortet wichtige Fragen.
Vorsicht bei ChatGPT: Tappen Sie nicht in diese Falle!
Er beantwortet knifflige Fragen, schreibt blitzschnell ein Referat, erzählt heitere Anekdoten, verfasst ein Gedicht oder serviert Kochtipps für eine ganze Woche: Auch in Südtirol sind viele vom „Textroboter“ ChatGPT fasziniert. Was kann den daran so gefährlich sein, dass die italienische Datenschutzbehörde diese Anwendung verbietet? Der auf Technologierecht spezialisierte Bozner Rechtsanwalt Christian Notdurfter sagt, warum ein vorübergehendes Verbot sinnvoll ist – und wo private Nutzer aufpassen müssen.
Nach Sperrung von ChatGPT: 3 Wochen Zeit für Anpassung
Der US-Konzern OpenAI hat 3 Wochen Zeit, um sich an die italienischen Regeln in Sachen Datenschutz anzupassen. Erst danach soll sein Text-Roboter ChatGPT in Italien wieder zugänglich gemacht werden, teilte die italienische Datenschutzbehörde mit. ChatGPT war Anfang April in Italien gesperrt worden.
Künstliche Intelligenz: Wo Sie besonders vorsichtig sein müssen
Künstliche Intelligenz ist faszinierend und sie erobert in rasantem Tempo unseren Alltag. Bald werden die „Textroboter“ von ChatGPT uns die Welt erklären, automatisch Texte und Tabellen erstellen. Aber an einem Punkt ist besondere Vorsicht geboten!



