Diesel
Ohne Tankrabatt: Diesel in Südtirol wäre so teuer wie nirgendwo
Die Verbraucherschützer der Unione Nazionale Consumatori warnen vor weiter steigenden Spritpreisen. Ohne den aktuellen Tankrabatt würde Diesel in Südtirol deutlich über 2,30 Euro pro Liter kosten – und damit so viel wie sonst nirgendwo in Italien.
Dieselrabatt weiter verlängert – Entlastungen bis 5. September
Autofahrer in Italien können beim Tanken von Diesel vorerst weiter mit einer Entlastung rechnen. Die Regierung in Rom hat den seit Anfang August geltenden Rabatt auf die Verbrauchsteuer (Akzise) um weitere Tage verlängert. Der Preisnachlass von 17 Cent je Liter Diesel gilt nun bis zum 5. September. Die Maßnahme soll die Folgen der zuletzt stark gestiegenen Energiepreise abfedern. Der Ministerrat billigte am Mittwoch das entsprechende Dekret.
Sprit-Schock auf der A22: Diesel kostet mehr als 3 Euro
Die 3-Euro-Marke beim Diesel ist an Autobahntankstellen keine reine Rechengröße mehr. Der Verbraucherschutzverband Codacons meldet besonders hohe Preise für Premium-Kraftstoffe. Auf der A22 kostet ein Liter „Supreme Diesel“ an einer Tankstelle sogar mehr als 3,10 Euro.
Benzin: Kommt am Mittwoch der Preissprung?
Der Tankrabatt ist vorerst gerettet – doch für eine längere Schonfrist fehlt der Regierung offenbar das Geld. Denn die Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuer, mit denen Italien die Senkung der Diesel-Verbrauchsteuer derzeit finanziert, reichen für weitere Rabatte voraussichtlich nicht aus.
Tankrabatt wird vorerst verlängert: 245 Millionen Euro dafür benötigt
Die italienische Regierung hat den seit dem 28. Juli geltenden Steuerrabatt auf Diesel um 17 Cent pro Liter bis zum 25. August verlängert. Wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtet, soll die Maßnahme vor allem den Ferienverkehr im August entlasten. Ursprünglich wäre der Rabatt am 6. August ausgelaufen.
Diesel ist in Südtirol am teuersten
Die Dieselpreise in Italien steigen weiter und erreichen neue Höchststände. Besonders teuer ist das Tanken derzeit in Südtirol: Mit einem durchschnittlichen Dieselpreis von 2,183 Euro pro Liter liegt die Provinz Bozen laut der italienischen Verbraucherorganisation „Unione Nazionale Consumatori“ an der Spitze des staatsweiten Preisvergleichs und damit nur knapp unter der Marke von 2,20 Euro pro Liter.
Frächter schlagen Alarm: „Wir zahlen drauf“
Wegen der hohen Dieselpreise steht die Transportbranche vor einer Zerreißprobe. „Viele unserer Betriebe arbeiten aktuell nicht mehr wirtschaftlich“, sagt Alexander Öhler, Obmann der Transporteure im Wirtschaftsverband lvh. Einige Frächter wollen daher die Arbeit niederlegen.
Hohe Spritpreise: Wie das System dahinter funktioniert
Gleicher Ort, andere Welt: Auch in Südtirol entscheiden oft nur wenige hundert Meter darüber, wie teuer der Sprit ist. Während so mancher Autofahrer dahinter Willkür vermutet und den Frust an den Pächtern auslässt, arbeiten im Hintergrund komplexe Algorithmen.
Hohe Spritpreise: Welche Maßnahmen Preise dämpfen und Haushalte entlasten
In der Provinz Bozen liegen die Preise derzeit bei rund 1,70 bis 1,80 Euro pro Liter für Benzin und bei über 1,90 Euro bis hin zu rund 2,00 Euro pro Liter für Diesel, mit einzelnen Spitzen darüber. Damit liegt Südtirol über dem staatlichen Durchschnitt. Für viele Haushalte bedeutet diese Entwicklung eine erhebliche Mehrbelastung im Alltag – insbesondere für Pendler, Familien und Betriebe im ländlichen Raum.
Preissprung über Nacht: Diesel in Südtirol so stark gestiegen wie nirgends sonst
In vielen Regionen kostet eine Tankfüllung von 50 Litern inzwischen mehr als zwei Euro mehr als noch am Vortag. Den höchsten Anstieg verzeichnet Bozen. Das berichtet die italienische Konsumentenschutzorganisation unter Berufung auf Daten des Ministeriums für Made in Italy.
Rom drückt die Spritkosten
Die Regierung in Rom zieht angesichts der hohen Spritpreise die Notbremse: Mit einer Reihe von Maßnahmen will sie Familien und Unternehmen bei den steigenden Kosten entlasten. Der Ministerrat hat am Mittwochabend in einer Eilsitzung das entsprechende Dekret verabschiedet.
Spritpreise: So viel zahlen Autofahrer täglich drauf
Wegen der höheren Treibstoffpreise lassen Autofahrer täglich Millionen Euro mehr an den Zapfsäulen liegen, während die Einnahmen des Staates steigen. Eine Berechnung des Verbraucherverbandes Codacons zeigt, wie groß die zusätzliche Belastung tatsächlich ist.
Wegen Diesel- und Benzinpreisen: „Wir geraten an unsere Grenzen“
Der starke Anstieg der Diesel- und Benzinpreise bereitet nicht nur den privaten Autofahrern, sondern auch dem Handwerk in Südtirol zunehmend Sorgen. Der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (lvh) fordert dringend politische Maßnahmen, um Betriebe angesichts hoher Energie- und Steuerbelastungen zu entlasten.
Nach Benzinpreis-Schock: Wie könnte es jetzt weitergehen?
Der Konflikt mit dem Iran treibt die Energiepreise nach oben – und sorgt auch an den Zapfsäulen für starke Aufschläge.2,04 Euro für den Liter Diesel und 1,84 Euro für Benzin: Diese Preise werden laut aktuellen Daten des Wirtschaftsministeriums durchschnittlich in Südtirol verlangt. Unternehmen und Haushalte fragen sich: Stehen wir vor einer neuen Energiepreiskrise wie 2022?
ABSTIMMUNG: Zwei Euro für einen Liter Diesel – Fahren Sie jetzt mit Öffis?
Die Folgen des Konflikts im Nahen Osten machen sich zunehmend auch auf den Energiemärkten bemerkbar. Die angespannte Lage rund um den Iran sorgt für Unsicherheit beim Öltransport und treibt die Preise für Rohöl nach oben. Das wirkt sich inzwischen auch in Europa aus: Treibstoffe könnten spürbar teurer werden.
Diesel wird teurer, Benzin günstiger: Finanzpolizei verschärft Kontrollen
Mit dem Haushaltsgesetz 2026 werden die Steuern auf Treibstoffe neu verteilt: Benzin wird entlastet, Diesel belastet. Um Betrug und Marktverzerrungen zu verhindern, kündigt die Finanzpolizei landesweit strengere Kontrollen an.
Staatsrat kippt Transparenz-Dekret für Spritpreise
Seit August 2023 sind alle Tankstellen italienweit verpflichtet, die durchschnittlichen Kraftstoffpreise sichtbar auszuweisen – eine Verordnung, die der Staatsrat in Rom nun gekippt hat, wie am Freitag bekannt wurde. Ohnehin gibt es große Zweifel, ob das Dekret tatsächlich Preisspekulationen entgegenwirken kann, denn je nach Region wird in Italien immer noch unterschiedlich viel für Benzin und Diesel verlangt.



