Desinformation
EU-Kommission: Demokratie braucht Schutzschild gegen hybride Angriffe
Ein „European Democracy Shield“ soll Europa vor Desinformation und fremder Einflussnahme schützen: Die EU-Kommission hat gestern ihre Vorschläge „zur Stärkung, zum Schutz und zur Förderung starker und widerstandsfähiger Demokratien“ präsentiert.
Gegen Desinformation und Fake News: 250 Schüler bei „EU vs Disinfo“
Unter dem Titel „EU vs Disinfo“ wurde kürzlich an der Oberschule Giosuè Carducci in Bozen aufgezeigt, was die Europäische Union gegen Desinformation und Fake News unternimmt. 250 Schülerinnen und Schüler verschiedener Südtiroler Oberschulen nahmen an der von Europe Direct Südtirol in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Verbraucherzentrum Bozen organisierten Veranstaltung teil.
Veranstaltung: Alles rund um das Thema Desinformation
Das EU-Informationszentrum Europe Direct organisiert am Freitag, 24. Oktober, von 10.30 bis 12.30 Uhr unter dem Motto „EU vs. Disinfo“ eine Veranstaltung zum Thema Desinformation. Diese richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, aber auch an das Schul- sowie Landespersonal und findet im Carducci-Lyzeum in Bozen statt.
Moldau: Pro-europäische Regierungspartei bei Wahl klar voran
Die moldauischen Wählerinnen und Wähler haben der regierenden, pro-europäischen „Partei der Aktion und Solidarität“ (PAS) um Staatspräsidentin Maia Sandu einen klaren Wahlsieg beschert: Nach Auszählung von 98 Prozent der bei der Parlamentswahl von Sonntag abgegebenen Stimmen lag die PAS mit 49,6 Prozent deutlich in Führung. Dieses Ergebnis dürfte ihr voraussichtlich 54 der insgesamt 101 Mandate und damit eine knappe Regierungsmehrheit in der neuen Legislative sichern.
„Die Demokratie ist in Gefahr“
Bei den Toblacher Gesprächen geht es um die Desinformationsfalle und das steigende Misstrauen gegenüber etablierten Medien. Dahinter, so sagt Uwe Krüger, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Leipzig und Referent in Toblach, steckt auch ein wachsendes Politikmisstrauen. Er beobachtet die Entwicklung mit Sorge und sagt: „Die Demokratie ist in Gefahr“.
Knast statt Klicks
Der Senat in Rom hat ein Rahmengesetz zur Regelung der Künstlichen Intelligenz (KI) verabschiedet. Erstmals wird der Strafbestand des „Deepfake“ eingeführt. Die Verbreitung von Bildern und Videos, die ohne Einwilligung der betroffenen Person mit KI erstellt wurden, wird unter Strafe gestellt. Die Strafe reicht von einem bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug. Italien ist damit das erste EU-Land, das einen Rechtsrahmen vorlegt, der mit dem EU-AI-Act abgestimmt ist.
Wie Fake News unsere Wahlen manipulieren können
2024 ist ein Superwahljahr: Neben der US-Präsidentschaftswahl steht auch der Urnengang für das Europäische Parlament auf dem Terminkalender. Im Hintergrund laufen bereits zahlreiche Versuche, diese Wahlen durch gezielte Falschinformationen zu beeinflussen – eine Gefahr für die Demokratie.



