Freitag, 24. Juli 2026

Inzwischen fast 3.000 Ebola-Fälle im Kongo

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. Die Zahl der bestätigten Infektionen nähert sich nach einer Datenüberprüfung der Marke von 3.000, wie das Gesundheitsinstitut des zentralafrikanischen Landes am Freitag mitteilte. Demnach gibt es nun 2.905 bestätigte Fälle, von denen 1.269 tödlich verliefen. Der Anstieg sei größtenteils auf eine Datenüberprüfung in den beiden am stärksten betroffenen Provinzen Ituri und Nord-Kivu zurückzuführen.

Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiter aus. - Foto: © APA/AFP / BENEDICTION MURHABAZI


Dabei seien mehr als 300 neue Fälle gemeldet worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass das wahre Ausmaß des Ausbruchs zwei- bis viermal so groß sein könnte, wie die offiziellen Daten vermuten lassen. Es ist bereits der 17. Ebola-Ausbruch in der Geschichte des Kongo. Er wurde Mitte Mai offiziell ausgerufen. Experten gehen jedoch davon aus, dass das Virus bereits Wochen zuvor im Umlauf war.

Auslöser ist die seltene Bundibugyo-Variante, die eine Sterblichkeitsrate von etwa 40 Prozent aufweist. Einen zugelassenen Impfstoff und Medikamente gibt es dafür nicht.

apa/reuters

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