Infektionen
Zahl der Ebola-Toten im Kongo steigt auf über 100
In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der bestätigten Ebola-Todesfälle auf 101 gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 35 Neuinfektionen und zehn Todesfälle registriert worden, teilte die Regierung des Landes am Montag mit. Somit habe sich die Gesamtzahl der nachgewiesenen Fälle auf 550 erhöht.
Erster Ebola-Genesungsfall im Kongo verzeichnet
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den ersten Genesungsfall nach einer bestätigten Ebola-Infektion nach dem Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo verzeichnet. Das Land habe mitgeteilt, dass am Mittwoch ein Patient genesen sei und das Spital verlassen habe, sagte die WHO-Spezialistin Anaïs Legand am Freitag vor Reportern. Es handle sich um die erste Person, die seit der Epidemie nach zwei negativen Tests aus einem Behandlungszentrum heimgeschickt worden sei.
Sexuell übertragbare Infektionen in Europa auf Rekordhoch
Die Fallzahlen bakterieller, sexuell übertragbarer Krankheiten sind in Europa stark gestiegen. Das teilte die EU-Gesundheitsbehörde ECDC mit Sitz im schwedischen Solna am Donnerstag mit. Demnach erreichten die gemeldeten Fälle von Gonorrhö und Syphilis im Jahr 2024 den höchsten Wert seit mehr als einem Jahrzehnt. Chlamydien blieben der Behörde zufolge in jenem Jahr mit 213.443 Fällen die am häufigsten gemeldete, sexuell übertragbare Infektion.
Dritter Hantavirus-Verdachtsfall in Großbritannien gemeldet
Großbritannien hat am Freitag den dritten Hantavirus-Verdachtsfall bei einem Briten bekanntgegeben: Wie die Behörden mitteilten, wurde der Fall auf der Insel Tristan da Cunha im Südatlantik gemeldet. Zur selben Inselgruppe, bei der es sich um britisches Überseegebiet handelt, gehört die Insel St. Helena, auf der Passagiere des Kreuzfahrtschiffs „Hondius“ von Bord gegangen waren. Eine Flugbegleiterin aus den Niederlanden wurde inzwischen negativ auf das Virus getestet.
Meningitis verursacht Viertelmillion Todesfälle weltweit
Weltweit sterben jedes Jahr eine Viertelmillion Menschen an einer Hirnhautentzündung - besonders viele von ihnen in Afrika. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Samstag in der Fachzeitschrift „Lancet Neurology“ veröffentlichte Studie von Forschern aus den USA, die ihren Verfassern zufolge die bisher umfassendste globale Einordnung von Meningitis-Erkrankungen liefert. Demnach sind ein Drittel der Todesopfer Kinder.
Meningitis-Welle in England weitet sich aus
Großbritannien meldet nach einem Meningitis-Ausbruch in Südengland weitere Infektionen mit Meningokokken der Untergruppe B. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg von sechs auf neun, wie die Gesundheitsbehörde UKHSA am Donnerstag mitteilte. Insgesamt wurden 15 Meningokokken-Infektionen bestätigt, dazu kommen zwölf Verdachtsfälle. Meningokokken B sind Bakterien, die schwere Hirnhautentzündungen (Meningitis) und Blutvergiftungen (Sepsis) auslösen können.
Beispielloser Meningitis-Ausbruch in Großbritannien
Ein außergewöhnlicher Ausbruch von Meningitis in Südostengland breitet sich aus. Die Zahl der Fälle in der Grafschaft Kent sei um fünf auf insgesamt 20 gestiegen, teilten die britischen Gesundheitsbehörden am Mittwoch mit. Zwei junge Menschen seien der auch als Hirnhautentzündung bekannten Infektionskrankheit bereits erlegen. Gesundheitsminister Wes Streeting bezeichnete die Ausbreitung als „beispiellos“.
Berührung mit Infektionsgefahr: Aufruf zum Internationalen Hände-Waschtag
Viren und Bakterien können durch das Berühren von Oberflächen in Toiletten, beim Händeschütteln oder in öffentlichen Verkehrsmitteln in den Körper gelangen und Infektionen auslösen. Dabei kann der Kreislauf hinter diesen Krankheiten unterbrochen werden – durch korrektes Händewaschen. Ein Aufruf des Gesundheitsressort des Landes anlässlich des heutigen Internationalen Hände-Waschtags.
Botulismus-Alarm: Wo die Gefahren lauern und wie Sie sich schützen
Ob in Sardinien oder nunmehr in Kalabrien: Botulismus-Bakterien sorgen aktuell italienweit für Schlagzeilen. Drei Todesopfer sind mittlerweile zu verzeichnen, dazu kommen noch über 25 weitere teils schwer Erkrankte dieser potenziell tödlichen Lebensmittelvergiftung. Streetfood steht jeweils als Infektionsherd unter Verdacht und auch Südtiroler waren im Botulismusgebiet. Gefahr lauert auch hierzulande, in selbst konservierten Speisen.
VIDEO | Dengue-Entwarnung in Bozen: Keine Gefahr, keine Mückenvernichtung
Am Dienstagvormittag herrschte in Südtirol Alarmstimmung: In Bozen war ein Fall von Dengue-Fieber bekannt geworden, die Gemeinde bestätigte und kündigte für den Nachmittag umfangreiche Mücken-Vernichtungsmaßnahmen an. Nun gibt es Entwarnung: Vom vermeintlichen „Patienten Null“ geht keine Gefahr aus.
Neue Methode zur Testung von Virenproben entwickelt
Krankmachende Viren in Patientenproben können künftig schneller identifiziert werden. Ein Forscherteam des deutschen Robert-Koch-Instituts (RKI) entwickelte nach Angaben vom Freitag ein neues Verfahren, mit dem Proben auf hunderte verschiedene Viren gleichzeitig untersucht werden können.
„Kleider machen Leute“ – und auch krank? Tipps für ein gesundes Outfit
Falsche Kleidung kann schnell zur Gesundheitsfalle werden: Von Kreislaufproblemen bis hin zu Infektionen können Kleider einiges auslösen. Wie Sie sich kleiden, um gesund durch die Jahreszeiten zu kommen, erklärt Dr. Klaus Eisendle, Primar der Abteilung Dermatologie am Krankenhaus Bozen.
Grippe oder Corona? Bei diesen Symptomen sollten Sie testen
Halb Südtirol hütet derzeit das Bett. Die klassische Wintergrippe (Influenza) geht um, aber auch Corona ist zurück. Die Symptome sind sehr ähnlich, hier erfahren Sie, bei welchen Anzeichen Sie den Corona-Test machen sollten, was Erkrankten hilft – und worauf bei einer Infektion besonders aufzupassen ist.
Warum wir in den nächsten Monaten wieder eine Maske mitnehmen sollten
In Italien steigen die Corona-Zahlen weiter an: 76 Patienten befinden sich auf den Intensiv-Stationen, etwa 2400 Patienten wegen Covid im Krankenhaus. Müssen wir uns in Südtirol langsam Sorgen machen? Wie sind die Aussichten für den Winter? Was sollten Schulen beachten? Der Biostatistiker Markus Falk hat die Antwort auf diese Fragen.
Corona meldet sich zurück: Für wen das Virus gefährlich wird
Die Pandemie ist zwar offiziell vorbei, Corona kursiert aber nach wie vor – auch in Südtirol. Die offiziellen Infektionszahlen sind noch gering, aber wieder leicht im Steigen. Für einige Menschen kann eine Infektion sogar den Tod bedeuten, wie 2 aktuelle Fälle zeigen.
Wie gefährlich ist ein Zeckenstich? Hier sind die Fakten
Blutsauger sind extrem unbeliebt. Doch während es bei heimischen Mücken nach einem Stich bisher meist nur böse juckt, können Zecken hierzulande schon seit langem gefährliche Viren und Bakterien übertragen. Doch wie groß ist dieses Risiko wirklich?
Grippe, Corona, RSV: So können wir uns an Weihnachten schützen
Stille Nacht, Heilige Nacht – einer schnieft, einer fiebert. Derzeit sind viele von Atemwegsinfekten betroffen. Und Weihnachten naht. Wie feiert man sicherer, gerade mit Risikopersonen in der Familie? Der richtige Schutz fängt schon in den Tagen vor dem Fest an. + Von Ricarda Dieckmann
Oje, jetzt drohen gleich zwei Wellen
Husten, Schnupfen, Fieber, teilweise schwere Symptome: Das muss derzeit längst nicht immer mit Corona zusammenhängen. Denn auch andere Atemwegserkrankungen sind zurück und sorgen dafür, dass die kalte Jahreszeit krankheitsmäßig ziemlich heiß werden könnte. + von Johannes Vötter
Corona-Sorgen adé? Welche Szenarien Forscher für den Winter sehen
Der dritte Winter mit Sars-CoV-2 steht bevor. Die Ausgangslage scheint besser zu sein als in der Vergangenheit. Aber sollte man sich schon auf Weihnachten im Familienkreis und große Silvesterfeiern wie früher freuen? + Von Gisela Gross
Jetzt rollt nicht nur die Coronawelle
Schnupfen, Halsweh, Fieber, Husten ... Darunter leiden derzeit gar einige Menschen im Land. Und über allem schwebt die bange Frage: Ist das jetzt Corona oder doch was anderes? Jedenfalls gibt es viel zu tun in den heimischen Arztpraxen, wie die Nachfrage von s+ zeigt. + von Johannes Vötter
Neue Virus-Variante im Anmarsch: Das sind die Symptome
Die Sommerwelle flacht ab, aber am Pandemie-Horizont dürfte bereits die nächste Welle heranrollen: Die Omikron-Variante BA.2.75 – mittlerweile auf den Namen Centaurus „getauft“ – könnte in den kommenden Monaten für Infektionen sorgen. Wer sich damit ansteckt, kann das an einigen besonderen Symptomen erkennen.
Super-Immunität: Wer vor Corona gut geschützt ist
Manche vermuten gute Gene oder besonderes Blut, andere ein extra strapazierfähiges Immunsystem, und wieder andere sagen, dass sie schlicht und einfach Glück haben: Es gibt nach wie vor Menschen, um die das Coronavirus irgendwie einen weiten Bogen machen. Die Wissenschaft ist dabei, das Geheimnis zu lüften.



