Für die Verlängerung werden rund 245 Millionen Euro benötigt, die laut Finanzminister Giancarlo Giorgetti durch Einsparungen in den Ministerien finanziert werden. Ab dem 25. August soll wieder der Mechanismus der sogenannten „beweglichen Verbrauchsteuern“ (accise mobili) greifen, der sinkende Mineralölsteuern durch höhere Mehrwertsteuereinnahmen auf Kraftstoffe finanziert.
Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erklärte, die Regierung wolle die Auswirkungen der hohen Kraftstoffpreise in einem weiterhin schwierigen internationalen Umfeld abfedern. Neue Steuern auf Zigaretten oder Alkohol zur Finanzierung des Rabatts schloss Vizepremier Matteo Salvini aus.
Ob die Verlängerung die Verbraucher spürbar entlastet, bleibt jedoch fraglich. Nach Angaben von Verbraucherverbänden wurde der bisherige Steuerrabatt durch die zuletzt gestiegenen Ölpreise weitgehend aufgehoben. Opposition und Verbraucherschützer kritisieren deshalb, dass die Maßnahme nur begrenzte Wirkung zeige und keine langfristige Lösung für die hohen Kraftstoffpreise darstelle.


