Ebola
Ebola breitet sich im Kongo aus – neue Regionen betroffen
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo weitet sich aus. Es seien immer mehr Regionen betroffen, und die Zahl der Fälle steige, sagte Olivier le Polain, der für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Beni in der Provinz Nordkivu ist, um die Lokalbehörden zu unterstützen.
Zahl der Ebola-Toten im Kongo steigt auf über 100
In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der bestätigten Ebola-Todesfälle auf 101 gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 35 Neuinfektionen und zehn Todesfälle registriert worden, teilte die Regierung des Landes am Montag mit. Somit habe sich die Gesamtzahl der nachgewiesenen Fälle auf 550 erhöht.
Italienische Ärztin nach Ebola-Kontakt im Kongo unter Quarantäne
Eine italienische Ärztin der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) ist nach einem Kontakt mit Ebola-Patienten in der Demokratischen Republik Kongo vorbeugend nach Italien zurückgekehrt und wird derzeit im römischen Institut für Infektionskrankheiten „Lazzaro Spallanzani“ unter Quarantäne und aktiver Überwachung betreut. Nach Angaben des italienischen Gesundheitsministeriums zeigt die Medizinerin derzeit keine Symptome.
Ebola-Alarm in Italien: Tests bei Entwicklungshelfern negativ
Zwei Italiener wurden gestern in Mailand mit Verdacht auf eine Ebola-Infektion eingeliefert, am späten Abend wurde jedoch Entwarnung gegeben. In der Demokratischen Republik Kongo spitzt sich die Lage hingegen immer weiter zu. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) registriert inzwischen Hunderte Verdachtsfälle und über 200 Tote.
Zwei Ebola-Verdachtsfälle in Mailand: Spezialprotokoll aktiviert
In Mailand sind zwei Ebola-Verdachtsfälle im Krankenhaus Sacco isoliert worden. Bei den Patienten handelt es sich um eine 31-jährige Frau und einen 33-jährigen Mann aus der Provinz Como, die aus Uganda zurückgekehrt sind. Die Testergebnisse sollen noch im Laufe des Tages vorliegen.
Impfstoffe gegen Ebola? Ein Überblick über die aktuelle Lage
Der aktuelle Ebola-Ausbruch in Zentralafrika versetzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in größte Sorge. Ein Grund dafür ist, dass es gegen den zirkulierenden Bundibugyo-Erreger weder einen zugelassenen Impfstoff noch spezielle Medikamente gibt. Die Misere geht auf frühere Versäumnisse zurück.
Ebola-Ausbruch im Kongo laut Ärzte ohne Grenzen „dramatisch“
Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen schätzt den Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo als dramatisch ein. Gleichzeitig hält sie eine kontrollierte Versorgung für möglich. „Ebola-Behandlung ist kompliziert und auch nicht ungefährlich, aber es ist auch kein Grund, in Panik zu verfallen. Man kann in einem kontrollierten Setting gut damit umgehen“, sagte der Epidemiologe Maximilian Gertler von der Charité in Berlin am Mittwoch dem RBB-Inforadio.
Ebola im Kongo: Wie gefährlich ist der Ausbruch?
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Verantwortlich ist eine seltene Virusvariante, für die es keinen Impfstoff gibt. Die Ausbreitungsgefahr für die gesamte Region gilt als hoch.
WHO warnt: Ebola im Kongo mit hoher Ausbreitungsgefahr
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen eines tödlichen Ebola-Ausbruchs in Demokratischen Republik Kongo einen internationalen Gesundheitsalarm ausgerufen. Die seltene Bundibugyo-Variante des Virus, für die es weder einen Impfstoff noch eine Therapie gibt, macht die Lage besonders schwer einzudämmen. Die afrikanische Gesundheitsbehörde Africa CDC sprach zuletzt von 336 Verdachtsfällen und 88 Todesfällen – einen davon im angrenzenden Uganda.
WHO ruft wegen Ebola in DR Kongo und Uganda Alarm aus
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda eine internationale Gesundheitsnotlage ausgerufen. Mit diesem Schritt will die UN-Behörde in Genf unter anderem Nachbarländer in erhöhte Alarmbereitschaft versetzen und die Unterstützung der internationalen Gemeinschaft mobilisieren. Es handle sich jedoch um keinen Pandemie-Alarm, stellte die WHO klar.
Ebola: WHO rät Infizierten zu sexueller Enthaltsamkeit
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat alle Ebola-Infizierten aufgerufen, rund drei Monate nach den ersten Symptomen sexuell enthaltsam zu bleiben oder zumindest Präservative zu benutzen. Einige Studien hätten gezeigt, dass das Sperma möglicherweise bis zu 82 Tage lang das Virus übertragen könne.
Ebola-Quarantäne in New York und New Jersey
Nach der Ebola-Erkrankung eines Arztes in den USA haben die US-Staaten New York und New Jersey ihre Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Wer in Westafrika mit Ebola-Patienten in Kontakt gekommen sei, müsse bei der Wiedereinreise in die USA künftig für bis zu 21 Tage in Quarantäne, teilten die Staaten am Freitag mit.
Obama empfängt geheilte Ebola-Patientin
Die beiden mit dem Ebola-Virus infizierten US-Krankenschwestern sind geheilt. Nina Pham konnte die Klinik der Nationalen Gesundheitsinstitute (NIH) in einem Vorort von Washington am Freitag verlassen, anschließend wurde sie von Präsident Barack Obama im Weißen Haus empfangen.
Ebola-Alarm in Madrid: 7 Menschen in Quarantäne
In der spanischen Hauptstadt Madrid sind derzeit sieben Menschen aus Sorge um eine Ausbreitung des Ebola-Virus unter Quarantäne. Wie die Klinik Carlos III. am Mittwochabend mitteilte, wurden drei neue Patienten unter Quarantäne gestellt, zwei Ärzte und ein Krankenpfleger.
Kampf gegen Ebola: IWF zahlt 102 Millionen Euro
Der Weltwährungsfonds (IWF) stellt für die Bekämpfung der Ebola-Epidemie in Westafrika 130 Millionen Dollar (102 Millionen Euro) zur Verfügung. Wie der IWF am Freitag in Washington bekanntgab, soll Liberia als am stärksten betroffenes Land 48,3 Millionen Dollar erhalten.
Obama schickt Militär gegen Ebola
Die USA sollten laut Barack Obama im Kampf gegen den Ebola-Ausbruch in Westafrika auch ihr Militär für Hilfe an die betroffenen Länder einsetzen. Notwendig seien Ausstattung und Personal, um „beispielsweise Isolierstationen und Geräte für Helfer einrichten zu können“, sagte der US-Präsident dem TV-Sender NBC.
WHO: Ebola-Epidemie breitet sich immer schneller aus
Die Ebola-Epidemie in Westafrika breitet sich immer schneller aus. Wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag in Genf mitteilte, starben in Guinea, Liberia, Sierra Leone und Nigeria bis vergangenen Dienstag 1552 Menschen an der Krankheit.
Zahl der Ebola-Toten gestiegen
Die Zahl der Ebola-Todesfälle in Westafrika ist in den vergangenen Tagen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) deutlich gestiegen. Am 19. und 20. August seien aus den vier betroffenen Ländern Guinea, Liberia, Nigeria und Sierra Leone 77 neue Todesfälle gemeldet worden, teilte die WHO am Freitag in Genf mit.
Ebola-Patienten fliehen in Liberia aus Klinik
In Liberia sind 17 Ebola-Patienten aus einer Quarantänestation geflohen. Sie hätten das Krankenhaus in einem Armenviertel der Hauptstadt Monrovia am Samstagabend mithilfe von aufgebrachten Bürgern verlassen, die zuvor in die Klinik eingedrungen seien, berichtete die Zeitung „Front Page Africa“ am Sonntag.



