Dabei seien mehr als 300 neue Fälle gemeldet worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass das wahre Ausmaß des Ausbruchs zwei- bis viermal so groß sein könnte, wie die offiziellen Daten vermuten lassen. Es ist bereits der 17. Ebola-Ausbruch in der Geschichte des Kongo. Er wurde Mitte Mai offiziell ausgerufen. Experten gehen jedoch davon aus, dass das Virus bereits Wochen zuvor im Umlauf war.
Auslöser ist die seltene Bundibugyo-Variante, die eine Sterblichkeitsrate von etwa 40 Prozent aufweist. Einen zugelassenen Impfstoff und Medikamente gibt es dafür nicht.


