Katastrophe
„Alles ist weg“: Wie Flutopfer ums Überleben kämpfen
Eine gewaltige Sturzflut hat in Nepal ganze Ortschaften verwüstet, Hunderte Menschen getötet und Tausende vermisst. In Devighat suchen Überlebende zwischen Schlamm und Trümmern nach ihren Habseligkeiten, während Einsatzkräfte inzwischen vor allem nach Vermissten und Toten suchen. Für viele Familien ist nicht einmal das Fundament ihres Hauses geblieben, Brücken und Verkehrswege wurden fortgerissen.
Zahl der Toten nach Sturzflut im Himalaya steigt auf 750
Nach der Flutkatastrophe in China und Nepal ist die Zahl der Todesopfer auf 750 gestiegen. In Nepal wurden nach Angaben des Katastrophenschutzes 734 Leichen geborgen. Die chinesischen Behörden hatten zuvor bekanntgegeben, dass die Opferzahl im Katastrophengebiet im Südwesten der Region Tibet 16 erreicht habe.
Nepal nach der Flut: „Die Katastrophe ist noch nicht vorbei“
Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet von Nepal und Tibet sind weiterhin ganze Orte von der Außenwelt abgeschnitten, das Schicksal von Hunderten Menschen ist ungewiss. Mitten in der Katastrophe kommt Hilfe aus Südtirol: Seit Jahren verbindet das Dhulikhel Hospital in Kathmandu eine enge Partnerschaft mit den Südtiroler Ärzten für die Welt. Wir haben mit dem Leiter der Hilfseinsätze, Dr. Biraj Karmacharya, über die dramatische Lage vor Ort gesprochen.
Nepal: Südtiroler Ärzte für die Welt rufen zu Spenden auf
Nach schweren Überschwemmungen in Nepal sind zahlreiche Menschen dringend auf medizinische Versorgung und Hilfsgüter angewiesen. Das Dhulikhel Hospital hat gemeinsam mit den Südtiroler Ärzten für die Welt ein Rettungs- und medizinisches Team in die betroffene Region Nuwakot entsandt.
Katastrophe in Nepal: Caritas bittet Südtiroler Bevölkerung um Spenden
Nach der schweren Überschwemmung in der Grenzregion zwischen Nepal und Tibet stellt die Caritas Diözese Bozen-Brixen, die in engem Kontakt mit dem internationalen Caritas-Netzwerk steht, 5.000 Euro aus ihrem Katastrophenfonds für die ersten Nothilfemaßnahmen bereit und bittet auch die Südtiroler Bevölkerung um Spenden. „Viele Menschen werden noch vermisst. Es ist entscheidend, rasch und wirksam auf diese Notlage zu reagieren“, betont Caritas-Direktorin Beatrix Mairhofer.
Nach Sturzflut in Nepal steigt Zahl der Todesopfer weiter
Nach der verheerenden Sturzflut am Himalaya sind in Nepal mehr als 350 Todesopfer geborgen worden. Bis Donnerstagnachmittag seien 359 Tote registriert worden, erklärte die nepalesische Polizei. Die chinesischen Behörden haben bisher drei Todesopfer in der Region Tibet bestätigt. Damit fielen der Katastrophe in beiden Ländern mindestens 362 Menschen zum Opfer. Hunderte weitere Menschen werden noch vermisst, darunter auch Touristen. Die Behörden befürchteten weitere Fluten.
Fast 1.500 Vermisste und 165 Tote nach Sturzflut in Nepal
Einen Tag nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und der chinesischen Region Tibet ist die Zahl der Vermissten stark gestiegen. Fast 1.500 Menschen würden vermisst, darunter rund 800 Ausländer, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Bisher gebe es 165 Tote. Die Zahl werde aber voraussichtlich weiter steigen. Ausgelöst worden war die verheerende Sturzflut nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS von einem Gletscherabbruch.
Himalaya-Flutwelle: Zahl der Vermissten steigt dramatisch
Nach der verheerenden Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und China ist die Zahl der Opfer und der Vermissten weiter angestiegen. Die Zahl der Vermissten auf chinesischer Seite mehr als verdoppelte sich auf 558 Menschen, darunter 260 Ausländer, wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete. Am Vortag hatten die Behörden noch von insgesamt 265 Vermissten gesprochen.
135 Tote und 17.000 ohne zu Hause: Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal
Die Flutkatastrophe vom Juli 2021 hat das Ahrtal in Deutschland verwüstet und Existenzen zerstört. Fünf Jahre später sind viele Wunden noch nicht verheilt. Weinproduzenten berichten von millionenschweren Verlusten, mühsamem Wiederaufbau – und dem ungebrochenen Willen, eine der bedeutendsten Rotweinregionen Deutschlands in die Zukunft zu führen.
Gewaltiger Brand wütet in Andalusien: Tote und Verletzte
Bei einem großen Waldbrand im Süden Spaniens sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das teilte der Notdienst der Region Andalusien in der Nacht auf der Plattform X mit. Allerdings kenne man die genaue Zahl der Toten nicht – es sei ein Feuer bislang nie dagewesenen Ausmaßes, sagte der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde Los Gallardos, Francisco Miguel Reyes, im Staatsfernsehen RTVE.
Kaum noch Hoffnung eine Woche nach Erdbeben in Venezuela
In einem immer verzweifelteren Wettlauf gegen die Zeit haben Rettungsteams in Venezuela am Mittwoch ihre Suche nach Überlebenden des verheerenden Doppel-Erdbebens fortgesetzt. Die Hoffnung, eine Woche nach dem Unglück mit fast 2.000 Toten noch Verschüttete lebend zu finden, schwindet zusehends. Am Dienstag gab es aber noch einmal einen Lichtblick, als in der Hauptstadt Caracas ein dreijähriger Bub lebend aus den Trümmern geborgen wurde.
Atomkatastrophe von Tschernobyl jährt sich zum 40. Mal
In der Ukraine wird am Sonntag der verheerenden Explosion im Atomkraftwerk Tschernobyl in der damaligen Sowjetunion vor 40 Jahren gedacht. Auf dem Kraftwerksgelände in der Nordukraine ist eine Zeremonie der Staatsführung mit Präsident Wolodymyr Selenskyj geplant. Wegen des seit 2022 laufenden russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und der nahen Grenze zu Russlands Verbündetem Belarus gelten dabei strenge Sicherheitsvorkehrungen.
Dutzende bei Gedenken an Opfer des Brands in Crans-Monatana
Auf Initiative von Angehörigen der Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana hat am Samstag im Ferienort eine Gedenkfeier stattgefunden. Einige Dutzend Menschen versammelten sich in der Nähe der Bar „Le Constellation“, um der Opfer zu gedenken. Unter den Anwesenden befanden sich mehrere Angehörige und Verwandte sowie eines der überlebenden Opfer. Diana Forte, stellvertretende Missionschefin der italienischen Botschaft in der Schweiz, nahm ebenfalls an der Zeremonie teil.
Expertin: Kiew am Rande der humanitären Katastrophe
Unbeheizbare Wohnungen bei minus 20 Grad, platzende Wasserrohre, Stromausfälle von 15 Stunden am Tag: Angesichts dieses Alltags befinde sich Kiew „am Rande einer humanitären Katastrophe“, sagte die in der Ukraine tätige freie Journalistin Daniela Prugger am Donnerstag in Wien. 600.000 Menschen seien vor der Kälte aus der ukrainischen Hauptstadt geflohen. Die Ukraine erlebe einen „brutalen Angriffskrieg, der gegen die Zivilgesellschaft geführt wird“. Bald schon vier Jahre.
Gemeinde räumt Versäumnisse nach Feuer in Crans-Montana ein
Die Schweizer Gemeinde Crans-Montana hat nach dem Brandinferno in der Silvesternacht mit 40 Toten schwere Versäumnisse eingeräumt. Die eigentlich jedes Jahr vorgeschriebene Brandschutzkontrolle habe zuletzt 2019 stattgefunden, sagt der Präsident des Gemeinderats, Nicolas Féraud. „Wir bedauern dies zutiefst“, hielt er am Dienstag auf einer Pressekonferenz fest.
Tragödie von Crans-Montana: Alle sechs Todesopfer aus Italien identifiziert
Seit Sonntagnachmittag herrscht traurige Gewissheit. Wie der italienische Botschafter in der Schweiz, Gian Lorenzo Cornado, mitteilte, konnten mittlerweile alle italienischen Todesopfer der Tragödie von Crans-Montana identifiziert werden. Es handelt sich um sechs Jugendliche, allesamt minderjährig.
Weitere Festnahmen nach Großbrand in Hongkong
Im Zuge des schlimmsten Brands in der jüngeren Geschichte Hongkongs mit mindestens 128 Todesopfern sind acht weitere Personen festgenommen worden. Dabei handelt es sich laut der Anti-Korruptionsbehörde der Stadt um sieben Männer und eine Frau im Alter zwischen 40 und 63 Jahren. Insgesamt nahmen die Behörden bisher elf Personen fest. Führende Politiker und Offizielle in Hongkong gedachten unterdessen am Samstag mit einer Schweigezeremonie der Opfer des Hochhausbrands.
Zahl der Toten nach Hochhausbrand in Hongkong auf 83 gestiegen
Am Tag nach dem verheerenden Großbrand in einem Hochhauskomplex in Hongkong zeichnet sich das Ausmaß der Katastrophe ab. Die Zahl der offiziell bestätigten Todesopfer stieg am Donnerstag auf 83, zahlreiche weitere Menschen wurden noch vermisst. Die Behörden ermittelten wegen der Ursachen des schlimmsten Brandes seit fast 80 Jahren, in den Fokus gerieten auch die an dem Gebäudekomplex angebrachten Baugerüste aus Bambus. Drei Mitarbeiter einer Baufirma wurden festgenommen.
Hurrikan „Melissa“ erreichte die Bahamas – auch in Bermuda erwartet
Nach Verwüstungen in Kuba und Jamaika wütet Hurrikan „Melissa“ weiter in der Karibik. Der Sturm werde zunächst die Bahamas mit zerstörerischen Winden und sintflutartigen Regenfällen überziehen, bevor er am späten Donnerstag weiter nach Bermuda zieht, teilte das US-Hurrikanzentrum (NHC) mit. „Auf den Bahamas sollten die Einwohner in ihren Schutzräumen bleiben“, hieß es. Auf Bermuda sollten Vorbereitungen vor Eintreffen der Stürme getroffen werden.
Hurrikan „Melissa“ hat Jamaika erreicht
Als Hurrikan der höchsten Kategorie 5 ist der Wirbelsturm „Melissa“ mit voller Kraft auf Jamaika getroffen. Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 295 Kilometern pro Stunde erreichte „Melissa“ nahe der Ortschaft New Hope die Südwestküste des Karibikstaats, wie das US-Hurrikanzentrum NHC in Miami mitteilte. Es ist demnach einer der stärksten Hurrikane, die je im Atlantik aufgetreten sind.
Am 19. Juli 1985 um 12.22 Uhr schlug das Schicksal zu
Am 19. Juli 1985 brach oberhalb von Tesero ein Rückhaltebecken – eine Lawine aus Schlamm und Tod riss 268 Menschen in den Tod und verwüstete das Tal. Vier Jahrzehnte später erinnern Überlebende und Angehörige an das Unglück und fordern, dass die Lehren daraus nicht vergessen werden.
Extremer Regen wie in Spanien: Ist Südtirol für so etwas gerüstet?
Albtraumszenarien in Spanien: Bei den Unwettern Anfang der Woche fiel in Teilen des Landes innerhalb eines Tages so viel Regen wie sonst in einem Jahr. Sturzfluten rissen Autos mit, verwandelten Straßen in Flüsse, beschädigten Häuser, Trinkwasser- und Stromleitungen. Wäre Südtirol für solche Regenmengen gerüstet? Eine Anfrage im Landtag liefert Zahlen, die nicht gerade beruhigen.
Unwetter in Mitteleuropa: Caritas bittet Südtiroler um Hilfe
Die Caritas Diözese Bozen-Brixen stellt 15.000 Euro aus dem Katastrophenfond zur Verfügung, um den von den Unwetterschäden betroffenen Menschen in Österreich, Polen, Tschechien und Rumänien zu helfen. Gleichzeitig ruft sie die Südtiroler Bevölkerung zum Spenden auf.
Schneechaos: Warum gab es keinen IT-Alarm?
Nach dem Verkehrschaos auf der Brennerachse vom Freitag samt Totalsperre der Autobahn wurde harsche Kritik am Management laut. Warum wurde nicht früher gewarnt? Und warum wurde dafür nicht das öffentliche Alarmierungssystem IT-Alert mit einer Mitteilung auf dem Handy genützt?



